Megaphone V – ein Bericht

Schon zum fünften Mal in Folge fand vergangenes Wochenende das Megaphone in Angern bei Magdeburg statt. Auch für mich war es bereits das fünfte Mal, ich wusste also, was mich erwartet: das gemütlichste Megaevent Deutschlands. Leider war es dieses Jahr etwas zu gemütlich, soll heißen: es fehlten irgendwie die Cacher. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren waren wesentlich weniger Leute auf dem Platz und sogar am Samstag waren am Nordsee noch freie Zeltplätze zu finden. Ein Grund dafür könnte die Preiserhöhung gewesen sein. Viele Cacher haben diese als Kritik angebracht. Mir persönlich war diese gar nicht so bewusst.

Der Preis wurde angehoben, das Event blieb gleich: Freitagabend eine Band, diesmal die Lennocks (besser als die Bands der Vorjahre), Samstagabend die Tombola und ansonsten ein bisschen Nebenbei-Programm: Klettern, Tauchen, Rutschen.

Die Band Lennocks

Die Band Lennocks

Die Zuhörer am Freitag

Die Zuhörer am Freitag

Am Samstag waren gewisse Tauschtreffen angesetzt: Wood Coins, Coins und Token. Beim ersten Treffen waren wir fünf Leute, beim Tokentausch war ich dann leider die einzige. Wo waren nur die ganzen Cacher hin?

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Die Teilnehmer des Tokentauschtreffens

Am Samstagnachmittag kamen dann auch endlich die Labcaches heraus. Auch hier wurde nicht übertrieben: es gab 3 Labcaches, was jedoch nicht schlimm war. Man konnte diese schnell mit einem kleinen Spaziergang vom Camp zur Bühne verbinden.

Auf der Suche nach einem Labcache

Auf der Suche nach einem Labcache

Das einzig Neue dieses Jahr: die Gestalt des Logbuchs. Es wurde Sand in ein großes V geschüttet und man sollte seinen Namen mit Kieselsteinen in den Sand drücken. Ich glaube, so gut ist mir das nicht gelungen.

Mein Logeintrag

Mein Logeintrag

Ich persönlich hätte mir gern zum Megaphone V noch irgendetwas Besonderes gewünscht. Immerhin fand es schon das fünfte Mal statt. In der Vergangenheit gab es u.a. schonmal Panzerfahrten. So war dieses Wochenende „einfach nur“ ein gemütliches Zelten mit Freunden, was aber auch mal sein muss.

An der Organisation selbst gibt es nichts zu meckern. Es gab immer etwas zu essen und zu trinken, die Toiletten waren schön sauber und die Anmeldung verlief flott. Vielen Dank dafür.

 

Zeugen gesucht!

Leider wurden auch dieses Jahr einige Sachen gestohlen. Nicht nur bei den Shops kamen Wertgegenstände weg, auch wurde dem Cacher bowler1010 das Portemonnaie geklaut, während dieser in der Dusche war. Falls ihr irgendetwas gesehen habt, nehmt doch bitte Kontakt zu ihm oder mir auf. Vielleicht hilft ihm das etwas weiter.

6 thoughts on “Megaphone V – ein Bericht

  1. Zumindest die Besucherzahl war annähernd auf Vorjahes-Niveau – allerdings sind dieses mal viele an die Südsee gezogen – so z.B. beinahe das komplette Anhalt-Camp.

    Auf dem Event hatte ich aber auch diesen Eindruck – die Fotos runter von der Bühne auf die Leute zeigen aber, dass auch hier – wenn überhaupt – nur geringfügig weniger Leute da waren. Auch die WA Logs bestätigen dies.

    Preise:
    Preiserhöhungen sind immer blöd – aber erstmals hat Stephan nach Beratung des Teams endlich marktübliche und kostendeckende Preise genommen. Das das manch einer nicht gut findet mag sein – letztendlich sichert es die Zukunft des Events.

    Programm:
    Das ist doch gerade das gute – das Programm besteht daraus, dass es im Wesentlichen kein bis wenig Programm gibt. Das gemütliche Beisammensein mit tollen Camp-Parties ist es, was das MP ausmacht. Und da war es in diesem Jahr lustiger als in den letzten beiden Jahren.

  2. Danke für den flotten Bericht, dass du immer die Zeit dafür hast – ich komme im Moment leider zu viel zu wenig was meinen Blog angeht…

    Ich war ja auch bei den ersten vier Megaphone-Events und eigentlich hat es mir immer gut gefallen. Als kurz nach dem Event letztes Jahr dann aber der Shop rauskam und wieder alles teurer wurde, ohne dass es eine Begründung gab, habe ich das Vorbestellen erstmal seingelassen. Nach Rücksprache mit befreundeten Cachern von nah und fern stand fest: Viele wollen nicht zum fünften Megaphone – und ohne die Leute ist es einfach nicht dasselbe.

    Zudem gab es letzten Herbst noch die bekannte Nordseegarantie im Shop zu kaufen, noch vor Weihnachten war die dann aber schon verschwunden. Ich dachte, sie wäre schon ausgebucht, aber vor einigen Wochen erfuhr ich, dass sie einfach abgeschafft worden war. Auch komisch. Insgesamt finde ich es sehr schade, dass das Eventkonzept auch beim fünften Mal noch nicht fundiert zu sein scheint – ganz ehrlich, man kann nicht einach Nordseegarantie-Tickets verkaufen und die dann streichen. Und man kann nicht jährlich teurer werden mit der Begründung, immer noch nicht kostendeckend zu sein. Ich habe mich schon letztes Jahr gefragt, warum da eigentlich ein langes Wochenende lang eine Bühne gemietet wird, nur damit dort ein, zwei Abende lang Bands spielen und die Tombola stattfinden kann. Wenn es finanziell nicht passt, sollte man vielleicht solche Programmpunkte modifizieren, denn wegen der Bühne kommt sicher keiner an Nord- und Südsee (zumindest seit nichtmal mehr Filme gezeigt werden). Dazu sei gesagt, dass ich die genauen Zahlen und Bedingungen des Megaphone nicht kenne, aber es für mich als Besucher schlichtweg zu undurchsichtig ist, als dass ich mich auf die Preiserhöhungen einlassen wollte.

    Die Frage ist, wie es nächstes Jahr weitergehen wird. Klar, durch die jährliche Wiederholung gibt’s das Mega-Icon wieder direkt, aber kommen dann auch wirklich noch 500 Leute? Waren es dieses Jahr überhaupt noch so viele? Ich bin gespannt und werde das mal beobachten, eigentlich fand ich ein chilliges Mega am See mit Zelt und Grill immer klasse!

    • Die Besucherzahl war ungefähr die selbe – dürften so um die 800-1000 gewesen sein. Allerdings gab es dieses mal deutlich mehr Tagesbesucher und weniger Camper.

      Die Bühne ist übrigens der wirklich geringste Kostenfaktor, was nicht heißt, dass Stephan hier definitiv nicht an anderen Kostenpunkten optimieren könnte.

      Nach dem wirklich übervollen MP III waren sich viele einig, dass die aktuelle Besucherzahl wirklich optimal ist. Genügend Platz, genügend Leute, wirklich überragende Camp-Parties – wenn es sich auf diesem Niveau stabilisiert ist das Event zum einen vermutlich kostendeckend und hat genau die richtige Größe um einfach nur Spaß zu machen.

  3. Ich hatte von einigen gehört, daß die Preise der Hauptgrund ist, weshalb sie dieses Jahr nicht wieder nach Angern fahren und ich kann dies ehrlich gesagt auch verstehen, denn gefühlt nimmt das Angebot vor Ort proportional zu den Preisen ab.

  4. Ohhh…. die Mega-Events laufen sich tot…. dann sind auch hoffentlich die Giga dran. Immer mehr mehr mehr funktioniert halt nicht

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