Buchvorstellung: First to Find

Letztens wurde ich durch Facebook auf einen neuen Roman mit Geocachingbezug aufmerksam: „First to Find“ von Charly Essenwanger. Ich fragte nach einem Rezensionsexemplar und bekam prompt eins zugeschickt. Vielen Dank dafür schon einmal.

Der Buchrücken beschreibt den Inhalt des Buches folgendermaßen:

„Kaufbeuren/Allgäu – Siegfried Distl ist ein liebender Ehemann und Vater einer 15-jährigen Tochter. Gern geht er seinem Hobby, dem Geocaching, einer Art Schnitzeljagd mittels GPS, nach. Eines Tages trifft er bei einer Cachesuche seinen ehemaligen Freund, Jakob Muschke wieder, der ihn damals finanziell ruiniert hat. Die Arroganz und die Zurschaustellung seines Reichtums lässt bei Siegfried alte Wunden aufreißen. Die Wut auf seinen Widersacher steigert sich ins Unermessliche, bis er einen perfiden Plan schmiedet und Jakob durch Geocaching in eine Falle lockt und brutal ermordet.
Die Kripo unter der Leitung des veganen Hauptkommissars Vincent Zeller tappt zunächst im Dunkeln, bis ein dramatisches Ereignis in der Kernstadt Kaufbeurens einen entscheidenden Hinweis gibt.“

Die Geschichte des Buches ist recht interessant. Der Protagonist Siegfried trifft beim Cachen einen alten Freund, der ihn damals finanziell ruiniert hat. Nicht nur privat, auch als Cacher benimmt sich dieser alte Freund völlig daneben. Man kann als Leser die Wut auf diese Person durchaus nachvollziehen. Trotzdem geht der Protagonist doch ein bisschen zu weit und nutzt das Geocaching dazu aus, um die unbeliebte Person zu töten. Im Anschluss kann man lesen, wie die Polizei dem Täter nach und nach auf die Schliche kommt.

Der Aufbau des Buches erfolgt nichtlinear. Es wird immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit gewechselt, damit man als Leser die Beweggründe von Siegfried noch besser nachvollziehen kann.

Mir persönlich gefällt der Schreibstil des Buches nicht. Die Worte sind sehr einfach gewählt und teilweise auch vulgär. Insgesamt erinnert der Stil an einen Schulaufsatz. Bei Sätzen wie „Die Schwierigkeit ist einfach.“ hätte mir früher mein Deutschlehrer ein A für Ausdruck an den Text geschrieben.

Aufgrund der einfachen Schreibweise könnte man das Buch Jugendlichen empfehlen, wenn es nicht zwischendurch einfach mal ein paar Sexszenen gäbe, auf die man hier locker verzichten könnte.

Bei dem Buch handelt es sich um das Erstlingswerk des Autors. Es wurde über „BOOKS on DEMAND“ veröffentlicht, bei dem ein Autor einfach sein Manuskript einsenden kann, um ein Buch zu veröffentlichen. Dementsprechend fehlen auch professionelle Lektoren. Dies ist mir beim Lesen auch aufgefallen und der ein oder andere Fehler war noch zu entdecken.

Aber aller Anfang ist schwer. Es steckt sicherlich jede Menge Herzblut in dem Buch. Die Geschichte ist spannend und der nichtlineare Verlauf auch ein guter Ansatz.

Fazit: Für Leser, bei denen die Story im Vordergrund steht und der Schreibstil nicht so entscheidend ist, ist das Buch zu empfehlen. Wer anspruchsvolle Literatur sucht, ist hier leider an der falschen Stelle.

Eine weitere Rezension hat auch der Saarfuchs in seinem Blog geschrieben: https://www.saarfuchs.com/2017/07/first-to-find-ein-kriminaldrama-von-charly-essenwanger.html

Gastbeitrag: München – Venedig // Traumpfad bleibt Traumpfad und Dampfbad bleibt Dampfbad

Meine Freundin martl hat im Sommer die lange Wanderung von München nach Venedig auf sich genommen. Da es dazu nicht nur einen Cache gibt, sondern auch viele andere interessante Dinge auf so einer Wanderung passieren, bat ich sie, von ihrer Reise zu berichten. Gesagt, getan. Hier kommt der Gastbeitrag von martl zum Thema „München – Venedig“.

 

„Meine Wanderung von München nach Venedig war eine echte Schnapsidee. Bei einer Berolina (Berliner Geocaching-Stammtisch) stellte ich fest, dass zwei befreundete Geocacher tatsächlich diesen Weg gegangen sind. Wie krass! Ich, als echtes Münchner Kindl, war sofort Feuer und Flamme und wollte alles darüber wissen, aber die wichtigste Frage war: Kann ich das schaffen? Auch alleine?

Als mir ein klares Ja entgegen schallte, war mein Entschluss gefasst. So plante ich nicht zuviel, buchte den Flug nach München, die erste Unterkunft im Kloster Schäftlarn, und fragte Hinz & Kunz, ob sie mich begleiten wollten. Es gab von vielen Seiten Interesse und damit oft auch sehr nette Begleitung.

Alles nur wegen eines doofen Multis? Natürlich nicht, davor entschied ich schon, der Geocache ist nicht so wichtig wie der Weg. Wenn ich also wählen müsste, würde ich mich für den Weg entscheiden. Wie schnell das allerdings wirklich passieren sollte, hätte ich im Traum nicht gedacht!

In München ging es passend zum CSD 2017 los. Meine Schwester begleitete mich die ersten beiden Tage bis nach Bad Tölz an der Isar entlang. Am ersten Tag und die ersten 20 Kilometer nach Kloster Schäftlarn lief auch noch ein Kumpel mit, seines Zeichens eher Gelegenheitscacher. Prompt verpassten wir die erste Station, zurücklaufen ist nicht, so musste ein Plan B her… er kümmerte sich darum, vielen Dank!

Nichtsdestotrotz war es ein super Start bei Kaiserwetter. Da ich ja mit 20 Regentagen rechnete, war ich auf alles eingestellt, nur nicht auf soviel Sonne. Am Ende der Tour hatte ich mir zweimal Sonnencreme nachkaufen müssen, 150 ml habe ich wohl insgesamt verbraucht und unterwegs ein halbes Vermögen dafür ausgegeben. Aber was tut man nicht alles!

Ab Bad Tölz/Brauneck lernte ich dann die ersten anderen Venedig-Wanderer kennen und wir wanderten ab dann mehr oder weniger gemeinschaftlich von den Voralpen ins alpine Gebirge und durch die Dolomiten. Ich zeigte ihnen Geocaching und erklärte den Multi, wen(n) es interessierte.

Dann schlug das Wetter um und wir hatten mit sehr vielen Nachmittagsgewittern zu rechnen. Seit dieser Tour bin ich auch etwas feinfühliger geworden, was Gewitter und Blitze angeht. Man merkt die Naturgewalten am eigenen Leib im Gebirge doch viel stärker und ist dem schnell ohne Schutz auf dem Berg ausgesetzt.

Hier war praktisch, die alte Pi-Mal-Daumen-Bauernregel zur Berechnung der Entfernung des Gewitters zu kennen. Die Zeit zwischen Blitz und Donner, pro Sekunde Abstand gleich drei Kilometer. Daher konnte ich auch zwei Touren nicht so laufen wie geplant, die Hüttenwirte hatten davon abgeraten bei dem (schwülen) unbeständigen Wetter über den Pass zu laufen, so folgte ich ihren Anweisungen und blieb lieber auf der sicheren Seite.

Überhaupt waren die Hütten meiner Meinung nach das Tollste an der Tour, (fast immer) super Essen, klasse Bewirtung (meistens), lustige Leute (in der Mehrheit) usw. usf. Natürlich gab es auch Nachteile, nur so ein kuscheliges Lager nach der anstrengenden Tour und eine (oft warme) Dusche bewirkt da schon viele Wunder an sich.

So wurde unsere München-Venedig-Gruppe eine immer engere Gemeinschaft, wir gründeten Whatsapp-Gruppen und tauschten uns regelmäßig über den Stand unserer Wanderungen aus. Da wir nicht im gleichen Tempo liefen, konnte man darüber ganz gute Tipps für die zukünftige Strecke bekommen bzw. den Nachzüglern Tipps weitergeben.

Meine größte Sorge war, ob denn wirklich mein Klettersteig-Paket an die italienische Hütte rechtzeitig und vollständig ankommt, aber das war überhaupt kein Ding. So konnte ich relativ entspannt (eigentlich nicht, ich konnte nicht mal lächeln auf den Fotos 😉 ) diesen schwierigsten Part der Strecke mit einem (mittlerweile) guten Freund meistern, der ebenfalls alleine losgegangen war.

Es war die beste Erfahrung, die ich mir vorstellen kann. Der Weg hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Meiner Meinung nach gibt es nichts Schöneres, als auf einen Grat am Berg zuzulaufen, sich vorzustellen, wie es dahinter aussieht, und dann die Realität zu sehen, und zu verstehen, dass es in Wirklichkeit noch tausendmal schöner ist, als man es sich je hätte vorstellen können.

Wer noch mehr darüber wissen möchte, die liebe Marlis vom Ladys Talk Podcast hat mich auch zu dem Thema interviewt:

https://ladystalk.live/2017/11/09/ladystalk-32-muenchen-venedig/

PS: Achja, circa in der Mitte des Weges habe ich dann entschieden, den Geocache “fallen” zu lassen, mir fehlten zu viele Stationen, außerdem war der Weg an sich schon so anspruchsvoll (will heißen, relativ schlecht markiert und relativ anstrengend), so dass ich nicht wirklich auch noch Zeit hatte, ständig zu kucken, wann denn jetzt die Station kommt. Trotz allem war es für mich aber der “Aufhänger”, um überhaupt diesen Weg zu erfahren, insofern bin ich ihm sehr dankbar!!! Schöne Grüße an den hilfsbereiten Owner DerPate, da geht noch was bzw. läuft 😉


PPS: Noch etwas zum Titel: Unterwegs habe ich einen Holländer getroffen, der immer versucht hat, Traumpfad auszusprechen, es klang aber eher wie Dampfbad. Also habe ich ihm versucht, mit Hilfe dieses Zungenbrechers den Unterschied zu erklären. Keine Ahnung ob es gefruchtet hat, das müsste ihr ihn schon selbst fragen…“

5 Jahre „Die Welt von kati1988“

Wie die Zeit vergeht. Da habe ich doch glatt verpasst, dass der Blog diese Woche schon 5 Jahre lang existiert. Am 11.12.2012 habe ich meinen ersten Beitrag veröffentlicht. Damals lief der Blog noch über wordpress.com. Seit dem 8.11.2015 verwalte ich die Seite selbst und man kann ihn direkt über die Domain http://kati1988.de erreichen, auch wenn dies schon eine gewisse Zeit vorher durch eine Linkweiterleitung möglich war.

Das Hobby Geocaching entwickelt sich immer weiter und so finde ich auch immer mal wieder Themen, über die ich berichten kann, obwohl ich zugeben muss, dass dies von Zeit zu Zeit schwieriger wird. Über vieles hat man einfach schon geschrieben.

Die 5 Jahre möchte ich gern mit euch gemeinsam feiern und ich verlose daher ein kleines Paket, welches Folgendes erhält:

  • eine kati1988-Tasse
  • ein Buch „Geocaching II“ von Markus Gründel und Steven Ponndorf
  • ein TravelTag
  • Notlogbücher

Dies wird unter allen Kommentaren unter diesem Beitrag bis zum 31.12.2017 um 23:59 Uhr verlost. Ihr könnt mir z.B. schreiben, zu welchen Themen ihr gern mal einen Beitrag von mir lesen möchtet. Das ist aber keine Pflicht.

Ich freue mich über eure Kommentare.

Die Berliner Wanderwege

BWW – für den Berliner Cacher ist das schon längst nicht mehr nur die Abkürzung für den Buchstabenwortwert, sondern auch für die vom Owner charlybaer13 erstellte Letterboxserie rund um die grünen Hauptwege der Stadt Berlin: die Berliner Wanderwege. Unter http://www.berlin.de/senuvk/umwelt/berlin_move/de/hauptwege/index.shtml findet man Informationen zu den 20 grünen Hauptwegen. Die Wege führen durch ganz Berlin und sind unterschiedlich lang. Der kürzeste Weg ist mit 7 km der Bullengrabenweg, der längste hingegen der Spreeweg mit stattlichen 59 km. Auf der Seite der Stadt Berlin kann man sogar gpx-und kml-Daten für die Strecken herunterladen.

Alle 20 Berliner Wanderwege

Die Letterboxserie BWW wurde letztes Jahr ins Leben gerufen. Nach und nach kam zu jedem der grünen Hauptwege ein Letterbox-Hybrid-Geocache heraus und mittlerweile existiert auch noch ein Bonus dazu. Der Owner selbst empfiehlt in seinen Listings das Verwenden eines Fahrrads. (Verständlich bei Längen von teilweise über 50 km.) Ich wollte einmal selbst einen dieser Caches ausprobieren und habe mich gestern an den kürzesten der Serie gewagt: den Bullengrabenweg. Da es sich um Wanderwege handelt, war es auch mein persönlicher Anspruch, diesen zu Fuß zu absolvieren. Letterboxes haben ja meist eine alternative Art der Navigation. Bei den Wanderwegen druckt man sich das Listing am besten aus, denn man muss sich anhand von Fotos orientieren und dort zusätzlich meist auch Fragen beantworten.

Für den Bonus werden nochmal alle Variablen benötigt, die man bei den 20 Letterboxes gesammelt hat. Dazu gibt es eine Tabelle vom Owner, die man befüllen kann.

Informationsheft

Wenn man dann auch noch den Bonus gefunden hat, kann man die außerdem bereitgestellte Stempelkarte vollständig füllen und hat dann zusätzlich noch die Chance, eine seltene Coin zu den Berliner Wanderwegen zu ergattern.

Stempelkarte

Für eine Coin sind folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • alle BWW Letterboxen selbstständig erwandert und geloggt
  • vollständig und korrekt ausgefüllte Stempelkarte
  • hochgeladene Bonusfotos zu jedem BWW ( oder für die Schüchternen dem Owner persönlich gezeigt )
  • Spende an den Owner, die mindestens dem Wert der Coin entspricht

Die Coin sieht folgendermaßen aus:

Diese kann man bei einem beliebigen Event, wo der Owner anwesend ist, ergattern oder aber eines der BWW-Fanevents besuchen.

 

Die Berliner Wanderwege sind eine tolle Möglichkeit, Berlin auf eine andere Art und Weise zu entdecken als dies für gewöhnlich der Fall ist. Sie führen von Nord nach Süd, von Ost nach West oder bilden einfach nur einen Ring. Für den Freund der schnellen Statistikpunkte ist dies sicherlich nichts, man muss sehr viel Zeit mitbringen, um die ganze Serie komplett zu haben, aber es wird sich lohnen.

GIFF 2017 – das waren die Filme

Vom 2. bis 6. November 2017 wurden weltweit die diesjährigen Finalistenfilme des „Geocaching International Film Festival“, kurz GIFF, gezeigt. Passend zum Jahr 2017 haben es dieses Jahr 17 Filme ins Finale geschafft. Das Wort „international“ im Namen der Veranstaltung hat dabei nicht zu viel versprochen. Es waren Beiträge aus zehn verschiedenen Ländern dabei:

USA, Australien, Tschechische Republik, Spanien, Deutschland, Litauen, Polen, Japan, Slovakei und Kanada.

Ich habe mir die Filme dieses Jahr in Kleinmachnow bei dem Event GIFF 2017 Event im Kino Kleinmachnow kurz hinter der Berliner Stadtgrenze angeschaut. Gemeinsam mit ca. 200 anderen hauptsächlich Berliner Cachern konnten wir die Filme auf großem Bildschirm in einem echten Kino betrachten.

Quelle: http://neuekammerspiele.de

Die Filme waren alle sehr unterschiedlich und das Festival erinnert mich immer ein wenig an Kurzfilmfestivals, die ich auch gern besuche. Man weiß nicht, was einen erwartet und ein Film kann mal eine Minute, aber auch bis zu vier Minuten gehen. Es gab sowohl lustige, als auch emotionale Filme, die mich daran erinnert haben, wie schön unser Hobby doch ist.

Das Thema „FTF“ ist mir dieses Jahr besonders aufgefallen. Der Anspruch, immer als erster am Cache zu sein, scheint nicht nur in Deutschland da zu sein. Aber natürlich kann man in dieses Thema auch besonders viel Drama packen.

Aus Deutschland gab es zwei Beiträge: The Future of Geocaching von .alma. aus dem Schwarzwald und The Discovery of the FTF-Hunter von treasurehuntergd aus der Lausitz. Letztere Filmcrew ist vor allem auch durch den Podcast Geogedöns bekannt. Diese Filme sind bereits auf YouTube und ihr könnt sie euch direkt anschauen.

Der Film Geocaching Day in Vilnius wirkte wie ein Werbefilm für das Geocaching in Litauens Hauptstadt (Achtung, sehr viele Spoiler!), war aber trotzdem sehr gut gemacht und verschafft Lust auf mehr. Ein Film stach durch die Machart heraus:FOUND IT! (My Geocaching Adventure). Es handelte es sich um einen Stop-and-Motion-Film mit Legofiguren. Die Idee war nett, nur leider war der Fokus nicht richtig gesetzt und so waren alle Bilder dieses Films unscharf. Der Film Geocaching: Your Passport to Adventure fiel auch eher dadurch auf, dass die Auflösung nicht groß genug für eine Kinoleinwand war.

Unterhaltsam war der Film Geocaching is Free von lat&long junkie aus Australien. Die dargestellte Problematik kennen sicherlich viele Geocacher: Natürlich ist Geocaching erstmal kostenlos, aber irgendwann möchte man sich Ausrüstung kaufen und dann fehlt noch das und das und es wird immer mehr. Dieser Film stellt dies auf eine humorvolle Art und Weise dar.
Der Gewinner des diesjährigen GIFF steht noch nicht fest. Dieser wird durch eine Jury des Geocaching HQ bestimmt. Lange kann dies aber nicht mehr dauern:

„The overall winning submission (Signal Award) will be announced by Geocaching HQ on or around the time of the worldwide GIFF events.“

 

Edit:

Der Gewinner steht fest: https://www.geocaching.com/blog/2017/11/and-the-giff-2017-signal-award-winner-is/

Gewonnen hat der Film Geocaching Day in Vilnius.

Alle Videos am Stück sind nun verfügbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=o5zQakQstyM&t=25s

Souvenir-Kalender nun verfügbar

Gelegentlich gibt es an besonderen Tagen oder zu besonderen Gegebenheiten ein Souvenir von Groundspeak für das eigene Geocaching-Profil. Damit ihr auch eine Übersicht darüber habt, wann man das nächste Souvenir erhalten kann und zu welchem Anlass, gibt es in diesem Blog ab sofort einen Souvenir-Kalender, welchen ihr über den Reiter „Souvenir-Kalender“ im Menü erreicht. Weiterhin werden die nächsten fünf Gelegenheiten im Widget rechts von den Beiträgen gelistet. Die jeweiligen Veranstaltungen kann man außerdem problemlos über einen Klick auf der Veranstaltungsseite in seinen Google-Kalender bzw. einen Kalender, der ICS/iCal unterstützt, eintragen.

Sollten kommende Souvenirveranstaltungen fehlen, könnt ihr mir gern eine Nachricht schicken. Ich füge das dann hinzu.

Gastbeitrag: Die Mega-Wochenenden in der Bodenseeregion

Dieses Jahr fanden gefühlt extrem viele Mega-Events statt. Da es mir nicht möglich ist, all diese Events zu besuchen und darüber zu berichten, ist diesmal der Kleinzschachwitzer für mich eingesprungen. Er hat beide Mega-Events rund um den Bodensee besucht und sich darauf eingestellt, euch in diesem Blog einen Bericht zu schreiben. Vielen Dank dafür.

„Mit gleich zwei Großveranstaltungen an zwei aufeinander folgenden Wochenenden wurden im August die Geocacher/innen aus nah und fern in die Region um den Bodensee gelockt; zum einen das „Project Let’s Zeppelin 2017“ in Friedrichshafen und zum anderen das „MEGA Switzerland – Meeting Friends 2017“ in Frauenfeld. Vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren extrem gestiegenen Zahl derartiger Großveranstaltungen und den damit oftmals zu beobachtenden Rivalitäten zwischen einzelnen Veranstaltern ist dies hier mal ein schönes Beispiel, dass es auch anders geht – sogar grenzüberschreitend! 😉 Das Ziel war klar: die Geocacher/innen sollten nicht mal nur fix für ein bis drei Tage zu einem Event gelockt werden, sondern idealerweise über eine Woche hier verbringen. Und dafür wurde einiges getan: es gab eine 81er Rätselmatrix zu lösen, deren Finals dann rund um den ganzen Bodensee (Deutschland, Österreich, Schweiz) verteilt waren, man konnte an jedem Tag irgendwo ein kleineres Event besuchen und auf beiden Megas jeweils die Hälfte eines schönen Souvenirs erwerben: zwei Geocoins, die zusammengesetzt die Karte dieser Region ergeben.

Aus Termingründen war es mir leider nicht möglich, eine ganze Woche hier zu verbringen, sodass ich halt zweimal hier runter fuhr – auch kein Problem, denn unterwegs gab es ja einiges zu finden entlang des Weges… 😀

Am Freitag, den 18.8.2017, ging es nun also das erste Mal gen Süden. Unterwegs wurden diverse Landkreise becacht und hier u.a. bei „GC1ABZA A980/B12 – höchste Autobahn“ der höchste vierspurig ausgebaute Autobahnpunkt Deutschlands besucht.

Nach einer zeitigen Ankunft im Hotel nahe dem Eventgelände wurde noch ein wenig in der Umgebung nach Caches gesucht. Zuerst zog es mich hier zu den beiden Waterworld-Caches: „GC296MW Waterworld….easy“ und „GC296K4 Waterworld„. Ein schöner Tunnelspaziergang, für den ich sicherheitshalber die Wathose anzog. 😀

Am Abend dann spazierte ich zum Take Off Event, für das gleich zwei benachbarte Biergärten angemietet wurden. Den ersten Bekannten traf ich im „Lammgarten“ und so blieb ich dann gleich dort, traf im Laufe des Abends jede Menge weitere übliche Verdächtige, entdeckte auch eine gewisse OCB-Dose, welche noch sicher im Koffer versteckt war, da sie erst am nächsten Tag offiziell präsentiert wurde, und freute mich nach so einem langen Tag dann auf das erste Bierchen… 😀
Auch die lokale Presse hat das Geschehen aufmerksam beobachtet —> https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Grosses-weltweites-Treffen-fuer-Geocacher-in-Friedrichshafen;art372474,9378834
Nach einem kleinen Regenschauer ging es danach mit ein paar Dresdnern noch auf einen Spaziergang durch Friedrichshafen und so konnten wir u.a. vom Moleturm einen schönen Blick auf das abendliche Treiben hier genießen…

Am nächsten Morgen lief ich die paar Schritte von meinem Hotel zum Zeppelin-Hangar, der spannenden Location des Mega-Events. Zeitiges Kommen ersparte hier längere Wartezeiten, da am Einlass zusätzlich eine Security bereitstand, nach diverser ECA fragte und somit das Ganze extrem verzögerte. Aber Ok, ein negativer Bescheid genügte und man kam rein, was die Sinnhaftigkeit derartiger Aktionen in Frage stellt, aber das ist ja nicht nur hier so…

Der Hangar ist in der Tat beeindruckend – inklusive dem hier drin parkenden Zeppelin.

Diverse übliche Händler hatten hier ihre Verkaufsstände. Es gab Essen und Trinken zu fairen Preisen und es lief alles ohne größere Wartezeiten ab. Nach dem Loggen des Events auf einem – natürlich – Zeppelin, ging es erst mal wieder raus. Vor dem Hangar gab es ebenfalls einige Stände, bei denen vor allem die „High Quality TBs“ von Birre herausragten, bei welchen es sich um diverse anspruchsvolle Basteleien handelt – Fingerspitzengefühl und Grundkenntnisse der Physik führen hier zum Ziel – also nix für Grobmotoriker, und somit per se als Cachebehälter heutzutage denkbar ungeeignet… 😉 An einem probierte ich mich aus, konnte das Problem identifizieren, lösen und durfte mich zum Dank ins TB-Logbuch eintragen… 😀

Danach verließ ich das Eventgelände, um zum Eingang des eigentlichen Flugbetriebes zu gelangen – denn hier wartete der Höhepunkt des heutigen Tages auf mich: zu den vielen Dingen, die ich in meinem Leben gern mal erleben wollte, gehörte u.a. auch ein Zeppelinflug, und da es im Rahmen des Events die Möglichkeit gab, einen solchen zu buchen, nahm ich dies wahr, wenngleich es nicht unbedingt ein Schnäppchen war, aber man stirbt ja nur einmal… Da die Durchführung stark wetterabhängig ist, bangte ich natürlich im Vorfeld, ob er stattfinden wird. Aber ich hatte Glück, denn die Bedingungen waren optimal, und so bestieg ich alsbald die Gondel und der Zeppelin startete. Unter leisem Brummen flog er in 30 Minuten ganz langsam eine schöne Runde um Friedrichshafen und auf den Bodensee hinaus. Jeder Passagier hatte einen Fensterplatz und auf beiden Seiten gab es jeweils ein Fenster, das man öffnen und so aus 300 Metern Höhe spiegelungsfrei die Gegend fotografieren konnte – Es war grandios… 😀

Am Nachmittag gab es dann auf der Bühne ein wenig Programm, u.a. trat Ingo Oschmann auf. Hm ja, verglichen mit Herrn Hoëcker irgendwie doch mehr ein Versuch, auch mit Geocachen punkten zu können, aber das ist natürlich Geschmackssache… Anschließend spazierte ich einmal ums Messegelände herum, um die paar wenigen in Fußreichweite liegenden Caches aufzusuchen und mich einzutragen. Als ich so gegen 17:15 Uhr wieder auf dem Eventgelände ankam, war der Abbau der vielen Stände bereits in vollem Gange, was zur Folge hatte, dass es um diese Zeit kein Bier mehr zu erwerben gab. Das Event sollte eigentlich bis 18 Uhr gehen… Nun ja, damit war das Mega hier also Geschichte. Am nächsten Morgen schaute ich noch fix beim Landing Event vorbei, bevor ich dann die Heimfahrt über diverse Landkreise antrat.

 

Eine Woche später startete ich erneut freitags ganz zeitig, denn es sollten auf dem Weg gen Frauenfeld neben ein paar weiteren Landkreisen auch ein paar seltene Cachetypen angesteuert werden (ein Virtual und drei Webcams). Alles gelang bestens und gegen 16 Uhr erreichte ich dann den großen kostenlosen Parkplatz am Eventgelände. Die Fahrt durch das Schweizer Territorium zum Event kann problemlos über Landstraßen erfolgen, so dass keine teure Jahres(!)plakette für die mautpflichtigen Autobahnen beschafft werden muss.

Vor 3 Jahren war ich bereits beim ersten Meeting Friends Event in Frauenfeld dabei, und da es mir so gut gefiel, freute ich mich dieses Jahr natürlich auf die Fortsetzung… 😀 Als Unterkunft buchte ich auch dieses Mal wieder die rustikale Variante, womit hier auf dem Eventgelände eine große Halle mit vielen Doppelstockbetten gemeint ist und man dafür nur seinen Schlafsack mitbringen musste. Verglichen mit vor drei Jahren war es hier diesmal ziemlich leer, also ruhig… 😀 Könnte daran liegen, dass dieses Jahr das Camping-Areal näher am Event war…

Bei dem Eventgelände handelt es sich um eine Pferderennbahn, bestückt mit zwei großen schattigen Tribünen, von denen aus man das Abendprogramm total entspannt genießen kann. Die Registrierung ging erneut fix von statten, die ersten Dresdner sowie viele weitere Bekannte traf ich bereits am Freitagabend wieder, das Wetter war sensationell – wie schon vor drei Jahren… 

Die Preise in der Schweiz sind noch immer leicht gewöhnungsbedürftig, aber alle Bestellungen wurden fix bearbeitet, nirgendwo musste man lang warten… 🙂

Die Eröffnungs-Show des Hello Again Events am Freitag Abend beinhaltete ein Jugendorchester, einen seltsamen Tänzer, eine klasse Rock’n’Roll Tanzschule, einen beeindruckenden Poetry Slammer sowie die schläfrige äh chillige Dosenfischer-Konzertpausen-Musik. Danach konnte man noch weiter in der Nachtbar gepflegt abhängen… 😀

Am Sonnabendvormittag ging es nach dem Frühstück auf einen kurzen Gang übers Eventgelände. Auch hier gab es einige Verkaufsstände sowie diverse Spiele: u.a. konnte man im Kampf gegen die Zeit einen Bob anschieben – sah ziemlich schwer aus das Dingens… 😀


Auch dieses Jahr wurden wieder einige Powertrails in der Gegend rund um Frauenfeld gelegt, und so ging es nun mit dem mitgebrachten Mountainbike etwas sportlicher weiter, um wenigstens zwei davon zu absolvieren: es konnten jeweils gut die 19 Caches der Velo-Thur-Serie und die 42 Caches der Flowers-Serie gefunden werden – vier Stunden später war ich dann wieder zurück auf dem Eventgelände, um mich ein wenig zu stärken und mich auf den ersten Höhepunkt des Tages vorzubereiten: den Geo-Run… 😀

Beim an diesem Tag stattfindenden Frauenfelder Stadtlauf wurde extra für das Mega-Event auch die Kategorie „Geocacher Jogger/Joggerinnen“ geschaffen, und ich war nun einer von insgesamt 106 Teilnehmer/innen auf der 1800 m langen Strecke durch die bergauf – bergab führende Altstadt, bei der man nebenbei noch den Wherigo „GC6VWWA Geo Run – Fit mit Meeting Friends 2017“ absolvieren konnte. Als 30. Geocacher erreichte ich dann nach 09:48,1 min das Ziel —> http://my4.raceresult.com/66542/results?lang=de#20_DF97BB

Der Abend wurde dann wieder ganz entspannt auf der Tribüne verbracht, wo – wie bereits vor drei Jahren – die „Dosenfischer“ ein Konzert gaben – diesmal allerdings ihr Abschiedskonzert… 🙁
Inkl. Pause dauerte dies drei Stunden und war ein sehr schöner Ausklang eines sehr schönen Tages… 🙂

Nach dem Time To Say Goodbye Event ging es am Sonntagvormittag dann wieder gen Heimat, wie gewohnt über Umwege – denn für eine Challenge sollte an einem Tag in vier Ländern jeweils ein Earthcache gefunden werden…
Auch dies gelang, und die hierbei interessanteste Location war für mich „GC62VGB Kristallhöhle Kobelwald (Earth Cache)“, bei der man unbedingt auch die 30-minütige Führung durch die Höhle mitmachen sollte; ist zwar für die Lösung nicht erforderlich, aber absolut sehenswert… 😀

 

Fazit: Beim Event in Friedrichshafen faszinierte die einmalige Technik namens Zeppelin; beim Event in Frauenfeld standen bis spät am Abend die Menschen (Friends) im Vordergrund… :)“

Mein Besuch beim Kubb Cup in Prora

Nach vier Jahren war es nun wieder so weit: am Wochenende vom 01.09.2017 bis 03.09.2017 fand das zweite Mega-Event auf Rügen statt. Parallel dazu fand auch das Giga-Event in Tschechien statt, sodass man sich entscheiden musste, zu welchem „Großevent“ man fahren möchte. Ich habe mich für Prora entschieden, da es einerseits näher an Berlin liegt, andererseits auch versprach, das gemütlichere Event der beiden zu werden.

Ein Kubb-Set

Auch die Organisatoren hatten sich vorgenommen, das Event nicht so groß werden zu lassen. So wurde sich bewusst für eine kleine Händlermeile von gerade einmal vier Ständen entschieden. Im Mittelpunkt des Events stand der „Kubb Cup“. Insgesamt 56 Teams hatten sich angemeldet, um Kubb-Meister zu werden. Ich persönlich habe nicht teilgenommen, auch kenne ich die Regeln immer noch nicht vollständig. Man kann sie sich aber auf der Seite des Events durchlesen: http://prora-2017.de/kubb_turnierregeln.html

Kubb-Spieler

Wie auch vor vier Jahren, habe ich in der Jugendherberge in Prora übernachtet. Es gab am Anfang leider etwas Verwirrung, weil wir uns nicht über das Event bei der Jugendherberge angemeldet haben, sondern über deren Seite direkt. Damit kamen die Mitarbeiter der Jugendherberge nicht so klar. Die Eventorganisatoren waren hingegen sehr freundlich und konnten immer alle Fragen gut beantworten. Besonders schön fand ich, wie sich das Thema „Kubb“ auch auf die neu gelegten Caches übertragen hat.

Großer Kubb-König

Versteck mit Kubb-Prinzessin und -Prinz

Wie mittlerweile bei Mega-Events üblich, gab es auch acht Lab-Caches. Davon hatte nur ein Cache konkrete Koordinaten. Andere Lösungen musste man durch genaues Hinschauen auf dem Gelände herausfinden. Weiterhin gab es Gewinnspiele und auch eine Cacherspartakiade, welche jedoch identisch zu dem Event von vor vier Jahren war, sodass ich diesmal nicht daran teilgenommen habe. Natürlich wurden auch wieder Führungen zu den interessanten Gebäuden in Prora angeboten, auch da hatte ich mich vor vier Jahren bereits ausführlich informiert. Ihr könnt gern noch einmal meinen alten Event-Bericht durchlesen: http://kati1988.de/2013/09/02/prora-2013-ein-langes-wochenende-ist-vorbei/. Insgesamt hat man einfach vieles so durchgeführt, wie es auch schon vor vier Jahren der Fall war. Dies ist aber keine Kritik, denn es hat ja funktioniert. So konnte ich mich diesmal etwas mehr auf die Caches in der Umgebung konzentrieren.

Bei der Jugendherberge konnten wir uns Fahrräder ausleihen und wir haben zwei Audiocaches gespielt. Für den Cache Hotelgast 472 – Future Past (AC) haben wir knapp vier Stunden gebraucht und haben dabei aber auch mitbekommen, was sich mittlerweile so alles in Prora getan hat. Es sind längst nicht mehr alles Baracken und Lost Places. Viele Blöcke wurden nun saniert und es entstanden Ferienwohnungen und Hotels. Auch kommen nun einige Läden und Restaurants in die Blöcke hinein.

Ein alter Block

Bereits sanierter Block

Es gab neben den Audiocaches aber auch viele andere tolle Caches in Prora. Die Organisatoren geben sich immer viel Mühe und die Caches sind alle in einem Top-Zustand und auch wirklich etwas Besonderes. Viele Caches liegen noch von 2013 da, es sind aber auch viele neue hinzugekommen. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch ohne Mega-Event nach Prora zum Geocaching zu kommen. Außerdem ist die Ostsee direkt in der Nähe, aber leider war es an diesem Wochenende für mich zu kalt, um baden zu gehen.

Am Abend spielte eine Band und sorgte für Stimmung. Außerdem gab es ein wärmendes Lagerfeuer. Am darauffolgenden Tag fand noch ein CITO statt, bei dem sich auch viele Cacher beteiligt haben.

Weitere Bilder zum Event haben die Organisatoren selbst geschossen und diese auf der zugehörigen Seite hochgeladen: http://prora-2017.de/bilder.html.

Bis zu 4000 neue Virtual Caches

Gestern hat Groundspeak ihre sogenannten „Virtual Rewards“ angekündigt. Dabei werden besonders gute Cacher prämiert. Seit dem gestrigen Tage verschickt nun Groundspeak E-Mails an Cacher aus 63 Ländern, die besonders gute Caches gelegt haben. Diese Cacher haben die Möglichkeit, einen Virtual Cache zu legen. Wie genau diese Cacher ausgewählt werden, ist geheim. Außerdem werden auch aktive freiwillige Helfer („active community volunteers“) mit solch einer Möglichkeit belohnt. Groundspeak sieht dies als eine Aktion, einmal danke sagen zu können. Insgesamt werden ca. 4000 Cacher diesen Virtual Reward erhalten.

Weitere Infos dazu kann man hier finden: https://www.geocaching.com/blog/2017/08/virtual-rewards/

In Berlin kam bereits der erste neue Virtual Cache heraus: Eastside Gallery. Genau der passende Ort für einen Virtual Cache. Dieser Cache wurde von RoyBean gelegt, welcher hauptsächlich Caches in Brandenburg versteckt hat. Schön, dass er bei so einer besonderen Gelegenheit gleich an die Hauptstadt gedacht hat.

Die Cacher, die einen Virtual Reward erhalten haben, haben nun ein ganzes Jahr Zeit, um ihren Virtual Cache veröffentlichen zu lassen. Es werden also noch einige folgen.