Gastbeitrag: Die Mega-Wochenenden in der Bodenseeregion

Dieses Jahr fanden gefühlt extrem viele Mega-Events statt. Da es mir nicht möglich ist, all diese Events zu besuchen und darüber zu berichten, ist diesmal der Kleinzschachwitzer für mich eingesprungen. Er hat beide Mega-Events rund um den Bodensee besucht und sich darauf eingestellt, euch in diesem Blog einen Bericht zu schreiben. Vielen Dank dafür.

„Mit gleich zwei Großveranstaltungen an zwei aufeinander folgenden Wochenenden wurden im August die Geocacher/innen aus nah und fern in die Region um den Bodensee gelockt; zum einen das „Project Let’s Zeppelin 2017“ in Friedrichshafen und zum anderen das „MEGA Switzerland – Meeting Friends 2017“ in Frauenfeld. Vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren extrem gestiegenen Zahl derartiger Großveranstaltungen und den damit oftmals zu beobachtenden Rivalitäten zwischen einzelnen Veranstaltern ist dies hier mal ein schönes Beispiel, dass es auch anders geht – sogar grenzüberschreitend! 😉 Das Ziel war klar: die Geocacher/innen sollten nicht mal nur fix für ein bis drei Tage zu einem Event gelockt werden, sondern idealerweise über eine Woche hier verbringen. Und dafür wurde einiges getan: es gab eine 81er Rätselmatrix zu lösen, deren Finals dann rund um den ganzen Bodensee (Deutschland, Österreich, Schweiz) verteilt waren, man konnte an jedem Tag irgendwo ein kleineres Event besuchen und auf beiden Megas jeweils die Hälfte eines schönen Souvenirs erwerben: zwei Geocoins, die zusammengesetzt die Karte dieser Region ergeben.

Aus Termingründen war es mir leider nicht möglich, eine ganze Woche hier zu verbringen, sodass ich halt zweimal hier runter fuhr – auch kein Problem, denn unterwegs gab es ja einiges zu finden entlang des Weges… 😀

Am Freitag, den 18.8.2017, ging es nun also das erste Mal gen Süden. Unterwegs wurden diverse Landkreise becacht und hier u.a. bei „GC1ABZA A980/B12 – höchste Autobahn“ der höchste vierspurig ausgebaute Autobahnpunkt Deutschlands besucht.

Nach einer zeitigen Ankunft im Hotel nahe dem Eventgelände wurde noch ein wenig in der Umgebung nach Caches gesucht. Zuerst zog es mich hier zu den beiden Waterworld-Caches: „GC296MW Waterworld….easy“ und „GC296K4 Waterworld„. Ein schöner Tunnelspaziergang, für den ich sicherheitshalber die Wathose anzog. 😀

Am Abend dann spazierte ich zum Take Off Event, für das gleich zwei benachbarte Biergärten angemietet wurden. Den ersten Bekannten traf ich im „Lammgarten“ und so blieb ich dann gleich dort, traf im Laufe des Abends jede Menge weitere übliche Verdächtige, entdeckte auch eine gewisse OCB-Dose, welche noch sicher im Koffer versteckt war, da sie erst am nächsten Tag offiziell präsentiert wurde, und freute mich nach so einem langen Tag dann auf das erste Bierchen… 😀
Auch die lokale Presse hat das Geschehen aufmerksam beobachtet —> https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Grosses-weltweites-Treffen-fuer-Geocacher-in-Friedrichshafen;art372474,9378834
Nach einem kleinen Regenschauer ging es danach mit ein paar Dresdnern noch auf einen Spaziergang durch Friedrichshafen und so konnten wir u.a. vom Moleturm einen schönen Blick auf das abendliche Treiben hier genießen…

Am nächsten Morgen lief ich die paar Schritte von meinem Hotel zum Zeppelin-Hangar, der spannenden Location des Mega-Events. Zeitiges Kommen ersparte hier längere Wartezeiten, da am Einlass zusätzlich eine Security bereitstand, nach diverser ECA fragte und somit das Ganze extrem verzögerte. Aber Ok, ein negativer Bescheid genügte und man kam rein, was die Sinnhaftigkeit derartiger Aktionen in Frage stellt, aber das ist ja nicht nur hier so…

Der Hangar ist in der Tat beeindruckend – inklusive dem hier drin parkenden Zeppelin.

Diverse übliche Händler hatten hier ihre Verkaufsstände. Es gab Essen und Trinken zu fairen Preisen und es lief alles ohne größere Wartezeiten ab. Nach dem Loggen des Events auf einem – natürlich – Zeppelin, ging es erst mal wieder raus. Vor dem Hangar gab es ebenfalls einige Stände, bei denen vor allem die „High Quality TBs“ von Birre herausragten, bei welchen es sich um diverse anspruchsvolle Basteleien handelt – Fingerspitzengefühl und Grundkenntnisse der Physik führen hier zum Ziel – also nix für Grobmotoriker, und somit per se als Cachebehälter heutzutage denkbar ungeeignet… 😉 An einem probierte ich mich aus, konnte das Problem identifizieren, lösen und durfte mich zum Dank ins TB-Logbuch eintragen… 😀

Danach verließ ich das Eventgelände, um zum Eingang des eigentlichen Flugbetriebes zu gelangen – denn hier wartete der Höhepunkt des heutigen Tages auf mich: zu den vielen Dingen, die ich in meinem Leben gern mal erleben wollte, gehörte u.a. auch ein Zeppelinflug, und da es im Rahmen des Events die Möglichkeit gab, einen solchen zu buchen, nahm ich dies wahr, wenngleich es nicht unbedingt ein Schnäppchen war, aber man stirbt ja nur einmal… Da die Durchführung stark wetterabhängig ist, bangte ich natürlich im Vorfeld, ob er stattfinden wird. Aber ich hatte Glück, denn die Bedingungen waren optimal, und so bestieg ich alsbald die Gondel und der Zeppelin startete. Unter leisem Brummen flog er in 30 Minuten ganz langsam eine schöne Runde um Friedrichshafen und auf den Bodensee hinaus. Jeder Passagier hatte einen Fensterplatz und auf beiden Seiten gab es jeweils ein Fenster, das man öffnen und so aus 300 Metern Höhe spiegelungsfrei die Gegend fotografieren konnte – Es war grandios… 😀

Am Nachmittag gab es dann auf der Bühne ein wenig Programm, u.a. trat Ingo Oschmann auf. Hm ja, verglichen mit Herrn Hoëcker irgendwie doch mehr ein Versuch, auch mit Geocachen punkten zu können, aber das ist natürlich Geschmackssache… Anschließend spazierte ich einmal ums Messegelände herum, um die paar wenigen in Fußreichweite liegenden Caches aufzusuchen und mich einzutragen. Als ich so gegen 17:15 Uhr wieder auf dem Eventgelände ankam, war der Abbau der vielen Stände bereits in vollem Gange, was zur Folge hatte, dass es um diese Zeit kein Bier mehr zu erwerben gab. Das Event sollte eigentlich bis 18 Uhr gehen… Nun ja, damit war das Mega hier also Geschichte. Am nächsten Morgen schaute ich noch fix beim Landing Event vorbei, bevor ich dann die Heimfahrt über diverse Landkreise antrat.

 

Eine Woche später startete ich erneut freitags ganz zeitig, denn es sollten auf dem Weg gen Frauenfeld neben ein paar weiteren Landkreisen auch ein paar seltene Cachetypen angesteuert werden (ein Virtual und drei Webcams). Alles gelang bestens und gegen 16 Uhr erreichte ich dann den großen kostenlosen Parkplatz am Eventgelände. Die Fahrt durch das Schweizer Territorium zum Event kann problemlos über Landstraßen erfolgen, so dass keine teure Jahres(!)plakette für die mautpflichtigen Autobahnen beschafft werden muss.

Vor 3 Jahren war ich bereits beim ersten Meeting Friends Event in Frauenfeld dabei, und da es mir so gut gefiel, freute ich mich dieses Jahr natürlich auf die Fortsetzung… 😀 Als Unterkunft buchte ich auch dieses Mal wieder die rustikale Variante, womit hier auf dem Eventgelände eine große Halle mit vielen Doppelstockbetten gemeint ist und man dafür nur seinen Schlafsack mitbringen musste. Verglichen mit vor drei Jahren war es hier diesmal ziemlich leer, also ruhig… 😀 Könnte daran liegen, dass dieses Jahr das Camping-Areal näher am Event war…

Bei dem Eventgelände handelt es sich um eine Pferderennbahn, bestückt mit zwei großen schattigen Tribünen, von denen aus man das Abendprogramm total entspannt genießen kann. Die Registrierung ging erneut fix von statten, die ersten Dresdner sowie viele weitere Bekannte traf ich bereits am Freitagabend wieder, das Wetter war sensationell – wie schon vor drei Jahren… 

Die Preise in der Schweiz sind noch immer leicht gewöhnungsbedürftig, aber alle Bestellungen wurden fix bearbeitet, nirgendwo musste man lang warten… 🙂

Die Eröffnungs-Show des Hello Again Events am Freitag Abend beinhaltete ein Jugendorchester, einen seltsamen Tänzer, eine klasse Rock’n’Roll Tanzschule, einen beeindruckenden Poetry Slammer sowie die schläfrige äh chillige Dosenfischer-Konzertpausen-Musik. Danach konnte man noch weiter in der Nachtbar gepflegt abhängen… 😀

Am Sonnabendvormittag ging es nach dem Frühstück auf einen kurzen Gang übers Eventgelände. Auch hier gab es einige Verkaufsstände sowie diverse Spiele: u.a. konnte man im Kampf gegen die Zeit einen Bob anschieben – sah ziemlich schwer aus das Dingens… 😀


Auch dieses Jahr wurden wieder einige Powertrails in der Gegend rund um Frauenfeld gelegt, und so ging es nun mit dem mitgebrachten Mountainbike etwas sportlicher weiter, um wenigstens zwei davon zu absolvieren: es konnten jeweils gut die 19 Caches der Velo-Thur-Serie und die 42 Caches der Flowers-Serie gefunden werden – vier Stunden später war ich dann wieder zurück auf dem Eventgelände, um mich ein wenig zu stärken und mich auf den ersten Höhepunkt des Tages vorzubereiten: den Geo-Run… 😀

Beim an diesem Tag stattfindenden Frauenfelder Stadtlauf wurde extra für das Mega-Event auch die Kategorie „Geocacher Jogger/Joggerinnen“ geschaffen, und ich war nun einer von insgesamt 106 Teilnehmer/innen auf der 1800 m langen Strecke durch die bergauf – bergab führende Altstadt, bei der man nebenbei noch den Wherigo „GC6VWWA Geo Run – Fit mit Meeting Friends 2017“ absolvieren konnte. Als 30. Geocacher erreichte ich dann nach 09:48,1 min das Ziel —> http://my4.raceresult.com/66542/results?lang=de#20_DF97BB

Der Abend wurde dann wieder ganz entspannt auf der Tribüne verbracht, wo – wie bereits vor drei Jahren – die „Dosenfischer“ ein Konzert gaben – diesmal allerdings ihr Abschiedskonzert… 🙁
Inkl. Pause dauerte dies drei Stunden und war ein sehr schöner Ausklang eines sehr schönen Tages… 🙂

Nach dem Time To Say Goodbye Event ging es am Sonntagvormittag dann wieder gen Heimat, wie gewohnt über Umwege – denn für eine Challenge sollte an einem Tag in vier Ländern jeweils ein Earthcache gefunden werden…
Auch dies gelang, und die hierbei interessanteste Location war für mich „GC62VGB Kristallhöhle Kobelwald (Earth Cache)“, bei der man unbedingt auch die 30-minütige Führung durch die Höhle mitmachen sollte; ist zwar für die Lösung nicht erforderlich, aber absolut sehenswert… 😀

 

Fazit: Beim Event in Friedrichshafen faszinierte die einmalige Technik namens Zeppelin; beim Event in Frauenfeld standen bis spät am Abend die Menschen (Friends) im Vordergrund… :)“

Mein Besuch beim Kubb Cup in Prora

Nach vier Jahren war es nun wieder so weit: am Wochenende vom 01.09.2017 bis 03.09.2017 fand das zweite Mega-Event auf Rügen statt. Parallel dazu fand auch das Giga-Event in Tschechien statt, sodass man sich entscheiden musste, zu welchem „Großevent“ man fahren möchte. Ich habe mich für Prora entschieden, da es einerseits näher an Berlin liegt, andererseits auch versprach, das gemütlichere Event der beiden zu werden.

Ein Kubb-Set

Auch die Organisatoren hatten sich vorgenommen, das Event nicht so groß werden zu lassen. So wurde sich bewusst für eine kleine Händlermeile von gerade einmal vier Ständen entschieden. Im Mittelpunkt des Events stand der „Kubb Cup“. Insgesamt 56 Teams hatten sich angemeldet, um Kubb-Meister zu werden. Ich persönlich habe nicht teilgenommen, auch kenne ich die Regeln immer noch nicht vollständig. Man kann sie sich aber auf der Seite des Events durchlesen: http://prora-2017.de/kubb_turnierregeln.html

Kubb-Spieler

Wie auch vor vier Jahren, habe ich in der Jugendherberge in Prora übernachtet. Es gab am Anfang leider etwas Verwirrung, weil wir uns nicht über das Event bei der Jugendherberge angemeldet haben, sondern über deren Seite direkt. Damit kamen die Mitarbeiter der Jugendherberge nicht so klar. Die Eventorganisatoren waren hingegen sehr freundlich und konnten immer alle Fragen gut beantworten. Besonders schön fand ich, wie sich das Thema „Kubb“ auch auf die neu gelegten Caches übertragen hat.

Großer Kubb-König

Versteck mit Kubb-Prinzessin und -Prinz

Wie mittlerweile bei Mega-Events üblich, gab es auch acht Lab-Caches. Davon hatte nur ein Cache konkrete Koordinaten. Andere Lösungen musste man durch genaues Hinschauen auf dem Gelände herausfinden. Weiterhin gab es Gewinnspiele und auch eine Cacherspartakiade, welche jedoch identisch zu dem Event von vor vier Jahren war, sodass ich diesmal nicht daran teilgenommen habe. Natürlich wurden auch wieder Führungen zu den interessanten Gebäuden in Prora angeboten, auch da hatte ich mich vor vier Jahren bereits ausführlich informiert. Ihr könnt gern noch einmal meinen alten Event-Bericht durchlesen: http://kati1988.de/2013/09/02/prora-2013-ein-langes-wochenende-ist-vorbei/. Insgesamt hat man einfach vieles so durchgeführt, wie es auch schon vor vier Jahren der Fall war. Dies ist aber keine Kritik, denn es hat ja funktioniert. So konnte ich mich diesmal etwas mehr auf die Caches in der Umgebung konzentrieren.

Bei der Jugendherberge konnten wir uns Fahrräder ausleihen und wir haben zwei Audiocaches gespielt. Für den Cache Hotelgast 472 – Future Past (AC) haben wir knapp vier Stunden gebraucht und haben dabei aber auch mitbekommen, was sich mittlerweile so alles in Prora getan hat. Es sind längst nicht mehr alles Baracken und Lost Places. Viele Blöcke wurden nun saniert und es entstanden Ferienwohnungen und Hotels. Auch kommen nun einige Läden und Restaurants in die Blöcke hinein.

Ein alter Block

Bereits sanierter Block

Es gab neben den Audiocaches aber auch viele andere tolle Caches in Prora. Die Organisatoren geben sich immer viel Mühe und die Caches sind alle in einem Top-Zustand und auch wirklich etwas Besonderes. Viele Caches liegen noch von 2013 da, es sind aber auch viele neue hinzugekommen. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch ohne Mega-Event nach Prora zum Geocaching zu kommen. Außerdem ist die Ostsee direkt in der Nähe, aber leider war es an diesem Wochenende für mich zu kalt, um baden zu gehen.

Am Abend spielte eine Band und sorgte für Stimmung. Außerdem gab es ein wärmendes Lagerfeuer. Am darauffolgenden Tag fand noch ein CITO statt, bei dem sich auch viele Cacher beteiligt haben.

Weitere Bilder zum Event haben die Organisatoren selbst geschossen und diese auf der zugehörigen Seite hochgeladen: http://prora-2017.de/bilder.html.

Bis zu 4000 neue Virtual Caches

Gestern hat Groundspeak ihre sogenannten „Virtual Rewards“ angekündigt. Dabei werden besonders gute Cacher prämiert. Seit dem gestrigen Tage verschickt nun Groundspeak E-Mails an Cacher aus 63 Ländern, die besonders gute Caches gelegt haben. Diese Cacher haben die Möglichkeit, einen Virtual Cache zu legen. Wie genau diese Cacher ausgewählt werden, ist geheim. Außerdem werden auch aktive freiwillige Helfer („active community volunteers“) mit solch einer Möglichkeit belohnt. Groundspeak sieht dies als eine Aktion, einmal danke sagen zu können. Insgesamt werden ca. 4000 Cacher diesen Virtual Reward erhalten.

Weitere Infos dazu kann man hier finden: https://www.geocaching.com/blog/2017/08/virtual-rewards/

In Berlin kam bereits der erste neue Virtual Cache heraus: Eastside Gallery. Genau der passende Ort für einen Virtual Cache. Dieser Cache wurde von RoyBean gelegt, welcher hauptsächlich Caches in Brandenburg versteckt hat. Schön, dass er bei so einer besonderen Gelegenheit gleich an die Hauptstadt gedacht hat.

Die Cacher, die einen Virtual Reward erhalten haben, haben nun ein ganzes Jahr Zeit, um ihren Virtual Cache veröffentlichen zu lassen. Es werden also noch einige folgen.

Alle Jahre wieder: Mein Bericht vom Mega-Phone VI (incl. Gewinnspiel)

Dieses Jahr hat das Mega-Phone bereits zum sechsten Mal stattgefunden, was bedeutet, dass ich nun auch schon sechs mal daran teilgenommen habe. Mittlerweile ist dies schon eine Art Tradition geworden und ich habe immer wieder davon berichtet, dass dies das gemütlichste Mega-Event Deutschlands ist. Letztes Jahr hatte ich das Gefühl, dass immer weniger Cacher an diesem Event teilnehmen, dieses Jahr jedoch war wieder mehr los. Vor allem habe ich auch viele Geocacher getroffen, die dieses Jahr das erste Mal ein Mega-Event besucht haben. Sicherlich ein guter Einstieg. G

Mega-Phone VI

Neben zahlreichen Konstanten auf den Mega-Phone-Events („Händlermeile“, Novi’s Imbiss, Verlosung, The Sky Stones) gab es auch wieder einmal etwas Neues zu erleben. So gab es Auszeichnungen für tolle Camp-Ideen. Dies führte natürlich dazu, dass es auch echt tolle Camps zu bewundern gab. Es gab z.B. eine Tiki-Bar, an der man für den Kauf von drei Losen einen Gratis-Schnaps erhielt. Es wurden aber auch Cocktails nach Wunsch gemixt. Außerdem gab es einen Saloon, den man durch eine hölzerne Schwingtür betreten musste, um die passend abgestimmte Dekoration (aufblasbare Kakteen, Kaktus-Aschenbecher, Cowboy-Hüte, Geweih an der Wand) bewundern zu können. T

Wegweiser vor der Tiki-Bar

Zu den Programmpunkten zählten dieses Jahr außerdem eine Zaubershow (durchgeführt vom Berliner Cacher Ralf vom Team Bonsai44) und diverse Mitmachspiele, u.a. eine Wasserbombenschlacht, an der ich auch teilnehmen „durfte“. Diese ist sogar auf YouTube einsehbar: W

Die Verlosung fand dieses Jahr bereits schon um 16.00 Uhr statt, was dazu führte, dass viele Cacher schon am frühen Samstagabend abgereist sind. Das war insbesonders für die Band „The Sky Stones“ schade, da diese vor leerem Publikum gespielt hat. T

The Sky Stones

Dieses Jahr war außerdem der Wherigo Nord- und Südsee auf dem Gelände des Mega-Phones neu. Man konnte einen Spaziergang über das Gelände ideal mit diesem Cache verbinden. Es gab aber auch 20 Lab-Caches, die unter folgenden Links zu finden sind:

https://labs.geocaching.com/goto/megaphone6a

https://labs.geocaching.com/goto/megaphone6b

Bis zum Samstag, den 30. Juli 2017, können diese Caches noch geloggt werden. 9

Ganz besonders hat mir auch die Begegnung mit dem Bloggerkollegen Schmelli gefallen (liebe Grüße an dieser Stelle), welcher sein Wohnmobil direkt neben dem belgischen Cacher Birre aufgestellt hat und ihn bei der Präsentation ausgefallener Dosen unterstützt hat. Dort bildete sich schnell eine Traube von Cachern, die verzweifelt versucht haben, technisch anspruchsvolle Dosen zu öffnen. J

Insgesamt hat mir das Mega-Phone dieses Jahr wieder sehr viel Spaß gemacht und es hat mir Zuversicht gegeben, dass es auch die nächsten Jahre mit diesem Event weitergehen kann. Letztes Jahr befürchtete ich noch einen Einbruch der Besucherzahlen, dieses Wochenende hat mich jedoch vom Gegenteil überzeugt. Es war wieder ein sehr gemütliches Event, bei dem man schnell mal mit den Zeltnachbarn ins Gespräch kommt und man abends schön zusammensitzen kann um nette Cachergespräche zu führen. Ich bedanke mich bei spamade und seinem Team für das Ausrichten des Events.

Aussicht von unserem Zelt

Gewinnspiel

Auch dieses Jahr darf ein Gewinnspiel zum Mega-Phone nicht fehlen. Spamade war so freundlich und hat mir fünf Mega-Phone-VI-Coins zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es Troublemaker-Pins der LostPlaces4TheKingz und Token gesponsert vom LostPlaceShop zu gewinnen. Es wird insgesamt fünf Gewinner geben. Diesmal muss man dafür jedoch nicht diesen Beitrag kommentieren (darüber freue ich mich aber auch sehr), sondern einen Mega-Phone-Token discovern, dessen Code ich hier in diesem Bericht versteckt habe. Es ist NICHT der Code, der sowieso immer auf dem Blog zu entdecken ist (wo „zu discovern“ steht). Ihr habt den richtigen Code, wenn auch in der TB-Beschreibung etwas von dem Gewinnspiel zum Mega-Phone steht. Das Gewinnspiel läuft bis zum 13. August 2017 um 22.00 Uhr. Viel Erfolg.

 

Ich bedanke mich bei den Sponsoren:

und natürlich spamade.

Ausflugstipp: Berliner Unterwelten

Geocaching hat den einen oder anderen Cacher sicher schonmal in einen sogenannten „Lost Place“ geführt. Für viele Cacher sind diese Orte besonders anziehend und die Popularität spiegelt sich auch in Namensgebungen wie dem „Lost Place Shop“ in Berlin oder den „LostPlaces4theKingz“ wieder. Häufig wird der Cache selbst dabei zur Nebensache und das Erkunden des Geländes viel spannender. Nicht selten gelangt man dabei in alte Bunkeranlagen, in Tunnel unter Gebäuden oder alte Abwassersysteme.

In Berlin gibt es die Möglichkeit, solche geheimen Orte unter der Oberfläche ganz offiziell zu besuchen. Hier gibt es den „Berliner Unterwelten e.V.“, welcher den Zweck verfolgt, den Berliner Untergrund zu erforschen und geschichtliche Zusammenhänge zu dokumentieren; und im Untergrund einer so geschichtsträchtigen Stadt gibt es so einiges zu entdecken. Wenn ich an Berlin denke, fallen mir da folgende Themen ein: Bunkeranlagen, Abwassersystem, U-Bahn-Netz und Fluchttunnel. Sicher gibt es da noch einiges mehr.

Der Berliner Unterwelten e.V. bietet im Rahmen seiner Vereinstätigkeiten Führungen an, welche mittlerweile sehr populär geworden sind. Diese sind aktuell:

Ich habe vor zwei Wochen die Tour M besucht. Für diese Tour ist es wichtig, rechtzeitig vor Ort zu sein, denn man kann nur am Tag der Führung Tickets besorgen und kann nicht vorreservieren. So haben wir nicht die erste Tour erhalten, sondern mussten die Tour drei Stunden später auswählen. Die Tour M dauerte zwei Stunden. Ein Referent und sein Begleiter führten uns von Berlin-Gesundbrunnen durch den Untergrund bis zur Station Bernauer Straße. Zwischendurch sind wir ein paar Stationen U-Bahn gefahren. Wir gingen durch alte Bunkeranlagen und bekamen interessante Informationen, und vor allem Anekdoten, zum Thema Ausbruch aus der DDR mit dem Fokus der Mauerdurchbrüche. So erfuhr ich, was es mit den Berliner „Geisterbahnhöfen“ auf sich hat und wie die Konsistenz des Bodens in Berlin ist.

Leider kann man während der Führungen keine Fotos machen. Man muss die Eindrücke also in seinem Kopf behalten und kann sich ganz in Ruhe auf die Erzählungen des Referenten konzentrieren.

Neben den Führungen gibt es auch zwei Dauerausstellungen: Mythos Germania und Altes Wasserwerk. Mythos Germania beleuchtet Architektur und Städtebau im Berlin der NS-Zeit und analysiert die ideologischen Zielsetzungen und verbrecherischen Konsequenzen. Die Architektur von Albert Speer ist noch heute im Berliner Stadtbild wahrnehmbar (siehe Olympiastadion Berlin). Früher gab es in Berlin dazu sogar eine eigene Cacheserie vom Cacher Ainadilion. Bei der zweiten Dauerausstellung im alten Wasserwerk werden auf mehr als 7.000 Quadratmetern die Geschichte der Wasserversorgung, der frühen Schmutzwasserbeseitigung und der späteren Abwasserbehandlung Berlins im Innen- sowie im Außenbereich erzählt (Quelle: Berliner Unterwelten).

Sowohl Führungen als auch ein Besuch der Ausstellungen eignen sich ideal für einen Ausflug an einem Schlecht-Wetter-Tag. Wer in Berlin ist, sollte wirklich versuchen, an einer der vielen Führungen teilzunehmen und so ein Berlin im Untergrund zu erleben, welches quasi noch fast im Originalzustand zu besichtigen ist. Man sollte beachten, dass sich die Führungen und Ausstellungen generell an ein erwachsenes Publikum richten und für Kinder unter 7 Jahren nicht zugänglich sind. Bei einigen Touren gilt sogar ein Mindestalter von 14 bzw. 18 Jahren.

Gewinnspiel

Der Berliner Unterwelten e.V. stellt mir jeweils zwei Karten für die beiden oben erwähnten Ausstellungen zur Verfügung. Unter allen Kommentaren, die bis zum 16.07.2017 um 22.00 Uhr eingehen, verlose ich daher

  • 2 Tickets zur Ausstellung Mythos Germania
  • 2 Tickets zur Ausstellung im Alten Wasserwerk.

Gastbeitrag: Internes Offline-Routing mit c:geo (Android)

Letztens hat mir die Geocacherin martl von der tollen Möglichkeit erzählt, dass man innerhalb von c:geo navigieren lassen kann. Bevor ich mich dort jedoch reinfinde, habe ich ihr vorgeschlagen, einen Artikel für diesen Blog zu verfassen. Gesagt, getan. Hier ist der Artikel von martl.

 

Die Geocaching-App c:geo (http://www.cgeo.org/) für Android hat viele schöne Features, hier möchte ich Euch ein besonders nützliches vorstellen:

Neben Offline-Maps von OpenStreetMap (OSM) und Download von Geocaches gibt es noch eine sehr praktische App, mit der man sich innerhalb von c:geo offline routen lassen kann.

Die App heißt BRouter Offline Navigation und kann kostenlos im Google App Store heruntergeladen werden: https://play.google.com/store/apps/details?id=btools.routingapp&hl=de

Einmal im WLAN installieren und öffnen, Speicherort wählen (vorzugsweise SD-Karte), Download Manager auswählen, Download-Warnung bestätigen, dann hat man eine Weltkugel-Ansicht und kann reinzoomen und sich den Teil der Welt auswählen, der einen interessiert.

Ich habe mir z.B. komplett Ostdeutschland und darüber hinaus ausgewählt, welche in der Anzeige mit einer gelben Markierung dargestellt wird:

Die Karten sind extrem klein und kompakt. Süddeutschland und darüber hinaus ist z.B. nur 113 MB groß. Danach rechts unten den Download starten, und die App nicht während des Downloads beenden!

Wenn der Download geklappt hat, kann man wieder wie gewohnt in sein c:geo wechseln, und hat nun ein neues Menü rechts oben bei den drei Punkten unter „Routing“:

Nun kann man hier statt der typischen Luftlinie zwischen drei weiteren Modi wählen:

  1. Gehen
  2. Fahrrad und
  3. Auto

Ich wähle meistens Gehen, da es sich kaum von Fahrrad unterscheidet. Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, für den lohnt sich natürlich auch auf Auto umzustellen, wobei hier der Entwickler selbst darauf hinweist, dass die Autonavigation sich noch im Beta-Status befindet und die App ursprünglich für Bike-Routing entwickelt wurde.

Im Hintergrund wird eine eigene OSM-Karte benutzt, die teilweise von der sichtbaren OSM-Karte leicht abweicht, aber trotzdem extrem genau und schnell arbeitet. Das Routing ändert sich auch automatisch ohne Zeitverzögerung, sollte man vom Routing abweichen. Die App berechnet sofort die nächste passende Strecke ohne zu meckern 😉

Mehr Infos über die App gibt es unter http://brouter.de/brouter/.

Paddeltour auf der Havel (in Berlin)

Ich habe in diesem Blog ja schon den ein oder anderen Reisebericht geliefert. Allerdings muss man gar nicht immer so weit weg fahren, um etwas Tolles und Schönes zu erleben. So habe ich dank der Cacherin fyrsel neulich das Paddeln in der Umgebung für mich entdeckt. Meine Wohnung in Berlin befindet sich im Stadtteil Westend und nicht einmal 15 Autominuten entfernt gibt es die Bootsvermietung Der Bootsladen. Von da aus kann man seine Cachetour auf dem Wasser starten. Der Bootsladen liegt im sogenannten „Klein-Venedig“ (Tiefwerder) und auch unabhängig vom Geocaching ist diese Gegend absolut empfehlenswert. Man paddelt direkt an vielen Wasservögeln vorbei und mit viel Glück kann man sogar Wasserbüffel sehen.

Wasserstraßen in Tiefwerder

Bisher habe ich zwei Paddeltouren unternommen, welche mich jeweils Richtung Spandau im Norden führten. Dort gibt es sowohl klassische Traditional Caches, siehe https://coord.info/GC5DN6R oder https://coord.info/GC2WJRA, als auch viele Mysterys, die unter anderem auch auf spezielle Inseln in dem Gebiet anspielen, siehe https://coord.info/GC6TB13. Vom Bootsladen aus benötigt man mit einem Kanadier ca. 1 bis 1.5 h zur Zitadelle Spandau. Man sollte für eine Cachetour, die am Bootsladen startet, also schon mindestens drei Stunden einplanen (oder gleich ein eigenes nehmen).

Natur in Tiefwerder

Wasserbüffel in Tiefwerder

Bevor man zur Zitadelle Spandau kommt, muss man leider durch eine durch Industrie geprägte Landschaft paddeln. Große Schiffe fahren ebenfalls auf der Havel, hier sollte man sicher im Steuern des Bootes sein. Hat man diesen Abschnitt überstanden und hat sich mit Hilfe der Slipanlage auf einen höheren Wasserspiegel transportiert, beginnt erneut eine sehr schöne Gegend.

Rathaus Spandau

Schleuse und Slipanlage nahe der Zitadelle Spandau

Insel bei Eiswerder

Nördlich der Zitadelle gibt es sehr viele weitere Bootscaches und um diese zu finden, sollte man dann doch schon eine Tagestour einplanen.

Bootscaches auf der Havel bei Spandau

In Berlin kann man also nicht nur urban cachen, sondern auch auf dem Wasser wunderschöne Natur genießen. Vielleicht probiert es der ein oder andere von euch ja aus. Denkt dann bitte daran, wasserdichte Behälter und Sonnencreme mitzunehmen.

Der Liebster-Award

Vor gut drei Monaten hat mich der Saarfuchs für den Liebster-Award nominiert. Vielen Dank dafür. Bis dahin war dieser mir völlig unbekannt. Es handelt sich dabei um eine Art moderner Kettenbrief, der dazu führt, dass sich Blogs gegenseitig nominieren und sich vorstellen. Prinzipiell habe ich etwas gegen Kettenbriefe, daher habe ich auch nicht sofort mitgemacht. Nun habe ich mich doch einmal näher mit dieser Aktion beschäftigt. So sinnfrei wie normale Kettenbriefe ist der Liebster Award dann doch nicht, denn man lernt die Blogger, die man nominiert, etwas näher kennen und die Leser werden durch Nominierungen auf andere Blogs aufmerksam.

Man findet im Internet viele Quellen über die Regeln zum Liebster Award. Diese unterscheiden sich auch immer ein wenig. Ich beschränke mich dabei auf die folgenden:

  • Danke der Person die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Artikel
  • Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger gestellt hat
  • Nominiere zwischen 5 und 11 weitere Blogger für den Liebster Award
  • Stelle den von Dir nominierten Bloggern Deine 11 Fragen
  • Schreibe diese Regeln in Deinen Artikel zum Liebster Award
  • Informiere die von Dir nominierten Blogger über Deinen Artikel und die Nominierung

Hier kommen nun meine Antworten:

Wann und warum hast Du mit dem Bloggen oder Podcasten angefangen?

Mit dem Bloggen an sich habe ich schon sehr früh angefangen, da war ich vielleicht 16 Jahre alt (das war so im Jahre 2004). Ich habe mich schon immer sehr für technische Dinge interessiert und auch dafür, was man mit dem Internet alles anstellen kann. Damals war ich über myblog.de angemeldet und habe eher von privaten Dingen geschrieben. Den Blog hatte ich irgendwann nicht mehr gepflegt und dieser ist in Vergessenheit geraten. Irgendwann habe ich mich aber doch wieder daran erinnert und habe darüber nachgedacht, wieder mit dem Bloggen anzufangen. Die Seite myblog.de entsprach nun aber nicht mehr meinen Vorstellungen und ich habe einen Blog auf wordpress.com erstellt. Auch dieser war anfangs eher privat, das war im Jahre 2012. Dann habe ich gemerkt, dass ich immer mehr zum Thema Geocaching blogge und habe dies dann auch zum Thema des Blogs gemacht. Mittlerweile läuft der Blog nicht mehr über wordpress.com, sondern ich kann die Seite selbst gestalten und verwalten (auch wenn ich das noch über das WordPress-System tue, was aber mit wordpress.com nicht so viel zu tun hat.)

Was willst Du mit Deinem Blog/Podcast erreichen und wie willst Du das anstellen?

Was möchte man schon mit einem Blog erreichen? Viel kann man da glaube ich nicht erreichen. Man teilt seine Erfahrungen und freut sich, wenn diese auch andere Menschen lesen. Ich bleibe bei meinen Beiträgen immer ehrlich und teile meine persönliche Meinung mit. Dies führt manchmal zu einigen Diskussionen.

Wenn Du – mit wem auch immer Du willst – für Deinen Blog/Podcast ein Interview führen dürftest, wen würdest Du aussuchen und vor allem, warum?

Ich habe gar keine speziellen Personen, mit denen ich unbedingt ein Interview führen möchte. Manchmal finden Events statt, da interviewe ich gern die Organisatoren. Vielleicht passiert auch mal irgendetwas spannendes in der Community, für die eine bestimmte Person verantwortlich ist. Auch da könnte ich mir Interviews vorstellen. Sicherlich gibt es Promi-Geocacher, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese großartig anders cachen als „normale“ Geocacher. Da ist für mich jeder Geocacher gleichwertig.

Wann hast Du mit dem Geocaching angefangen und wie ist es dazu gekommen?

Ich habe im Mai 2010 mit dem Geocaching angefangen. Es begann mit einem Zufallsfund in der Sächsischen Schweiz. Hinter einem Schild mit einer Wanderkarte haben meine Mitwanderer und ich damals eine Dose entdeckt und ein Freund meinte nur, dass das sowas wie „Geocaching“ sei. Etwas später habe ich aus Langeweile mal nach dieser Aktivität gegooglet und habe es direkt vor der Haustür ausprobiert, mit den ersten Fehlschlägen. Gleich am ersten Tag bin ich zu einem Mystery-Symbol gerannt, welches mitten in einer Kleingartensiedlung lag. Natürlich wurde ich da nicht fündig. Als nächstes hatte ich einen Multi probiert und nicht gecheckt, dass (A)(B)(C) nur das Aneinanderreihen von Ziffern ist. Ich als damalige Mathestudentin habe die Zahlen miteinander multipliziert und landete dementsprechend völlig woanders. Irgendwie kam ich dann doch dazu, das Aneinanderreihen einfach mal auszuprobieren und so konnte ich doch noch meinen Namen ins Logbuch eintragen. Es handelte sich dabei um diesen Cache: https://coord.info/GCJF08

Wie denkst Du über die Entwicklung der Mega- und Gigaevents und deren Programmangebote und Preisentwicklung?

Damals war ein Mega-Event noch was richtig Cooles und Besonderes. Ich war damals im Jahre 2011 bei Lost in MV dabei und habe echt gute Erinnerungen daran. Es gab ein großes Angebot an Aktivitäten, man konnte Wasserpanzer fahren, es gab eine Panzershow, es gab eine Ausstellung, viele Geocaches in der Umgebung und Chirp-Aktivitäten incl. Gewinnspiele von Garmin. Das krasse Wetter mit den Überschwemmungen auf dem Zeltplatz machten das Event zu einem unvergesslichen Abenteuer. Vielleicht war das Event aber auch so besonders, weil es das erste Mega-Event war, das ich besucht habe. Mittlerweile habe ich viele Mega-Events besucht und kaum eines kommt an dieses Event heran. Prora war noch ganz cool und die Anfänge des Megaphones in Sachsen-Anhalt. Auch da hat das Aktivitätenangebot inzwischen stark nachgelassen.

Die nun angebotetenen Mega- und Giga-Events reißen mich nicht mehr so vom Hocker. Es gibt immer eine riesige Händlermeile und die Geocacher sollen ihr Geld loswerden. Die Motivation, Mega-Events zu besuchen, hat bei mir stark nachgelassen. Ich bevorzuge inzwischen wieder kleinere Events, auf denen man mit lokalen Geocachern ins Gespräch kommt.

Wie denkst Du über die Plattformen geocaching.com und opencaching.de?

Ich nutze hauptsächlich geocaching.com, aber einfach nur, weil sich diese Plattform international durchgesetzt hat und dort die meisten Geocaches gelistet sind. Einige meiner Caches habe ich auch auf Opencaching gelistet, damit auch die Opencacher, die nicht bei geocaching.com gemeldet sind, meine Caches finden können. Ich habe einige Cacher im Bekanntenkreis, die beide Plattformen nutzen. Mir ist das zu umständlich. Ich konzentriere mich gern auf eine Sache. Wenn meine Mitcacher aber Caches von opencaching.de suchen, suche ich auch mit, logge diese aber nicht.

Wo wirst Du Deinen nächsten (Geocaching-) Urlaub verbringen und warum hast Du Dir gerade dieses Ziel ausgesucht?

Ich habe noch gar kein nächstes Ziel. Ich suche meinen Urlaubsort auch nicht nach Geocaches heraus. Ich fahre in den Urlaub und schaue dann, welche Caches ich dort finden kann. Denn gerade im Urlaub ist Geocaching immer noch eine super Möglichkeit, interessante Orte fernab des Touristenstroms zu entdecken.

Was schätzt Du an der aktuellen Blogger/Podcaster-Szene und was nervt Dich dabei am meisten?

Ich bin recht neutral gegenüber der aktuellen Blogger/Podcaster-Szene. Mir wird es eher etwas zu unübersichtlich, aber dafür möchte ich niemanden verurteilen. Es kann bloggen, wer möchte. Ich selbst lese und höre dann vielleicht nur 2 bis 3 Blogs/Podcasts. Über Facebook erscheinen aber auch immer mal andere Beiträge in der Timeline, weil es ein Bekannter geteilt hat. Dabei fällt mir auf, dass gern mal das Gleiche in mehreren Blogs geschrieben wird. Wenn ich es schon einmal gelesen habe, schreibe ich meist keinen weiteren Beitrag mehr darüber, sondern teile das über meine Facebookseite, wenn es denn interessant ist.

Wie denkst Du über die aktuellen Geocaching Guidelines?

So genau bin ich gar nicht mehr im Bilde. Die Guidelines ändern sich ja immer mal wieder, aber einiges Grundsätzliches bleibt bestehen. So ist und bleibt die Abstandsregel vernünftig.

Was ich nicht mag, sind verschiedene Auslegungsmöglichkeiten gewisser Guidelines. Groundspeak selbst ist da manchmal nicht ganz konsequent, wenn es um das Veranstalten von Events geht und die Häufigkeit dieser. Auch gibt es immer mal wieder Dinge, die bei einem Cache funktioniert haben, bei einem anderen nicht, trotz gleicher Guidelines (keine Altlasten). Ich bin dafür, dass alle Cacher gleich behandelt werden und die Regeln auch gleich ausgelegt werden bzw. so beschrieben werden, dass alles eindeutig ist.

Wie wichtig ist Geocaching für Dich und wie viel Zeit verbringst Du mit diesem Hobby?

Geocaching ist für mich ein Hobby. Nicht mehr und nicht weniger. Es macht mir Spaß, aber ich bin nicht süchtig danach, jeden Tag eine Dose finden zu müssen. Neben der Arbeit bleibt auch gar nicht mehr so viel Zeit und ich freue mich, wenn ich am Wochenende mal die ein oder andere Dose finde. Auch habe ich noch andere Hobbies neben dem Geocaching.

Wenn Du genau eine Sache an der Geocaching-Community ändern könntest – was wäre das und wie sollte sie sich ändern?

Ich fänd es so schön, wenn die Statistik keine so große Rolle mehr in diesem Hobby spielen würde. Ich habe mich ja schon selbst danach gerichtet und eigentlich nervt es mich innerlich, dass ich nun schaue, in welchem Landkreis ich schon alles cachen war. Das Eigentliche geht dabei verloren. Durch diese Statistiken entstehen auch weniger hochwertige Dosen, die mal eben auf die Schnelle hinter die Regenrinne geklemmt werden. Ich bin für Qualitäts-Geocaching und das Schauen auf die Statistik ist dabei sehr hinderlich.

 

 

So, das waren meine Antworten. Ich nominiere für den Liebster-Award nun folgende Blogs:

http://jr849.de

http://cachoholic.de

http://gcaching-online.de

http://mietzecacher.de

http://geocaching-peitz.de

 

Das sind meine Fragen:

  1. Seit wann bloggst du und wie hat das ganze angefangen?
  2. Wie holst du dir Ideen für neue Beiträge?
  3. Kommt auch mal Kritik und wie gehst du damit um?
  4. Schreibst du alles allein oder gibt es ein Team hinter dem Blog?
  5. Gibt es einen Fokus auf ein spezielles Thema in deinem Blog (neben dem Geocaching natürlich)?
  6. Seit wann cachst du und wie bist du auf das Geocaching aufmerksam geworden?
  7. Wie oft gehst du cachen?
  8. Hast du eine bevorzugte Art von Geocaches?
  9. Was war das Verrückteste, das dir bisher beim Geocaching passiert ist?
  10. Was gefällt dir an unserem Hobby und was würdest du gern ändern?
  11. Hast du auch andere Hobbies neben dem Geocaching?

Werbung in eigener Sache: Tag der verlorenen Socke 2017

Es gibt ja die verrücktesten „Feiertage“ und so habe ich einmal geschaut, was als nächstes ansteht und womit man ein Event verwirklichen kann. Ich stieß auf den „Tag der verlorenen Socke“, welcher jedes Jahr am 9. Mai begangen wird. Jeder kennt sicherlich das Phänomen, dass man von einem Sockenpaar plötzlich nur noch eine einzelne Socke übrig hat. Die andere ist irgendwie verloren gegangen.

Die übrig gebliebenen Socken haben dann meist keine Funktion mehr. Um das zu ändern, veranstalte ich dieses Jahr in Berlin ein Event passend zu dem Tag. Dort werden die Socken dann dazu benötigt, um das Event zu loggen. Außerdem werden passend zu dem Hobby Geocaching „Sockenpuppen“ gebastelt.

Das Event findet am 9. Mai 2017 um 16.30 Uhr auf dem Branitzer Platz in Berlin-Westend statt. Weitere Informationen zu diesem Event findet ihr hier.

Tag der verlorenen Socke 2017