Gastbeitrag: Die Mega-Wochenenden in der Bodenseeregion

Dieses Jahr fanden gefühlt extrem viele Mega-Events statt. Da es mir nicht möglich ist, all diese Events zu besuchen und darüber zu berichten, ist diesmal der Kleinzschachwitzer für mich eingesprungen. Er hat beide Mega-Events rund um den Bodensee besucht und sich darauf eingestellt, euch in diesem Blog einen Bericht zu schreiben. Vielen Dank dafür.

„Mit gleich zwei Großveranstaltungen an zwei aufeinander folgenden Wochenenden wurden im August die Geocacher/innen aus nah und fern in die Region um den Bodensee gelockt; zum einen das „Project Let’s Zeppelin 2017“ in Friedrichshafen und zum anderen das „MEGA Switzerland – Meeting Friends 2017“ in Frauenfeld. Vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren extrem gestiegenen Zahl derartiger Großveranstaltungen und den damit oftmals zu beobachtenden Rivalitäten zwischen einzelnen Veranstaltern ist dies hier mal ein schönes Beispiel, dass es auch anders geht – sogar grenzüberschreitend! 😉 Das Ziel war klar: die Geocacher/innen sollten nicht mal nur fix für ein bis drei Tage zu einem Event gelockt werden, sondern idealerweise über eine Woche hier verbringen. Und dafür wurde einiges getan: es gab eine 81er Rätselmatrix zu lösen, deren Finals dann rund um den ganzen Bodensee (Deutschland, Österreich, Schweiz) verteilt waren, man konnte an jedem Tag irgendwo ein kleineres Event besuchen und auf beiden Megas jeweils die Hälfte eines schönen Souvenirs erwerben: zwei Geocoins, die zusammengesetzt die Karte dieser Region ergeben.

Aus Termingründen war es mir leider nicht möglich, eine ganze Woche hier zu verbringen, sodass ich halt zweimal hier runter fuhr – auch kein Problem, denn unterwegs gab es ja einiges zu finden entlang des Weges… 😀

Am Freitag, den 18.8.2017, ging es nun also das erste Mal gen Süden. Unterwegs wurden diverse Landkreise becacht und hier u.a. bei „GC1ABZA A980/B12 – höchste Autobahn“ der höchste vierspurig ausgebaute Autobahnpunkt Deutschlands besucht.

Nach einer zeitigen Ankunft im Hotel nahe dem Eventgelände wurde noch ein wenig in der Umgebung nach Caches gesucht. Zuerst zog es mich hier zu den beiden Waterworld-Caches: „GC296MW Waterworld….easy“ und „GC296K4 Waterworld„. Ein schöner Tunnelspaziergang, für den ich sicherheitshalber die Wathose anzog. 😀

Am Abend dann spazierte ich zum Take Off Event, für das gleich zwei benachbarte Biergärten angemietet wurden. Den ersten Bekannten traf ich im „Lammgarten“ und so blieb ich dann gleich dort, traf im Laufe des Abends jede Menge weitere übliche Verdächtige, entdeckte auch eine gewisse OCB-Dose, welche noch sicher im Koffer versteckt war, da sie erst am nächsten Tag offiziell präsentiert wurde, und freute mich nach so einem langen Tag dann auf das erste Bierchen… 😀
Auch die lokale Presse hat das Geschehen aufmerksam beobachtet —> https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Grosses-weltweites-Treffen-fuer-Geocacher-in-Friedrichshafen;art372474,9378834
Nach einem kleinen Regenschauer ging es danach mit ein paar Dresdnern noch auf einen Spaziergang durch Friedrichshafen und so konnten wir u.a. vom Moleturm einen schönen Blick auf das abendliche Treiben hier genießen…

Am nächsten Morgen lief ich die paar Schritte von meinem Hotel zum Zeppelin-Hangar, der spannenden Location des Mega-Events. Zeitiges Kommen ersparte hier längere Wartezeiten, da am Einlass zusätzlich eine Security bereitstand, nach diverser ECA fragte und somit das Ganze extrem verzögerte. Aber Ok, ein negativer Bescheid genügte und man kam rein, was die Sinnhaftigkeit derartiger Aktionen in Frage stellt, aber das ist ja nicht nur hier so…

Der Hangar ist in der Tat beeindruckend – inklusive dem hier drin parkenden Zeppelin.

Diverse übliche Händler hatten hier ihre Verkaufsstände. Es gab Essen und Trinken zu fairen Preisen und es lief alles ohne größere Wartezeiten ab. Nach dem Loggen des Events auf einem – natürlich – Zeppelin, ging es erst mal wieder raus. Vor dem Hangar gab es ebenfalls einige Stände, bei denen vor allem die „High Quality TBs“ von Birre herausragten, bei welchen es sich um diverse anspruchsvolle Basteleien handelt – Fingerspitzengefühl und Grundkenntnisse der Physik führen hier zum Ziel – also nix für Grobmotoriker, und somit per se als Cachebehälter heutzutage denkbar ungeeignet… 😉 An einem probierte ich mich aus, konnte das Problem identifizieren, lösen und durfte mich zum Dank ins TB-Logbuch eintragen… 😀

Danach verließ ich das Eventgelände, um zum Eingang des eigentlichen Flugbetriebes zu gelangen – denn hier wartete der Höhepunkt des heutigen Tages auf mich: zu den vielen Dingen, die ich in meinem Leben gern mal erleben wollte, gehörte u.a. auch ein Zeppelinflug, und da es im Rahmen des Events die Möglichkeit gab, einen solchen zu buchen, nahm ich dies wahr, wenngleich es nicht unbedingt ein Schnäppchen war, aber man stirbt ja nur einmal… Da die Durchführung stark wetterabhängig ist, bangte ich natürlich im Vorfeld, ob er stattfinden wird. Aber ich hatte Glück, denn die Bedingungen waren optimal, und so bestieg ich alsbald die Gondel und der Zeppelin startete. Unter leisem Brummen flog er in 30 Minuten ganz langsam eine schöne Runde um Friedrichshafen und auf den Bodensee hinaus. Jeder Passagier hatte einen Fensterplatz und auf beiden Seiten gab es jeweils ein Fenster, das man öffnen und so aus 300 Metern Höhe spiegelungsfrei die Gegend fotografieren konnte – Es war grandios… 😀

Am Nachmittag gab es dann auf der Bühne ein wenig Programm, u.a. trat Ingo Oschmann auf. Hm ja, verglichen mit Herrn Hoëcker irgendwie doch mehr ein Versuch, auch mit Geocachen punkten zu können, aber das ist natürlich Geschmackssache… Anschließend spazierte ich einmal ums Messegelände herum, um die paar wenigen in Fußreichweite liegenden Caches aufzusuchen und mich einzutragen. Als ich so gegen 17:15 Uhr wieder auf dem Eventgelände ankam, war der Abbau der vielen Stände bereits in vollem Gange, was zur Folge hatte, dass es um diese Zeit kein Bier mehr zu erwerben gab. Das Event sollte eigentlich bis 18 Uhr gehen… Nun ja, damit war das Mega hier also Geschichte. Am nächsten Morgen schaute ich noch fix beim Landing Event vorbei, bevor ich dann die Heimfahrt über diverse Landkreise antrat.

 

Eine Woche später startete ich erneut freitags ganz zeitig, denn es sollten auf dem Weg gen Frauenfeld neben ein paar weiteren Landkreisen auch ein paar seltene Cachetypen angesteuert werden (ein Virtual und drei Webcams). Alles gelang bestens und gegen 16 Uhr erreichte ich dann den großen kostenlosen Parkplatz am Eventgelände. Die Fahrt durch das Schweizer Territorium zum Event kann problemlos über Landstraßen erfolgen, so dass keine teure Jahres(!)plakette für die mautpflichtigen Autobahnen beschafft werden muss.

Vor 3 Jahren war ich bereits beim ersten Meeting Friends Event in Frauenfeld dabei, und da es mir so gut gefiel, freute ich mich dieses Jahr natürlich auf die Fortsetzung… 😀 Als Unterkunft buchte ich auch dieses Mal wieder die rustikale Variante, womit hier auf dem Eventgelände eine große Halle mit vielen Doppelstockbetten gemeint ist und man dafür nur seinen Schlafsack mitbringen musste. Verglichen mit vor drei Jahren war es hier diesmal ziemlich leer, also ruhig… 😀 Könnte daran liegen, dass dieses Jahr das Camping-Areal näher am Event war…

Bei dem Eventgelände handelt es sich um eine Pferderennbahn, bestückt mit zwei großen schattigen Tribünen, von denen aus man das Abendprogramm total entspannt genießen kann. Die Registrierung ging erneut fix von statten, die ersten Dresdner sowie viele weitere Bekannte traf ich bereits am Freitagabend wieder, das Wetter war sensationell – wie schon vor drei Jahren… 

Die Preise in der Schweiz sind noch immer leicht gewöhnungsbedürftig, aber alle Bestellungen wurden fix bearbeitet, nirgendwo musste man lang warten… 🙂

Die Eröffnungs-Show des Hello Again Events am Freitag Abend beinhaltete ein Jugendorchester, einen seltsamen Tänzer, eine klasse Rock’n’Roll Tanzschule, einen beeindruckenden Poetry Slammer sowie die schläfrige äh chillige Dosenfischer-Konzertpausen-Musik. Danach konnte man noch weiter in der Nachtbar gepflegt abhängen… 😀

Am Sonnabendvormittag ging es nach dem Frühstück auf einen kurzen Gang übers Eventgelände. Auch hier gab es einige Verkaufsstände sowie diverse Spiele: u.a. konnte man im Kampf gegen die Zeit einen Bob anschieben – sah ziemlich schwer aus das Dingens… 😀


Auch dieses Jahr wurden wieder einige Powertrails in der Gegend rund um Frauenfeld gelegt, und so ging es nun mit dem mitgebrachten Mountainbike etwas sportlicher weiter, um wenigstens zwei davon zu absolvieren: es konnten jeweils gut die 19 Caches der Velo-Thur-Serie und die 42 Caches der Flowers-Serie gefunden werden – vier Stunden später war ich dann wieder zurück auf dem Eventgelände, um mich ein wenig zu stärken und mich auf den ersten Höhepunkt des Tages vorzubereiten: den Geo-Run… 😀

Beim an diesem Tag stattfindenden Frauenfelder Stadtlauf wurde extra für das Mega-Event auch die Kategorie „Geocacher Jogger/Joggerinnen“ geschaffen, und ich war nun einer von insgesamt 106 Teilnehmer/innen auf der 1800 m langen Strecke durch die bergauf – bergab führende Altstadt, bei der man nebenbei noch den Wherigo „GC6VWWA Geo Run – Fit mit Meeting Friends 2017“ absolvieren konnte. Als 30. Geocacher erreichte ich dann nach 09:48,1 min das Ziel —> http://my4.raceresult.com/66542/results?lang=de#20_DF97BB

Der Abend wurde dann wieder ganz entspannt auf der Tribüne verbracht, wo – wie bereits vor drei Jahren – die „Dosenfischer“ ein Konzert gaben – diesmal allerdings ihr Abschiedskonzert… 🙁
Inkl. Pause dauerte dies drei Stunden und war ein sehr schöner Ausklang eines sehr schönen Tages… 🙂

Nach dem Time To Say Goodbye Event ging es am Sonntagvormittag dann wieder gen Heimat, wie gewohnt über Umwege – denn für eine Challenge sollte an einem Tag in vier Ländern jeweils ein Earthcache gefunden werden…
Auch dies gelang, und die hierbei interessanteste Location war für mich „GC62VGB Kristallhöhle Kobelwald (Earth Cache)“, bei der man unbedingt auch die 30-minütige Führung durch die Höhle mitmachen sollte; ist zwar für die Lösung nicht erforderlich, aber absolut sehenswert… 😀

 

Fazit: Beim Event in Friedrichshafen faszinierte die einmalige Technik namens Zeppelin; beim Event in Frauenfeld standen bis spät am Abend die Menschen (Friends) im Vordergrund… :)“

Mein Besuch beim Kubb Cup in Prora

Nach vier Jahren war es nun wieder so weit: am Wochenende vom 01.09.2017 bis 03.09.2017 fand das zweite Mega-Event auf Rügen statt. Parallel dazu fand auch das Giga-Event in Tschechien statt, sodass man sich entscheiden musste, zu welchem „Großevent“ man fahren möchte. Ich habe mich für Prora entschieden, da es einerseits näher an Berlin liegt, andererseits auch versprach, das gemütlichere Event der beiden zu werden.

Ein Kubb-Set

Auch die Organisatoren hatten sich vorgenommen, das Event nicht so groß werden zu lassen. So wurde sich bewusst für eine kleine Händlermeile von gerade einmal vier Ständen entschieden. Im Mittelpunkt des Events stand der „Kubb Cup“. Insgesamt 56 Teams hatten sich angemeldet, um Kubb-Meister zu werden. Ich persönlich habe nicht teilgenommen, auch kenne ich die Regeln immer noch nicht vollständig. Man kann sie sich aber auf der Seite des Events durchlesen: http://prora-2017.de/kubb_turnierregeln.html

Kubb-Spieler

Wie auch vor vier Jahren, habe ich in der Jugendherberge in Prora übernachtet. Es gab am Anfang leider etwas Verwirrung, weil wir uns nicht über das Event bei der Jugendherberge angemeldet haben, sondern über deren Seite direkt. Damit kamen die Mitarbeiter der Jugendherberge nicht so klar. Die Eventorganisatoren waren hingegen sehr freundlich und konnten immer alle Fragen gut beantworten. Besonders schön fand ich, wie sich das Thema „Kubb“ auch auf die neu gelegten Caches übertragen hat.

Großer Kubb-König

Versteck mit Kubb-Prinzessin und -Prinz

Wie mittlerweile bei Mega-Events üblich, gab es auch acht Lab-Caches. Davon hatte nur ein Cache konkrete Koordinaten. Andere Lösungen musste man durch genaues Hinschauen auf dem Gelände herausfinden. Weiterhin gab es Gewinnspiele und auch eine Cacherspartakiade, welche jedoch identisch zu dem Event von vor vier Jahren war, sodass ich diesmal nicht daran teilgenommen habe. Natürlich wurden auch wieder Führungen zu den interessanten Gebäuden in Prora angeboten, auch da hatte ich mich vor vier Jahren bereits ausführlich informiert. Ihr könnt gern noch einmal meinen alten Event-Bericht durchlesen: http://kati1988.de/2013/09/02/prora-2013-ein-langes-wochenende-ist-vorbei/. Insgesamt hat man einfach vieles so durchgeführt, wie es auch schon vor vier Jahren der Fall war. Dies ist aber keine Kritik, denn es hat ja funktioniert. So konnte ich mich diesmal etwas mehr auf die Caches in der Umgebung konzentrieren.

Bei der Jugendherberge konnten wir uns Fahrräder ausleihen und wir haben zwei Audiocaches gespielt. Für den Cache Hotelgast 472 – Future Past (AC) haben wir knapp vier Stunden gebraucht und haben dabei aber auch mitbekommen, was sich mittlerweile so alles in Prora getan hat. Es sind längst nicht mehr alles Baracken und Lost Places. Viele Blöcke wurden nun saniert und es entstanden Ferienwohnungen und Hotels. Auch kommen nun einige Läden und Restaurants in die Blöcke hinein.

Ein alter Block

Bereits sanierter Block

Es gab neben den Audiocaches aber auch viele andere tolle Caches in Prora. Die Organisatoren geben sich immer viel Mühe und die Caches sind alle in einem Top-Zustand und auch wirklich etwas Besonderes. Viele Caches liegen noch von 2013 da, es sind aber auch viele neue hinzugekommen. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch ohne Mega-Event nach Prora zum Geocaching zu kommen. Außerdem ist die Ostsee direkt in der Nähe, aber leider war es an diesem Wochenende für mich zu kalt, um baden zu gehen.

Am Abend spielte eine Band und sorgte für Stimmung. Außerdem gab es ein wärmendes Lagerfeuer. Am darauffolgenden Tag fand noch ein CITO statt, bei dem sich auch viele Cacher beteiligt haben.

Weitere Bilder zum Event haben die Organisatoren selbst geschossen und diese auf der zugehörigen Seite hochgeladen: http://prora-2017.de/bilder.html.

Cachen im grünen Herzen Deutschlands – Das Interview danach

Am Samstag fand Cachen im grünen Herzen statt. Ich selbst habe diesmal quasi keine Fotos vom Event gemacht, das sollteet ihr ja tun. Für einen kleinen Rückblick habe ich mich mit Patrick vom Team Bex & Moe zusammengetan, welcher maßgeblich an der Organisation des Events beteiligt war.

K: Hallo Patrick. Das Mega „Cachen im grünen Herzen“ ist vorbei und ich muss sagen, dass ihr das Motto voll getroffen habt. Nicht nur, dass ihr das Event in der grünen Lunge Deutschlands ausgetragen habt, sondern dazu auch noch einen klasse Veranstaltungsort mit dem egapark gewählt habt. Seid ihr denn erstmal insgesamt zufrieden damit, wie das Event verlaufen ist?P: Hallo Kati. Danke für die Blumen. 🙂 Rückblickend sind wir mit dem Ablauf und Ausgang des Events voll zufrieden. Bis auf ein „kleines“ Malheur, welches wir unter Murphy’s Law verbuchen, ist alles zu unserer Zufriedenheit abgelaufen.

K: Ich denke, du sprichst damit den Einlass an. Ich selbst war schon kurz nach 9.00 Uhr vor Ort und stand eine Weile in der Schlange. Mir war eigentlich so, dass ich irgendwo gelesen hatte, dass ab 09.30 Uhr Einlass ist, aber so richtig los ging es erst nach 10.00 Uhr. Besonders ärgerlich war, dass zu diesem Zeitpunkt Tagesgäste schneller auf das Gelände kamen als Gäste mit vorher gekauften Tickets.

P: Genau. Das Ticketing und Checkin in die Hände von TRCoding zu legen entschieden wir, nachdem wir in Mainz zum Giga Gutenberg gesehen haben wie gut das funktioniert. Das genau dieses gut funktionierende System aussteigt, war nicht vorauszusehen. Verärgerte Stimmen, die zu lang vorm Eventgelände warten mussten, können wir durchaus verstehen. Dafür entschuldigen wir uns auch in aller Form. Die Entscheidung, die Schlange auszudünnen durch das Rauspicken der Tageskassenbezahler war Notfallplan 1. Was nur bedingt zu Erfolg führte. So entschieden wir kurzer Hand die Tore zu öffnen, um erst mal die Gemüter zu beruhigen, und uns um einen besseren Notfallplan zu kümmern, der dann mit Hilfe der mobilen Geräte des Checkin gut funktionierte.

K: Es war aber auch am frühen Morgen schon ein extremer Ansturm. Wie viele Gäste kamen denn insgesamt zum Event?

P: Durchaus. Dass zum offiziellen Event-Beginn gleich so viele Geocacher vor den Toren standen, hat uns alle überrascht, aber ebenso auch gefreut! Die Schätzungen liegen bei ~ 4000 Gästen, aber eine genaue Zählung liegt uns noch nicht vor. Wird aber bekannt gegeben, sobald dies der Fall ist.

K: Auf dem riesigen Gelände fiel diese Zahl dann aber gar nicht auf. Es hat sich alles sehr gestreut. Dies hat positive und negative Seiten. Ich habe mit einigen Cachern gesprochen und jemand meinte, es hätte ein gewisses Rahmenprogramm gefehlt, oder eine Bühne. Bei anderen Megas ist man das tatsächlich schon gewöhnt. Oder gab es vielleicht so etwas wie eine Bühne und ich habe es übersehen?

P: Eine kleine Bühne gab es vor Halle 1. Diese diente allerdings nur für die Begrüßung, Auslosung, Verabschiedung und Danksagungen sowie diverse Durchsagen. Eine „After-Party“ war insofern nicht möglich, da dies vom EGA-Park aus nicht erlaubt ist. Leider weder outdoor noch in einer der Hallen. Führungen, Rundfahrten, Vorträge, Workshops, Lab-Caches waren geboten. Sehr gerne nehmen wir Tipps entgegen für weitere Ideen.

K: Ihr hattet auch erstaunlich viele Shops vor Ort. War das eine eurer Prioritäten?

P: Naja, eigentlich nicht. Wir wollten eigentlich nicht übermäßig viele, haben uns dann aber auf max. 15 geeinigt. Zum einen ist es uns fern irgendwelche Shop Betreiber zu verprellen und zum anderen war uns klar, dass mit zunehmender Besucherzahl auch das Shop-Angebot steigen sollte, da es nichts Schlimmeres gibt als ein fürchterliches Gedränge an den Ständen. Somit hat sich alles gut verlaufen.

K: Besonders schön war es auch, das Maskottchen Signal wieder zu sehen. Allerdings sah er etwas anders aus als sonst. Hatte er sich mal wieder gewaschen?

P: *Lach* Er roch jedenfalls frisch gewaschen. 🙂 Dass unser allseits beliebtes Maskottchen zum Event dabei sein musste, war eine der obersten Prämissen, nicht zuletzt wegen der zahlreich angemeldeten Kids.

K: Ich habe auch freudig eure Kinderstationen wahrgenommen und mitgemacht. Die Helfer waren also so lieb und haben auch Erwachsene teilnehmen lassen. Passend zum Motto konnte man als Belohnung seine eigene Pflanze ansäen und mit nach Hause nehmen. Allerdings weiß ich jetzt gar nicht, um was für eine Pflanze es sich dabei handelt. Soll dies eine Überraschung sein oder weißt du, was daraus wird?

P: Dass die Kinderspiele bei Groß und Klein gut angekommen sind, freut uns sehr. So genau kann ich dir diese Frage gar nicht beantworten. Ich tippe auf einen bunten Blüten-Mix. Also „Surprise Surprise“ 🙂

K: Was ja auch wieder gut zum Gelände passt. Man hat wirklich sehr viele schöne, verschiedene Blumen gesehen. Sogar die Erfurter Puffbohne konnte ich in Urform sehen und später auch als Essen zu mir nehmen, was ich mir nicht entgehen ließ. Die Orga entschied sich ja auch zu diesem Namen. Was ist das Besondere an dieser Bohne?

P: Schon im Mittelalter wurden Brunnenkresse, Kohl und Puffbohnen rund um Erfurt angebaut. Der nährstoffreiche Boden des Thüringer Beckens ließ diese Bohnensorte, die sich durch ihren hohen Protein- und Stärkegehalt auszeichnet, sehr gut gedeihen. Und zwar so gut, dass sie bald als „aufgebufft“ und später als „ausgepufft“ galt, was soviel wie „sehr groß“ bedeutet. Aber bevor ich ausschweife.. hier zum selbst nachlesen. 🙂 http://www.erfurt-lese.de/?article_id=25

K: Ich finde jedenfalls, dass das ega-Gelände echt ideal war für solch ein Mega-Event. Man konnte viel rumlaufen, es hat sich etwas verteilt und man konnte viele wunderschöne Dinge sehen. Einziger Wermutstropfen war wohl, dass Hunde nicht erlaubt waren.

P: Das ist durchaus ärgerlich. Aber wie schon im Interview vor dem Event gesagt, ist das an die Regeln des Parks gebunden. Wir selbst lieben Hunde und Tiere aller Art und schließen die lieben Vierbeiner unserer Cacher-Kollegen nur sehr ungern aus.

K: Ihr wirktet allgemein sehr entspannt auf dem Event und es hat den Anschein genommen, dass alles locker flockig von der Hand lief. Wird es eine Fortsetzung geben?

P: Dass wir, bis auf das vorhin schon erwähnte Malheur, recht entspannt waren, lag eben daran, dass alles Weitere reibungslos ablief. Diesen reibungslosen Ablauf konnten wir natürlich nur mit unseren fleißigen Helfern, bei denen ich mich hier nochmals herzlich bedanken möchte, garantieren! Alle 20 Orga-Daumen hoch für euren Einsatz!! Eine Fortsetzung? Nichts genaues weiß man nicht. 🙂 Lassen wir uns mal alle überraschen. 🙂

K: Dann bedanke ich mich bei euch nochmal für das tolle Event, die super Organisation und das Bereitstellen von drei ega-Coins, die man bei mir im Blog im Rahmen des ega-Fotowettbewerbs gewinnen kann. Auch vielen Dank, dass du dir noch einmal die Zeit zu diesem Interview genommen hast.

P: Zu allen drei Punkten, kurz und knapp: sehr sehr gerne! Uns hat es auch eine Riesenfreude bereitet, ein Mega-Event für die große Geocacher-Community zu bereiten. Abschließend, vielen Dank an alle die unserem Ruf „Cachen im grünen Herzen Deutschlands“ gefolgt sind! Und auch dir vielen Dank für das Interview.

Die Orga vom Event im Grünen

Die Orga vom Event im Grünen

Blumen im Vordergrund, "Ladenzeile" im HIntergrund

Blumen im Vordergrund, „Ladenzeile“ im Hintergrund

Wartende Cacher vor dem Eingang

Wartende Cacher vor dem Eingang

 

Und nun seid ihr dran. Wie bereits hier geschrieben, suche ich hübsche Fotos vom Event in Erfurt. Die Preise stehen bereits fest. Es wird drei Gewinner geben.

1. Platz:

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  • Ein trackbares Cachie-on-Board-Saugnapfschild, designt von der Mietzecacherin, gesponsert vom Laserlogoshop.
  • Eine große wasserdichte Kunststoffbox, zwei Petlinge und eine Lost&Found-DVD, gesponsert von GEO Paradise.
  • Eine ega-Coin, gesponsert von der Orga des Mega-Events.
  • Wicked Wisdom Geocoin, gesponsert vom Cache-Corner.
  • Travel-Tag, gesponsert vom Lost-Place-Shop in Berlin.
  • Ein Pixi-Büchlein „Ich habe eine Freundin, die ist Geodätin“ und einen Taschen-Cito.

2. Platz:

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  • DraKUHla Geocoin, gesponsert vom Cache-Corner.
  • Lost Miner Patch, gesponsert von LostPlaces4theKingz.
  • Eine ega-Coin, gesponsert von der Orga des Mega-Events.
  • Code-Tabellen, gesponsert von GEO Paradise.
  • Travel-Tag, gesponsert vom Lost-Place-Shop in Berlin.
  • Ein Pixi-Büchlein „Ich habe eine Freundin, die ist Geodätin“, Infobuch „Entdecke den Wald“ und einen Taschen-Cito.

3. Platz

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  • Erfurt-Geocoin, gesponsert vom Geocoinshop.
  • King of Lost Place Patch, gesponsert von LostPlaces4theKingz.
  • Eine ega-Coin, gesponsert von der Orga des Mega-Events.
  • 9 Volt Blocklite UV, gesponsert vom Taschenlampenpapst.
  • Travel-Tag, gesponsert vom Lost-Place-Shop in Berlin.
  • Ein Pixi-Büchlein „Ich habe eine Freundin, die ist Geodätin“, Infobuch „Entdecke den Wald“ und einen Taschen-Cito.

Interview mit der Orga von m|ega Erfurt 2016

Im nächsten Jahr wird das erste Mal ein Mega-Event in der Landeshauptstadt Thüringens stattfinden – das m|ega Erfurt 2016 – Cachen im grünen Herzen Deutschlands. Um mir einen kleinen Einblick zu verschaffen, was uns Cacher da erwarten wird, habe ich ein Interview mit Patrick vom Team Bex & Moe, einem der Organisatoren, durchgeführt.

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K: Hallo Patrick. Du bist ja mit in der Organisation des Megaevents in Erfurt nächstes Jahr. Wie genau heißt das Event und wann wird es stattfinden?
P: Hallo Kati. Ja, ich bin einer der Verrückten, die in Erfurt für den 21. Mai 2016 auf der EGA in Erfurt ein Mega Event planen. Unser offizieller Event Name ist „m|ega Erfurt 2016 Cachen im grünen Herzen Deutschlands“
K: Welche Rolle übernimmst du dabei in der Organisation?
P: Meine Hauptaufgabe ist derzeit die Helferanmeldung und spätere Einteilung. Von Anbeginn war mein Part das Designen von Logo, Shirts, Coins und Merchandisingartikeln zum Event. Während des Events werde ich mich dann noch um den reibungslosen Ablauf der technischen Betreuung kümmern.
K: Seit wann seid ihr denn dabei, dieses Event zu organisieren?
P: Seit einer Weile steht in der Erfurter Community der Plan im Raum ein erstes Event der Art in Thüringen zu organisieren. Im Spätsommer 2014 dann machte ich zusammen mit einem Cacherkumpel (Ronnsteff) den ersten Schritt und wir formierten ein Orga-Team.
K: Und wie läuft bis jetzt die Organisation? Gibt es viele Schwierigkeiten oder läuft alles locker von der Hand?
P: Locker von der Hand läuft so eine Organisation als Erstlingswerk wohl nie. Es gibt immer wieder neue, mal kleinere, mal größere Probleme zu bewältigen. Nun haben wir letztes Wochenende den Mega-Status aus dem HQ erhalten. Wir sind also auf einem guten Weg. Das Organisieren von „normalen“ Events ist meiner Ansicht nach nicht zu vergleichen mit der Organisation von Mega-Events.
K: Was wird uns Cacher denn alles auf eurem Event erwarten?
P: Erwarten werden euch viele viele Pflanzen und Blumen. Der EGA Park ist eine der größten Blumen- und Gartenausstellungen. Weiter wird es Info-Stände zu Forst, BUND und weiteren Behörden geben. Aber auch Workshops, Stadtrundführungen und Vorträge werden wir anbieten. Kinderprogramm und eine Coin/TB Tauschbörse. Natürlich werden auch Shops und Aussteller da sein.
K: Ich habe gehört, dass Hunde auf dem Gelände nicht erlaubt sein werden, ist das wahr?
P: Ja, das ist korrekt. Diese Regelung ist allerdings eine Bedingung/Regel des EGA Park Managements. Da haben wir leider keinen Einfluss darauf. Wir selbst haben absolut nichts gegen die lieben 4-Beiner der Cacherkollegen.
K: Kann man sich schon für das Event anmelden?
P: Anmeldung via will attend ist auf jeden Fall im Listing möglich. http://coord.info/GC5EF16 Wir arbeiten derzeit an unserem Shop, der noch vor Weihnachten online gehen soll.
K: Wie teuer wird eine Teilnahme am Event sein?
P: Es gibt noch 1/2 Faktoren zu klären, aber der Eintrittspreis wird sich um 12€ pro Person einpegeln.
K: Ich danke dir, dass du dich meinen Fragen gestellt hast und ich wünsche euch viel Erfolg bei der Durchführung eures Events.
P: Sehr gerne und vielen Dank.

Weitere Informationen zum Mega-Event in Erfurt erhaltet ihr auf der offiziellen Homepage: http://www.mega-erfurt.de.

Interview mit der Orga der Cacheland-Games

Beim Giga in Mainz konnte ich, wie ihr bereits mitbekommen habt, das ein oder andere Interview führen. Ich habe dort u.a. auch die Organisatoren der Cacheland-Games kennengelernt, ein Mega-Event, welches nächstes Jahr vom 27. bis 29. Mai in der Schweiz stattfinden wird.

K: Hallo, ich bin Kati. Wer bist du?
A: Hallo, ich bin der Andi. Ich bin der Orga-Chef der Cacheland-Games Schweiz.
K: Wann finden die statt?
A: Die finden vom 27. bis 29. Mai 2016 statt.
K: Okay, ist also noch ein Jahr hin. Aber ihr organisiert schon fleißig?
A: Ja, seit einem halben Jahr sind wir schon voll dabei.
K: Und was genau erwartet uns da?
A: Wir planen ein sehr großes Cacheevent in der Schweiz. Wir haben sehr viel Spiele, die wir anbieten können. Es soll ein Familienevent sein, von Groß bis Klein, von Jung bis Alt.
K: Und wird etwas für die Schweiz Typisches dabei sein?
A: Alles.
K: Schokolade, Käse?
A: Jaja, natürlich. Vollgas. Unser Logo ist der Wilhelm Tell, von demher absolut schweizerisch.
K: Und ich habe gehört, das GPS Maze soll in die Schweiz kommen?
A: Ja, es gibt Gerüchte, aber es ist noch nichts definitiv. Wir stecken in den Verhandlungen mit den Tschechen, aber solange wir noch keinen Vertrag unterschrieben haben, sagen wir da nichts weiter dazu.
K: Wo genau findet das denn statt?
A: In St. Gallen, in der Kreuzbleichhalle, die größte Halle in St. Gallen.
K: Wie viele passen da rein?
A: Etwa 3000 Leute.
K: Also kein Giga, sonder eher ein Mega?
A: Wir werden sehen.
K: Anreise ist auch kein Problem?
A: Ist auch kein Problem. Wir haben super Verkehrsanbindungen mit Autobahn, Zug, der Flughafen ist 40 Minuten mit einem Direktzug verbunden, gar kein Problem. Wir haben Campingplätze, was ihr wollt.
K: Und was halt noch so dazu gehört: Habt ihr schon Coins designt?
A: Ja, die sind in der Musterproduktion. Wir haben Token, wir haben Holzcoins, was ihr wollt. Die Coins sind von conivo designt worden.
K: Gibt es etwas, das du mir unbedingt mitteilen möchtest?
A: Alle kommen, das wird das geilste Event nach Mainz.
K: Okay, dankeschön.DSC05618

Weitere Informationen erhaltet ihr unter http://cacheland-games.ch .

GPS Maze Event – Prag

Letztes Wochenende war ja eine Menge in Prag los. Auch ich ließ mir dies nicht entgehen, und bin am Samstag nach Prag gefahren. Gleich vorweg: am Geocoinfest konnte ich leider nicht teilnehmen, da dies nur am Sonntag statt fand. Da hatte ich andere Termine. Aber es gab ja viele andere Events am Samstag. Beginnen wir mit dem GPS Maze. Dabei handelte es sich um den Cachetyp „GPS Adventures Exhibit“, welcher das erste Mal außerhalb Nordamerikas veranstaltet wurde. Es handelte sich beim GPS Maze um eine Geocachingausstellung. Die Tafeln waren auf Tschechisch, aber es gab die Möglichkeit, sich ein Handbuch in Deutsch für 4 Eur zu kaufen. Das war aber nicht unbedingt notwendig. Die interaktiven Sachen waren alle dreisprachig. Die Ausstellung hatte vieles zum Thema Geocaching dabei. Die Historie wurde beschrieben, es wurden verschiedene Verstecke gezeigt, Codes konnten geknackt werden, man konnte sich auch selbst testen, ob man weiß, was so alles in einen Geocache gehört. Es gab aber auch Telefonhörer, die Morsecode sendeten. Ein weiteres Highlight war die Dunkelkammer, bei der vieles zum Thema Nachtcache präsentiert wurde. Am beeindruckendsten war dabei ein Baumstamm, in den man seine Taschenlampe halten konnte. Tat man dies, so leuchteten Buchstaben durch kleine gesetzte Löcher auf.

Besonders freute ich mich darüber, dass ich den letzten, nicht vorbestellten Coin, vom GPS Maze bekam. Und das war Samstag früh um 8.30 Uhr!

Nach dem GPS Maze ging es zu einem wahren Event-Marathon. Und dies kann man gerade sogar zweideutig sehen. Auf der einen Seite waren es viele Events, auf der anderen Seite nahm ich tatsächlich an einem „Marathon“ teil. Es handelte sich dabei um das 24h-Rennen. Dabei ging es darum, einen TB 24 Stunden lang in Bewegung zu halten. Da machte ich mit und joggte 500m um den See.

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Es handelte sich dabei um diesen TB: http://coord.info/TB5J7A5. Der TB legte dabei 197 km zurück und insgesamt 400 Cacher nahmen daran teil.

Weiter ging es zu den nächsten Events. Da gab es einen Dänentreff, der aber nicht nur für Dänen war, sondern von ihnen organisiert. Es war ein sehr internationales Event. Norweger, Schweden, Tschechen, Dänen, Slowaken, Deutsche, Schweizer, und, und, und… Weiterhin besuchten wir ein CWG-Tauschevent. CWGs, das sind Czech Wood Geocoins, günstige Geocoins ohne Nummern. In Tschechien werden diese wie verrückt gesammelt. Jeder kann sich persönliche CWGs herstellen und diese werden dann fleißig getauscht, ähnlich wie Visitenkarten. Etwas später am Tag waren wir noch bei einem T5-Event in einem Seilpark in Prag. Der Seilpark unterschied sich schon deutlich von deutschen seiner Art. Man wurde durch andere Teilnehmer gesichert und brauchte gute Gleichgewichtssinne, denn zum Festhalten gab es in diesem Parcours nichts.

Neben Eventbesuchen wurde natürlich auch ordentlich gecacht. Prag hat den Cache mit den meisten Funden in Europa (und der Welt?): http://coord.info/GC189E5. Er befindet sich unter der Karlsbrücke und zählt mittlerweile über 14.400 Found-Logs. Ich machte auch noch ein paar Virtuals, Wherigos, Letterboxes, ….Halt alles, was an dem Tag an Cachetypen möglich war und kam somit auf 10 verschiedene Cachetypen. Am Sonntag waren sogar 12 Cachetypen möglich und ich kenne auch einige Geocacher, die dies geschafft haben.

Es war warm, die Tschechen waren sehr gastfreundlich, es war ein toller Samstag.

Prora 2013 – Ein langes Wochenende ist vorbei

Vom 30. August 2013 bis 1. September fand das erste Mega-Event auf Rügen statt: PRORA 2013 (http://coord.info/GC44477) .

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Prora ist ein Ort auf Rügen, der vor allem durch seine Ruinen bekannt ist. Die Ruinen sind denkmalgeschützt und stammen aus der NS-Zeit. Unter dem Namen „Kraft durch Freude“ sollte damit auf Rügen ein Komplex geschaffen werden, der es ermöglicht, 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen zu lassen. Die Gebäude wurden nie fertiggestellt. Zu Kriegszeiten nutzte man diese als Lazarett und in der DDR platzierte sich die NVA auf dem Gelände. Erst in den letzten Jahren wurden die Gebäude nach und nach an private Unternehmer verkauft und u.a. eine Jugendherberge errichtet, in der auch wir übernachtet haben.

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Die Eventveranstalter hatten für das Event mehr als 30 Caches ausgelegt. Mir war es jedoch nicht möglich, all diese Caches an einem Wochenende zu machen. Ich wollte auch die anderen Highlights des Events genießen. Es gab ein Bingo-Spiel, bei dem man andere Cacher finden musste, die eine gewisse Eigenschaft haben, z.B. „schon 100 Caches auf Rügen geloggt“ oder „einen Cache von lexparka gefunden“. So lernte man spielend neue Cacher kennen. Ein kleines Quiz konnte man auch beantworten und somit bei einem Gewinnspiel teilnehmen. Man musste u.a. die Grundfläche des Blocks V bestimmen. Das ist der Block, in dem sich die Jugendherberge befand. Des Weiteren nahmen wir an einer Cacherspartakiade teil, bei der man in den Kategorien T5-Dart, Blindangeln und Tauchen sein Können unter Beweis stellen konnte. Dabei handelte es sich um Teamspiele.

An Workshops oder Führungen habe ich nicht teilgenommen. Da war gar keine Zeit dazu, vor allem, weil wir uns sehr lange an einem Wherigo aufgehalten haben. Ich habe dabei aber auch nette neue Leute kennengelernt, u.a. den Cacher aus Hamburg mit seinem Podcast www.podcache.de. Auch den Berufsgeocacher konnte man wieder auf dem Gelände treffen (http://www.berufsgeocacher.de).

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Auch neben dem Geocaching wurde man gut unterhalten. Am Freitagabend gab es eine Joe Cocker Cover Show (welche mir persönlich nicht so zugesagt hat) und Samstagabend wurden wir sehr gut von den Coverpiraten aus Hamburg unterhalten.

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Den Sonntag gingen wir dann ganz ruhig an. Es gab einen Cito und gegen 12.00 Uhr war dann schon niemand mehr auf dem Gelände. Wir konnten wieder nach Dresden starten und verabschiedeten uns von Prora.

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Gewinnspiel

Unter allen Kommentaren zu diesem Beitrag verlose ich bis zum 8. September 2013 ein Prora-Poster mit diesem Motiv: http://www.prora2013.de/bilder/bildergalerie/Schaurig_imposant.jpg .

Mega-Phone II

Letztes Wochenende fand das Mega-Phone II in der Nähe von Magdeburg statt. Die offizielle Seite lautete www.mega-phone2.de und das Listing findet ihr unter http://coord.info/GC2QWKF. Ich war letztes Jahr schon beim ersten Mega-Phone dabei und fand dies so gemütlich, sodass ich mich auch dieses Jahr wieder dazu entschied, die ca. 300km aus Dresden anzureisen. Ins Auto nahm ich noch afrineo und Team Königstein mit, und dann konnte es losgehen.

Dieses Jahr war schon viel mehr Andrang und wir konnten froh sein, gleich zum Anfang dagewesen zu sein, um uns anzumelden, denn die Schlange wurde ewig lang:

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Der Abend wurde sehr unterhaltsam von den Skystones eröffnet, die so ein bisschen Country- und Elvismusik gemacht haben. Der Sänger hatte es jedenfalls drauf, mir tat es nur leid, dass zu diesem Programmpunkt kaum Leute erschienen sind.

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Am Freitagabend waren wir noch recht müde von der Fahrt und entschlossen uns, zeitig ins Zelt zu gehen. Wir waren trotzdem fast die Letzten (gegen 0.00 Uhr).

Der Samstagmorgen startete schön mit Rührei und belegtem Brötchen. Doch leider nur für afrineo, denn er bekam das letzte Brötchen. Danach war direkt das Loggen dran. So einfach war das aber auch nicht, denn es handelte sich beim Logbuch um eine schwimmende Plattform in der Mitte des Sees. Da das Wetter aber so gut war, stellte dies aber kein Problem dar und gemeinsam mit Bergfex2000 und WattwurmJana sind wir dann rübergeschwommen. Die Stifte auf der Plattform hatten sich leider schon zu sehr mit Wasser gefüllt, sodass man mit diesen nicht mehr schreiben konnte. Andere Cacher kamen mit Paddelboot und hatten einen wasserfesten Kugelschreiber dabei.

Den weiteren Tag verbrachten wir damit, uns alles anzuschauen, was angeboten wird. Wir waren beim Bogenschießen, kamen mal bei der Kletter-Spezial-Einheit vorbei und schauten uns die Stände der Geocachershops an. Es gab auch einen „Poflo-Wettbewerb“.

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Weiterhin gab es auf dem Gelände einige Caches, die geloggt werden konnten. Auch war einer aus Slowenien dabei, den der Owner mitgebracht hatte. Ein Ein-Mann-U-Boot war ebenfalls im See und konnte bestiegen werden.

Ich habe nette Gespräche u.a. mit dem Berufsgeocacher und dem Organisator spamade geführt, konnte aber auch neue Cacher aus der Region, wie z.B. Fleischberg kennen lernen.

Vielen Dank für das tolle Event.

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