Mein Besuch beim Kubb Cup in Prora

Nach vier Jahren war es nun wieder so weit: am Wochenende vom 01.09.2017 bis 03.09.2017 fand das zweite Mega-Event auf Rügen statt. Parallel dazu fand auch das Giga-Event in Tschechien statt, sodass man sich entscheiden musste, zu welchem „Großevent“ man fahren möchte. Ich habe mich für Prora entschieden, da es einerseits näher an Berlin liegt, andererseits auch versprach, das gemütlichere Event der beiden zu werden.

Ein Kubb-Set

Auch die Organisatoren hatten sich vorgenommen, das Event nicht so groß werden zu lassen. So wurde sich bewusst für eine kleine Händlermeile von gerade einmal vier Ständen entschieden. Im Mittelpunkt des Events stand der „Kubb Cup“. Insgesamt 56 Teams hatten sich angemeldet, um Kubb-Meister zu werden. Ich persönlich habe nicht teilgenommen, auch kenne ich die Regeln immer noch nicht vollständig. Man kann sie sich aber auf der Seite des Events durchlesen: http://prora-2017.de/kubb_turnierregeln.html

Kubb-Spieler

Wie auch vor vier Jahren, habe ich in der Jugendherberge in Prora übernachtet. Es gab am Anfang leider etwas Verwirrung, weil wir uns nicht über das Event bei der Jugendherberge angemeldet haben, sondern über deren Seite direkt. Damit kamen die Mitarbeiter der Jugendherberge nicht so klar. Die Eventorganisatoren waren hingegen sehr freundlich und konnten immer alle Fragen gut beantworten. Besonders schön fand ich, wie sich das Thema „Kubb“ auch auf die neu gelegten Caches übertragen hat.

Großer Kubb-König

Versteck mit Kubb-Prinzessin und -Prinz

Wie mittlerweile bei Mega-Events üblich, gab es auch acht Lab-Caches. Davon hatte nur ein Cache konkrete Koordinaten. Andere Lösungen musste man durch genaues Hinschauen auf dem Gelände herausfinden. Weiterhin gab es Gewinnspiele und auch eine Cacherspartakiade, welche jedoch identisch zu dem Event von vor vier Jahren war, sodass ich diesmal nicht daran teilgenommen habe. Natürlich wurden auch wieder Führungen zu den interessanten Gebäuden in Prora angeboten, auch da hatte ich mich vor vier Jahren bereits ausführlich informiert. Ihr könnt gern noch einmal meinen alten Event-Bericht durchlesen: http://kati1988.de/2013/09/02/prora-2013-ein-langes-wochenende-ist-vorbei/. Insgesamt hat man einfach vieles so durchgeführt, wie es auch schon vor vier Jahren der Fall war. Dies ist aber keine Kritik, denn es hat ja funktioniert. So konnte ich mich diesmal etwas mehr auf die Caches in der Umgebung konzentrieren.

Bei der Jugendherberge konnten wir uns Fahrräder ausleihen und wir haben zwei Audiocaches gespielt. Für den Cache Hotelgast 472 – Future Past (AC) haben wir knapp vier Stunden gebraucht und haben dabei aber auch mitbekommen, was sich mittlerweile so alles in Prora getan hat. Es sind längst nicht mehr alles Baracken und Lost Places. Viele Blöcke wurden nun saniert und es entstanden Ferienwohnungen und Hotels. Auch kommen nun einige Läden und Restaurants in die Blöcke hinein.

Ein alter Block

Bereits sanierter Block

Es gab neben den Audiocaches aber auch viele andere tolle Caches in Prora. Die Organisatoren geben sich immer viel Mühe und die Caches sind alle in einem Top-Zustand und auch wirklich etwas Besonderes. Viele Caches liegen noch von 2013 da, es sind aber auch viele neue hinzugekommen. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch ohne Mega-Event nach Prora zum Geocaching zu kommen. Außerdem ist die Ostsee direkt in der Nähe, aber leider war es an diesem Wochenende für mich zu kalt, um baden zu gehen.

Am Abend spielte eine Band und sorgte für Stimmung. Außerdem gab es ein wärmendes Lagerfeuer. Am darauffolgenden Tag fand noch ein CITO statt, bei dem sich auch viele Cacher beteiligt haben.

Weitere Bilder zum Event haben die Organisatoren selbst geschossen und diese auf der zugehörigen Seite hochgeladen: http://prora-2017.de/bilder.html.

Prora 2013 – Ein langes Wochenende ist vorbei

Vom 30. August 2013 bis 1. September fand das erste Mega-Event auf Rügen statt: PRORA 2013 (http://coord.info/GC44477) .

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Prora ist ein Ort auf Rügen, der vor allem durch seine Ruinen bekannt ist. Die Ruinen sind denkmalgeschützt und stammen aus der NS-Zeit. Unter dem Namen „Kraft durch Freude“ sollte damit auf Rügen ein Komplex geschaffen werden, der es ermöglicht, 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen zu lassen. Die Gebäude wurden nie fertiggestellt. Zu Kriegszeiten nutzte man diese als Lazarett und in der DDR platzierte sich die NVA auf dem Gelände. Erst in den letzten Jahren wurden die Gebäude nach und nach an private Unternehmer verkauft und u.a. eine Jugendherberge errichtet, in der auch wir übernachtet haben.

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Die Eventveranstalter hatten für das Event mehr als 30 Caches ausgelegt. Mir war es jedoch nicht möglich, all diese Caches an einem Wochenende zu machen. Ich wollte auch die anderen Highlights des Events genießen. Es gab ein Bingo-Spiel, bei dem man andere Cacher finden musste, die eine gewisse Eigenschaft haben, z.B. „schon 100 Caches auf Rügen geloggt“ oder „einen Cache von lexparka gefunden“. So lernte man spielend neue Cacher kennen. Ein kleines Quiz konnte man auch beantworten und somit bei einem Gewinnspiel teilnehmen. Man musste u.a. die Grundfläche des Blocks V bestimmen. Das ist der Block, in dem sich die Jugendherberge befand. Des Weiteren nahmen wir an einer Cacherspartakiade teil, bei der man in den Kategorien T5-Dart, Blindangeln und Tauchen sein Können unter Beweis stellen konnte. Dabei handelte es sich um Teamspiele.

An Workshops oder Führungen habe ich nicht teilgenommen. Da war gar keine Zeit dazu, vor allem, weil wir uns sehr lange an einem Wherigo aufgehalten haben. Ich habe dabei aber auch nette neue Leute kennengelernt, u.a. den Cacher aus Hamburg mit seinem Podcast www.podcache.de. Auch den Berufsgeocacher konnte man wieder auf dem Gelände treffen (http://www.berufsgeocacher.de).

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Auch neben dem Geocaching wurde man gut unterhalten. Am Freitagabend gab es eine Joe Cocker Cover Show (welche mir persönlich nicht so zugesagt hat) und Samstagabend wurden wir sehr gut von den Coverpiraten aus Hamburg unterhalten.

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Den Sonntag gingen wir dann ganz ruhig an. Es gab einen Cito und gegen 12.00 Uhr war dann schon niemand mehr auf dem Gelände. Wir konnten wieder nach Dresden starten und verabschiedeten uns von Prora.

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Gewinnspiel

Unter allen Kommentaren zu diesem Beitrag verlose ich bis zum 8. September 2013 ein Prora-Poster mit diesem Motiv: http://www.prora2013.de/bilder/bildergalerie/Schaurig_imposant.jpg .