Buchvorstellung und Verlosung: Der offizielle Geocaching-Guide

Seit ungefähr einem Monat gibt es nun den offiziellen Geocaching-Guide zu kaufen. Unter den Autoren ist u.a. Bernhard Hoëcker, der damit nun schon an drei Geocachingbüchern beteiligt war.

Auf der Rückseite des Buches steht dazu folgendes:

„Geocaching ist in aller Munde. Hunderttausende in Deutschland, Österreich und der Schweiz betreiben das Outdoor-Spiel regelmäßig, lassen sich davon raus in die Natur locken, entdecken ihre eigene Heimat neu, erkunden fremde Städte und beeindruckende Sehenswürdigkeiten oder lassen sich zu besonderen, verborgenen Orten abseits ausgetretener Pfade führen, an denen sie Schätze bergen und Rätsel lösen. Nahezu drei Millionen Geocaches sind heute in (fast) allen Ländern der Welt versteckt, auch unmittelbar in Eurer Nähe.

Dieses Buch ist der erste offizielle Guide, der auf amüsante Art mit animierenden Texten, aussagekräftigen Fotos und wertvollen Tipps sowohl Einsteigern eine willkommene Starthilfe gibt, als auch mit Beiträgen des Geocaching Hauptquartiers und detaillierten Zusatzinformationen selbst erfahrenen Premium Cachern einen tieferen Einblick in diese faszinierende Welt bietet.

Bernhard Hoёcker, Tobias Zimmermann, Benjamin Gorentschitz und Jens Freyler sind seit vielen Jahren Geocacher. Bei Events, auf Reisen, beim abendlichen Stadtrundgang oder dem Sonntagsausflug mit Kind und Kegel haben sie Smartphone, GPS-Gerät (und dieses Buch) immer dabei, als Reisebegleiter für das Abenteuer, das an jeder Ecke lauert …“

Der offizielle Geocaching-Guide

Der offizielle Geocaching-Guide

Geocaching-Guides gibt es ja mittlerweile viele und jeder dieser Guides geht auf seine eigene Art an die Sache heran, Nichtcachern das Hobby Geocaching näher zu bringen. Diesmal fällt jedoch noch ein zusätzliches Wort auf: offiziell. Was macht ein Buch zu einem offiziellen Buch? Dies ist das erste Geocachingbuch in Deutschland, das in Zusammenarbeit mit dem Headquarter von Groundspeak in Seattle entstanden ist, das „offiziell“ bezieht sich dabei also auf die Firma Groundspeak. Dies fällt auch auf den mehr als 200 Seiten des Buches auf. Als Geocaching-App wird wirklich nur DIE eine App von Groundspeak betrachtet, Alternativen werden dabei nicht einmal erwähnt (nur GPS-Geräte). Auch werden immer mal wieder die Vorteile einer Premium-Mitgliedschaft erörtert, es gibt aber auch eine extra Werbeseite für die Premium-Mitgliedschaft. A propos Werbung: Auch diese ist mir in dem Buch aufgefallen. Auf vereinzelten Seiten sind kleine Banner platziert, die für spezielle Geocachingshops werben. Für ein Buch finde ich das eher ungewöhnlich, mir war das bisher nur aus Printmagazinen bekannt.

Ansonsten werden natürlich schon die Grundlagen des Geocachings verständlich und etwas humorvoll erklärt. Dabei wird in der ich-Form geschrieben und mir war leider nicht immer klar, welcher von den vier Autoren nun gerade diesen Abschnitt geschrieben hat. Im Buch verstecken sich immer mal ein paar QR-Codes, die einem das Lesen durch z.B. nette Videos versüßen. Es gibt außerdem viele Bilder, die thematisch zum Kapitel ausgewählt wurden. Diese sind nicht immer von bester Qualität. Es wurden gelegentlich ein paar Handyschnappschüsse genommen, die es ins Buch geschafft haben. Bei einigen Bildern hätte auch die Bildunterschrift ausführlicher sein können.

Als Besonderheit in diesem Buch sehe ich die sogenannten „Home Stories“ an. In diesen haben sich Mitarbeiter von Groundspeak vorgestellt und man lernt z.B. wie Moun10Bike die erste Geocoin ins Leben gerufen hat.

Das Buch hat sich aus meiner Sicht etwas intensiver mit dem Thema „Klettern“ beschäftigt. Man könnte als Nichtcacher annehmen, dass das Klettern eine zentrale Rolle beim Geocaching einnimmt. Für viele mag das sicherlich der Fall sein, ich persönlich betreibe das Hobby ganz ohne das Erklimmen eines meterhohen Baumes.

Für die Hoëcker-Fans gibt es noch eine Bonus-Geschichte von ihm, die man entdeckt, wenn man sich das Buch aufmerksam anschaut.

Fazit: Der offizielle Geocaching-Guide ist ein weiteres Buch, das einem Nichtcacher das Hobby Geocaching erklärt. Es werden sehr viele Dinge ausführlich erklärt, jedoch wird das Hobby sehr einseitig aus der Groundspeak-Sicht geschildert. Wenigstens eine Erwähnung anderer Apps oder anderer Geocachingplattformen wäre wünschenswert.

Das Buch kann man für 12,80 Euro z.B. bei Amazon erwerben:


Neben dem Rezensionsexemplar hat mir der Verlag traveldiary auch ein Verlosungsexemplar zur Verfügung gestellt. Unter allen Kommentaren zu diesem Beitrag, die bis zum 09.10.2016 um 20.00 Uhr eingehen, wird dieses verlost.

King of Lost Place – die AE

Mittlerweile hat es sich ja schon herumgesprochen und auch andere Blogs haben bereits darüber berichtet: Das Team um die LostPlaces4theKingz veröffentlicht im April 2016 vier neue Geocoins. Das Projekt läuft unter dem Namen „King of Lost Place Geocoin“ und ist auch hier wieder in Zusammenarbeit mit Melanie Lipka, der Mietzecacherin, entstanden. Dabei werden folgende Versionen erhältlich sein:

  • King Creepy (Black Nickel) LE 150
  • King Glamour (Satin Gold) LE135
  • King Florida (Satin Silver) LE115
  • King Satan (Black Nickel, weiße Steine) AE 100

Ich habe nun die ehrenvolle Aufgabe, euch die letzte und seltenste Version dieser Geocoin vorzustellen: Die Artist Edition.

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Wir beginnen mit der Vorderseite. Zumindest nehme ich an, dass es sich dabei um die Vorderseite handelt, denn beide Seiten könnten als echte Vorderseiten durchgehen. Das Projekt heißt jedoch „King of Lost Place Geocoin“ und somit betrachte ich diese Seite auch zuerst. Wie bei den Kingz üblich, spielen eher „gruselige“ Motive eine große Rolle. Diesmal steht hier der Schädel klar im Vordergrund. Das Besondere: Er hat eine Krone auf, ist diese hier abgebildete Person (oder der Schädel dieser) doch auch der König des Lost Places. Dem Schädel fehlen bereits ein paar Zähne und er raucht eine Zigarre. Das Besondere an dieser Seite der Coin sind die fein eingearbeiteten Glitzersteine, die dieser Seite der Coin trotz des Motivs etwas Edles verleihen. Im Hintergrund des Schädels sind fein gezeichnete Kreuze und Grabsteine, die an einen Friedhof erinnern sollen.

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Auf der anderen Seite der Coin entdeckt man einen Schriftzug „Come 2 the playground 4 heroez!“ (engl. für „Komm zum Spielplatz für Helden!“) und ein altes, zerfallenes Gebäude – ein Lost Place – welches einen gewissen Charme versprüht. Es sieht schön gruselig aus und eigentlich fehlen nur noch die Fledermäuse, die gerade das Gebäude verlassen. Umrahmt wird das Gebäude von Nadelbäumen. In der AE sind die Bäume mit Glitzer gefüllt, was mir im ersten Moment nicht so auffiel und ich dachte, dies sei unsichtbar. Dunkle Bäume fänd ich an dieser Stelle noch gruseliger.

Die AE besteht aus den Farben Black Nickel, schwarz, rot und weiß. Eine weitere Besonderheit gibt es hier: Sie leuchtet im Dunkeln.

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In Lost Places ist es ja gern mal dunkel und so kann man auch dort diese Coin seinen Freunden zeigen.

Fazit: Die Coin ist den Kingz wirklich gut gelungen. Ich selbst bin ja nicht so coinverrückt wie andere in der Community, aber als ich diese Coin dann länger in meinen Händen hielt, hatte ich schon das Gefühl, dass diese etwas ganz Besonderes ist. Vielleicht werde ich mir dann auch das Set besorgen, wenn es im April 2016 dann im Shop der Kingz zum Verkauf angeboten wird.

Verlosung

Ihr habt nun die Chance, eine der seltenen AE hier in diesem Blog zu gewinnen. Kommentiert dazu diesen Beitrag bis zum 20. März 2016 um 22.00 Uhr. Per Zufallsgenerator wird dann ein Gewinner ausgewählt und dieser erhält seine Coin dann direkt von den Kingz.