Alle Jahre wieder: Mein Bericht vom Mega-Phone VI (incl. Gewinnspiel)

Dieses Jahr hat das Mega-Phone bereits zum sechsten Mal stattgefunden, was bedeutet, dass ich nun auch schon sechs mal daran teilgenommen habe. Mittlerweile ist dies schon eine Art Tradition geworden und ich habe immer wieder davon berichtet, dass dies das gemütlichste Mega-Event Deutschlands ist. Letztes Jahr hatte ich das Gefühl, dass immer weniger Cacher an diesem Event teilnehmen, dieses Jahr jedoch war wieder mehr los. Vor allem habe ich auch viele Geocacher getroffen, die dieses Jahr das erste Mal ein Mega-Event besucht haben. Sicherlich ein guter Einstieg. G

Mega-Phone VI

Neben zahlreichen Konstanten auf den Mega-Phone-Events („Händlermeile“, Novi’s Imbiss, Verlosung, The Sky Stones) gab es auch wieder einmal etwas Neues zu erleben. So gab es Auszeichnungen für tolle Camp-Ideen. Dies führte natürlich dazu, dass es auch echt tolle Camps zu bewundern gab. Es gab z.B. eine Tiki-Bar, an der man für den Kauf von drei Losen einen Gratis-Schnaps erhielt. Es wurden aber auch Cocktails nach Wunsch gemixt. Außerdem gab es einen Saloon, den man durch eine hölzerne Schwingtür betreten musste, um die passend abgestimmte Dekoration (aufblasbare Kakteen, Kaktus-Aschenbecher, Cowboy-Hüte, Geweih an der Wand) bewundern zu können. T

Wegweiser vor der Tiki-Bar

Zu den Programmpunkten zählten dieses Jahr außerdem eine Zaubershow (durchgeführt vom Berliner Cacher Ralf vom Team Bonsai44) und diverse Mitmachspiele, u.a. eine Wasserbombenschlacht, an der ich auch teilnehmen „durfte“. Diese ist sogar auf YouTube einsehbar: W

Die Verlosung fand dieses Jahr bereits schon um 16.00 Uhr statt, was dazu führte, dass viele Cacher schon am frühen Samstagabend abgereist sind. Das war insbesonders für die Band „The Sky Stones“ schade, da diese vor leerem Publikum gespielt hat. T

The Sky Stones

Dieses Jahr war außerdem der Wherigo Nord- und Südsee auf dem Gelände des Mega-Phones neu. Man konnte einen Spaziergang über das Gelände ideal mit diesem Cache verbinden. Es gab aber auch 20 Lab-Caches, die unter folgenden Links zu finden sind:

https://labs.geocaching.com/goto/megaphone6a

https://labs.geocaching.com/goto/megaphone6b

Bis zum Samstag, den 30. Juli 2017, können diese Caches noch geloggt werden. 9

Ganz besonders hat mir auch die Begegnung mit dem Bloggerkollegen Schmelli gefallen (liebe Grüße an dieser Stelle), welcher sein Wohnmobil direkt neben dem belgischen Cacher Birre aufgestellt hat und ihn bei der Präsentation ausgefallener Dosen unterstützt hat. Dort bildete sich schnell eine Traube von Cachern, die verzweifelt versucht haben, technisch anspruchsvolle Dosen zu öffnen. J

Insgesamt hat mir das Mega-Phone dieses Jahr wieder sehr viel Spaß gemacht und es hat mir Zuversicht gegeben, dass es auch die nächsten Jahre mit diesem Event weitergehen kann. Letztes Jahr befürchtete ich noch einen Einbruch der Besucherzahlen, dieses Wochenende hat mich jedoch vom Gegenteil überzeugt. Es war wieder ein sehr gemütliches Event, bei dem man schnell mal mit den Zeltnachbarn ins Gespräch kommt und man abends schön zusammensitzen kann um nette Cachergespräche zu führen. Ich bedanke mich bei spamade und seinem Team für das Ausrichten des Events.

Aussicht von unserem Zelt

Gewinnspiel

Auch dieses Jahr darf ein Gewinnspiel zum Mega-Phone nicht fehlen. Spamade war so freundlich und hat mir fünf Mega-Phone-VI-Coins zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es Troublemaker-Pins der LostPlaces4TheKingz und Token gesponsert vom LostPlaceShop zu gewinnen. Es wird insgesamt fünf Gewinner geben. Diesmal muss man dafür jedoch nicht diesen Beitrag kommentieren (darüber freue ich mich aber auch sehr), sondern einen Mega-Phone-Token discovern, dessen Code ich hier in diesem Bericht versteckt habe. Es ist NICHT der Code, der sowieso immer auf dem Blog zu entdecken ist (wo „zu discovern“ steht). Ihr habt den richtigen Code, wenn auch in der TB-Beschreibung etwas von dem Gewinnspiel zum Mega-Phone steht. Das Gewinnspiel läuft bis zum 13. August 2017 um 22.00 Uhr. Viel Erfolg.

 

Ich bedanke mich bei den Sponsoren:

und natürlich spamade.

Das Megaphone 3 oder einfach nur III

Das Megaphone-Event ist bei mir mittlerweile zur Pflicht geworden. Die letzten beiden Jahre waren einfach so toll und gemütlich, sodass ich auch dieses Jahr unbedingt wieder teilnehmen wollte. Auf den langen Namen „Megaphone 3“ verzichteten die Owner in der Event-Bezeichnung und nannten es nur noch „III“ (http://www.geocaching.com/geocache/GC20GTQ_iii). Die Frage ist, ob man es damit einfacher machen wollte. In meiner E-Mail-Suchfunktion hat es das jedenfalls nicht, da es schwierig war, Mails zu finden, die mit dem Megaphone zu tun haben. Hing es vielleicht mit dem Inhalt zusammen? Das Megafon trat in diesem Jahr nämlich mehr und mehr in den Hintergrund. Nur die Cacher, die auch auf dem Gelände übernachtet haben, bekamen noch was von der ursprünglichen Idee des Megaphone-Events mit. Der Owner spamade fuhr nämlich jeden Morgen mit Frau, Auto und Brötchen durch die Anlage und machte seine Ansage durch das Megafon.

Ich beginne jedoch erstmal von vorn. Gemeinsam mit meinem Schatz sind wir am Freitagmittag angereist. Es regnete in Strömen. Bei diesem „herrlichen“ Wetter haben wir auch erstmal unser Zelt aufgebaut und fanden ein sehr schönes Plätzchen direkt am Südsee. IMG-20140725-WA0010

Anders als in den letzten Jahren, konnte man sich eine sogenannte „Nordsee-Garantie“ kaufen. Bis auf die Eventnähe habe ich keinen Vorteil des Nordsees gegenüber dem Südsee gesehen. So führte dies eher zu einer „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ und ich fühlte mich schon fast wie kein richtiger Mensch, nur weil ich am Südsee gezeltet habe. Die „High-Society“ zeltete nämlich am Nordsee. So kam es auch, dass es am Nordsee viel voller war als am Südsee, denn da wollten viele hin.

Ich lief ein bisschen rum und traf bereits am Freitagabend auf Mario Kahn vom LaserLogoShop. Dieser war das erste Mal beim Megaphone. (Viele Grüße an dieser Stelle.) Trotz Regen wurde sich noch im Eventbüro angemeldet. Gleich gegenüber stand das tolle Logbuch. Es handelte sich dabei um eine Deutschlandkarte. Die Fähnchen, die man mit seinem Namen beschriften sollte und in die Karte stecken, bekam man natürlich nicht einfach so. Die Dose mit den Fähnchen war in einem Rohr versteckt, welches auch noch undicht war. So musste man mehrfach rennen, um das Rohr mit Wasser zu füllen und die Dose somit nach oben zu bringen. Ein anderer Cacher musste in der Zeit das Rohr dicht halten.DSC_0206

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Des Weiteren schauten wir uns das Campinggelände an und entdeckten dabei ein paar knifflige Rätsel. Eines davon war eine Box mit einem Schloss davor, dekoriert mit vielen Spongebob-Malereien. Das Rätsel ließ viele Cacher verzweifeln, wir wollten aber nicht aufgeben und haben es letztendlich doch geschafft.DSC_0060

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Am Abend spielten dann wieder, wie letztes Jahr, die SkyStones. Die Attraktionen waren aufgrund des Wetters leider noch nicht aufgebaut.

Der Samstagmorgen sah da schon vielversprechender aus. Der Regen war verschwunden und man konnte mit der Tagesplanung beginnen. Am Frühstück begegneten wir den ersten Cachern (darunter auch Alex Schweigert) und sprachen darüber, dass ein Shuttle zu dem nahegelegenen Flugplatz fahren sollte. Mein Schatz und ich beschlossen spontan, dieses Shuttle zu nehmen und mussten dies erstmal suchen. Die Eventkarte konnte uns dabei nicht so richtig weiterhelfen. Vielleicht war es eingezeichnet, aber in dem Plan fehlte leider eine Legende. Irgendwann haben wir dann ein Militärfahrzeug gesehen und wir waren die ersten, die den Fahrer ansprachen und somit herausfanden, dass es sich um das Shuttle handelt. Wir mussten noch eine Weile warten, bis andere Cacher kamen, sodass wir dann zu neunt losfahren konnten. Bereits auf dem Weg fragte uns der Fahrer, ob wir denn schonmal Panzer gefahren seien. Da dämmerte mir so langsam, dass wir gar nicht auf dem Weg zum Flugplatz waren, sondern zu einer Panzerfahrt. Dann eben so, sollte mir recht sein. Dort angekommen konnten wir schon einige Panzer erkennen und es ging nach der Bezahlung auch flott los. Ein tolles Erlebnis.DSC00171

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Im Camp zurückgekommen (nach ca. 1 Stunde), war etwas Entspannung angesagt. Die Sonne schien und die Attraktionen wurden aufgebaut. Ich war ein bisschen baden und knüpfte wieder ein paar Kontakte. Ich konnte diesmal Markus Gründel persönlich kennenlernen (auch hier liebe Grüße). Es gab eine Rutsche im Südsee, einen Tauchschnupperkurs und ein Ein-Mann-U-Boot, wobei die beideren letzteren nicht ohne Geld möglich waren. Das Bogenschießen habe ich vermisst, da dies auf dem Programm angegeben war, aber nicht gefunden wurde.DSC00223

Gegen 14.30 Uhr gab es an der Bühne ein GWG (German Wood Geocoin) -Tauschtreff. Von den Holzcoins habe ich hier schon ab und zu berichtet. Nun hatte ich auch mal die Möglichkeit, meine Coins fleißig zu tauschen und andere in meine Sammlung aufzunehmen. Auch der deutsche Reviewer Anhalto war dabei.20140726_142124

Da ich bereits die letzten beiden Jahre beim Megaphone war, hatte ich die Caches auf dem Eventgelände bereits gefunden, umso größer war die Überraschung, als am Samstag ein Announcement verschickt wurde, das die Labcaches vorgestellt hat. Es gab nun also 4 Labcaches auf dem Gelände, die es zu suchen gab. Man musste dafür tauchen, schwimmen, klettern oder einfach nur ein Kind dabei haben. Alle Caches wurde irgendwie gefunden und nun habe ich also wieder 4  Labcaches zusätzlich in der Statistik. Auf  dem Campingplatz gab es außerdem einen Gastcache aus der Schweiz, dieser wurde jedoch schnell von einem Reviewer gesperrt, als bemerkt wurde, dass dieser sich gar nicht vor Ort befindet.

Am Samstagabend fand die, auf dem Megaphone nicht wegzudenkende, Tombola statt. Bereits das zweite Los entschied sich für mich und ich gewann ein Shirt und eine Tasse. Unsere Lose brachten uns erneut Glück und so ist plusLars zur Bühne und holte sich einen Klettergutschein der KSE ab. Kurz darauf wurden wir wieder gezogen, es handelte sich dabei jedoch um dieselbe Nummer wie zuvor und wir mussten auf die Kopflampe verzichten. Die Gewinne wurden u.a. von den vielen Shops vor Ort gesponsert und waren wirklich vielseitig. Sogar eine Reise in den Harz konnte gewonnen werden.

Der Abend wurde mit dem dritten Teil von „Geschichten hinter vergessenen Mauern“ abgeschlossen und man konnte völlig erledigt ins Zelt gehen und einschlafen.

Am Sonntag wurde nur noch abgebaut und alle Cacher konnten wieder nach Hause fahren (teilweise bis nach Norwegen).

Fazit: Wie immer ein sehr gemütliches Event, bei dem es in der Planung auch mal drunter und drüber geht. Aber das gehört zum Megaphone hinzu und nimmt nicht den Spaß an der Sache.