4. Dresdner Faschingsevent – Der Bericht

Am vergangenen Samstag fand nun endlich das lange angekündigte Faschingsevent von MuggleMayfarth statt. Dieses Jahr war es das erste Mal nicht in der Eutschützer Mühle, sondern im Feldschlösschen-Stammhaus in der Budapester Straße.

Gleich zu Beginn erwartete uns etwas Ungewöhnliches für Dresdner Events: Wir mussten anstehen. So viele Cacher wollten gleichzeitig zu diesem Event, sodass es bereits vor dem Einlass die erste Schlange gab und wir konnten schon viele tolle Kostüme bestaunen. Man kam sich vor wie in einer Schlange zu einer angesagten Diskothek. Als wir reinkamen, bekamen wir unsere Namensschildchen und einen großen Zettel, auf dem alles drauf war, was man für den Tag noch so benötigt hat: Programmablauf, Cacherbingo und Wahlzettel. Im Anschluss wurden wir von dem professionellen Fotografen fotografiert und die wirklich schön gewordenen Bilder kann man nun auf der Event-Webseite bewundern: http://gcf-dd.jimdo.com/veranstaltungen/fotos/2016/. Die Bilder dieses Beitrags stammen von dieser Seite.

Dieses Jahr gab es auch Geocaching-Shops. Der Lost-Place-Shop aus Berlin und der TFTC-Shop aus dem Saarand waren vertreten.1455083930

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Nun gab es auf dem Event auch wieder einige Möglichkeiten, etwas zu gewinnen. Eine große Tombola wurde von MuggleMayfarth und seinem Team durchgeführt. Weiterhin konnte man seine Matrix für das Cacherbingo durch Kommunikation mit anderen Cachern füllen und durch Einwurf auch die Chance auf einen Gewinn erhöhen.

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Weiterhin wurden selbstverständlich auch die besten Kostüme prämiert. In der Kategorie Erwachsene landeten auf dem dritten Platz Saniafeh, wobei dort wohl dem gesamten Team der Preis gebührt, dieses hat sich nämlich als Personen rund um die Geschichten von Asterix und Obelix verkleidet. Sogar Idefix war dabei.

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Platz 2 und 1 gingen dann quasi auch an ein Team. Den zweiten Platz hat dabei lovvb0b erhalten. Dieser war als Joker, bekannt aus den Batman-Comics, verkleidet. Platz 1 ging an seine Freundin *Schöbi* als Harley Quinn, ebenfalls aus Batman bekannt.

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Bei den Kindern ging der dritte Platz an Foxi3000, der als Mafia-Mitglied verkleidet war. Platz zwei bekam die kleine Piratenbraut Bergfix2005. Der erste Platz in der Kinderkategorie ging an Panichan als Polizist.

Insgesamt war das Event wirklich superklasse organisiert. Bei MuggleMayfarth und seinem Team war da ja fast nichts anderes zu erwarten.

Leider gibt es jedoch auch Schattenseiten. Wie bei Events üblich, werden von den Organisatoren auch private Investitionen getätigt. So ist es z.B. sehr schade, wenn sich 200 Cacher anmelden, damit kalkuliert wird, und am Ende trotzdem 40 Namensschilder übrig bleiben, d.h. 20% der angemeldeten Personen sind einfach nicht gekommen. Weiterhin sind auch Sponsoren abgesprungen und der erhoffte Umsatz im Feldschlösschen-Stammhaus konnte nicht erzielt werden. Es kommen also nochmal zusätzliche Kosten auf die Organisatoren zu. Einige Event-Artikel sind nun noch übrig und können im Ausverkauf der Event-Webseite erworben werden, siehe hier. Ihr würdet nicht nur den Organisatoren, sondern auch mir eine große Freude damit bereiten, wenn ihr euch den Shop mal anschaut und den ein oder anderen Artikel bestellt. So toll Events auch sind, sie müssen finanziert werden. Wenn das zu einem Minusgeschäft führt, so haben Event-Owner sehr bald keine Lust mehr, weitere tolle Events zu veranstalten.

Ich hoffe jedenfalls, dass sich MuggleMayfarth nicht entmutigen lässt und diese Eventserie fortführt. Es wurden von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer und es wurde auch immer besser. Es kam nach und nach mehr Unterhaltung hinzu und die Cacher selbst geben sich auch immer mehr Mühe mit den Kostümen. Im Vergleich zum letzten Jahr war die Location auch eine deutliche Steigerung. Das Personal war freundlich und wirkte im Gegensatz zu dem in der Eutschützer Mühle überhaupt nicht überfordert und kam super mit dem Ansturm zurecht. Die Preise waren vielleicht etwas hoch, aber dafür kann der Event-Owner nichts.

Leap Day 2016 – Eine Event-Schwemme

Alle vier Jahre ist es so weit: Schaltjahr. Das Besondere an dem Jahr ist ein zusätzlicher Tag, der 29. Februar. Viele Cacher schauen dabei auf ihre 366er Matrix und haben an dem Tag natürlich das Ziel, mit einem Fund oder dem Besuch eines Events, diese letzte Lücke zu füllen. Da die eigene Motivation, die Matrix zu füllen, womöglich nicht ausreicht, unterstützt auch Groundspeak an diesem Tag, und sogar das Wochenende davor, und verteilt wieder fleißig Souvenirs.  Man erhält ein Souvenir, wenn man am 29.02.2016 ein Event besucht. Ein weiteres Souvenir gibt es für das Finden eines Caches in der Zeit vom 27. – 29. Februar 2016. Man hat den Anschein, dass Groundspeak sich sehr stark um uns Cacher kümmert, damit auch ja niemand verpasst, am 29.02. einen Cache zu finden. Sonst muss man ja wieder vier Jahre warten.

Die Idee ist ja ganz nett, aber wie das mittlerweile ausufert, finde ich doch stark übertrieben. Vor vier Jahren noch gab es eben das eine Event in Dresden, wo sich dann die Cacher auch hinbewegt haben. Wenn ich jetzt so auf die Karte schaue, ist es dann doch etwas mehr.

Im Raum Dresden finden fünf Events zum Thema Schaltjahr statt:

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In ganz Sachsen gibt es sogar 21 Events an diesem Tag. Was mich da allerdings erstaunt: Wenn Groundspeak Souvenirs verteilt, werden natürlich sonstige Grundsätze über Bord geworfen. Es geht mir speziell um das Thema Event-Stacking. Ich zitiere da einmal Stash-Lab aus seinem Blog:

Event-Häufungen (Event-Stacking) – Ein Event pro Tag und Stadt (bzw. nähere Region) ist ausreichend. Wurde bereits ein Event veröffentlicht, dann wird am selben Tag kein weiteres Event im Umkreis  freigeschaltet. Es kann Ausnahmen geben, wenn die Events thematisch deutlich voneinander abgegrenzt sind, d.h. der Teilnehmerkreis jeweils andere Zielgruppen anspricht. Darüber wird allerdings von Fall zu Fall entschieden.

In Dresden hatten wir nun schon häufiger Situationen, dass Events nicht veröffentlicht wurden, weil an dem Tag schon ein anderes statt fand. Thematisch waren diese sogar völlig unterschiedlich. Bei den Leap Day-Events ist das eher das Gegenteil. Ein aktuelles Beispiel eines nicht zugelassenen Event-Listings ist das Event Geocacher’s Träume #17, welches sogar ein regelmäßig stattfindendes Event mit Stammtischcharakter ist. Dieses konnte nun nur auf opencaching.de veröffentlicht werden, da in Dresden an dem Tag bereits das Event Hans im Glück stattfindet.

Mir wäre es lieb, wenn Groundspeak und die Reviewer dort irgendwie einheitlich handeln könnten. Man kann nicht einerseits Events nicht veröffentlichen, weil an dem Tag schon ein anderes statt findet und andererseits fünf Events am selben Tag stattfinden lassen (in Berlin sind es sogar neun).

Dresden Helau

In nicht einmal mehr drei Wochen ist es wieder so weit: es wird Fasching gefeiert. Passend dazu organisiert MuggleMayfarth nun bereits zum vierten Mal ein Faschings-Event: GCF-DD – 4. GeocacherFasching Dresden. Die letzten Jahre fand dies immer in Bannewitz in der Eutschützer Mühle statt (siehe Berichterstattung im Blog hier oder hier).  Dieses Jahr gibt es jedoch einen Ortswechsel: Das Event wird im Feldschlößchen Stammhaus stattfinden, diesmal also direkt in Dresden. Diese Location bietet Platz für ungefähr 200 Teilnehmer und ist damit groß genug, um auch ein richtig tolles Event veranstalten zu können. Genau dafür hat MuggleMayfarth wieder einiges geplant: Wie auch schon die letzten Jahre, wird natürlich eine Tombola durchgeführt, bei der man viele schöne Geocachingsachen gewinnen kann. Weiterhin wird es ein Cacherbingo, Musik sowie Essen und Trinken geben. Für die Minicacher unter uns gibt es sogar ein eigenes Kinderschminken.

Man kann sich natürlich auch genug mit Merchandising-Artikeln eindecken. Dieses Jahr kann man vor Ort Badges, Geotoken, Wood Coins und sogar eigene Event-Geocoins zum Faschingsevent erwerben (weitere Informationen dazu findet ihr hier).

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Auch wird es einige Shops geben, bei denen man vor Ort Geocachingzubehör kaufen kann. So wird z.B. der Lost Place Shop aus Berlin mit einem Stand vertreten sein. Auch der TFTC Shop wird da sein und sogar einen 3D-Cache live drucken.

Für mich wird es wohl das vorerst letzte Event in Dresden sein, an dem ich teilnehmen werde. Danach geht es dann nach Berlin. Ich habe aber noch eine kleine Aufgabe bekommen: Ich darf das Event moderieren. Nun aber wieder die entscheidende Frage:

Was ziehe ich an?

Ich war bereits als Hexe, Teufel und Löwe verkleidet. Wer das Dresdner Weihnachtswichteln besucht hat, kennt mich mittlerweile auch schon als Engel. Ich bitte unter diesem Beitrag um Kommentare von euch, als was ich mich dieses Jahr verkleiden soll. Unter allen Kommentaren, die bis zum 31.01.2016 um 22.00 Uhr eingehen, verlose ich zwei Geocoins und zwei Wood Coins zum diesjährigen Fasching (es wird also zwei Gewinner geben). Der Gewinn wird freundlicherweise von MuggleMayfarth bereit gestellt.

Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen zum Faschingsevent und freue mich über viele schöne, kreative Kostüme.

Gedanken zum Jahresende

Nun ist es also wieder so weit: Silvester. Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu und 2016 steht kurz vor der Tür. In letzter Zeit habe ich nicht mehr ganz so viel gebloggt. Dies hatte private Gründe: Im November habe ich meine Dissertation im Fach Mathematik erfolgreich verteidigt. Des Weiteren war ich auch auf der Suche nach Arbeit und habe im Dezember die Zusage für eine Stelle in Berlin erhalten. Da diese bereits im März beginnt, war ich also auch noch auf Wohnungssuche, welche ich nun auch erfolgreich abgeschlossen habe. So kam es eben, dass ich nicht so viel Zeit für „Die Welt von kati1988“ hatte.

Wer jetzt aufmerksam mitgelesen hat, kann nun also schließen, dass ich im Jahr 2016 meinen Wohnort von Dresden nach Berlin verlegen werde. Das bedeutet, dass sich regionale Berichte nun auf den Berliner Raum beziehen werden. An Wochenenden bin ich gelegentlich auch noch in Dresden, aber der regionale Schwerpunkt wird zwangsläufig verlagert.

Nun wisst ihr, was zukünftig mit „Die Welt von kati1988“ passieren wird. Aber wie sah das Jahr 2015 aus?

Natürlich gab es wieder viele Eventberichte. Ich berichtete vom Giga-Event in Mainz, dem Mega-Phone 4 und dem internationalen Earthcacheevent in Goslar. Erstmalig habe ich dieses Jahr aber auch Gastbeiträge veröffentlicht. So war die Reise zum letzten Ape-Cache in Brasilien für einige Cacher ein großes Erlebnis und ich bedanke mich an dieser Stelle für die Beiträge von predator1337 und Kleinzschachwitzer. Bergfex2000 half mir ebenfalls und konnte für „Die Welt von kati1988“ von dem Giga-Event in Xanten und von Lost in MV 2 berichten. Vielen Dank dafür. Meine Geocaching-Highlights waren dieses Jahr der Schlaubetrail, welchen ich gemeinsam mit meiner Mutti vitalilly absolviert habe, und die Reise nach Lissabon, bei der mein Freund plusLars mich sehr beim Finden der Caches unterstützt hat. Für den Blog kam Ende des Jahres eine weitere Neuerung hinzu: Die Seite ist umgezogen. Ich habe mich von wordpress.com gelöst und verwalte nun die Seite selbst. Die Domain http://kati1988.de führt nun zum Ziel.

Auch andere Cacher hatten ihre persönlichen Jahreshighlights. Eines der letzten Events des Jahres im Dresdner Raum ist das alljährlich wiederkehrende Event „Und 11 Uhr an der Pappel, wie immer an Silvester!“ . Letztes Jahr habe ich davon bereits berichtet, siehe hier. Dieses Event habe ich wieder zum Anlass genommen, mal nachzufragen, welche Caches oder Events den Dresdner Cachern im Jahr 2015 besonders in Erinnerung blieben. Gleich mehrere Cacher berichteten von ihrem Urlaub auf Rügen. So haben mir Simmi_22, saschmensch und gabba53 die LP-Caches von lexparka empfohlen, beispielsweise „Der Hausmeister von Mukran“ . Gabba53 zählte außerdem das Giga-Event in Mainz zu den persönlichen Jahreshighlights, während das Team Paddystar2785 Lost in MV 2 sehr gern in Erinnerung behalten. Diese beiden Teams erwähnten aber auch unabhängig voneinander den Cache „Zu Besuch bei der Patenbrigade“ in Chemnitz, der mit über 1250 Favoritenpunkten ja wirklich nicht so schlecht sein kann. Ganz besonders in Erinnerung geblieben ist für das Team SchwarzerFalke das Finden ihres indonesischen Caches „Mutiara Beach“ , da sie es für fast unmöglich hielten, dass jemals jemand diesen Cache finden wird. Ihre persönlichen Cachehighlights erlebten außerdem Knuffi3008 bei „Kajak-Cache reloaded“ , da dies ihr erster T5 war, Etibachtfan bei „Frau Holle“ , Jerdinus bei „Barbarine“ , Elvi aus RW bei „in Rupprich sei Bastelstub (reloaded)“ , der Trommler bei „Gisela Penibels freier Tag“ und vebis bei „Minions House“ .

Wie man sieht, hat jeder andere Highlights. Manchmal reicht auch schon ein gut gemachter Tradi, um in Erinnerung zu bleiben. Ich hoffe, damit habt ihr ein paar kleine Anregungen für das nächste Jahr erhalten und könnt somit hoch motiviert in das Jahr 2016 starten.

Ich wünsche meinen Lesern einen guten Rutsch und freue mich auf ein neues, spannendes Blogger-Jahr, in dem ich dann von ein paar Cachetouren in der Nähe von Berlin berichten kann.

Cachedichte in deutschen Großstädten

Als ich letztens in Berlin war und einen Cache suchen wollte, hielt ich spontan irgendwo an, wo ich einen Parkplatz gefunden habe und dachte mir, hier wird schon irgendein Cache sein. Aber da war keiner. Zumindest kein Traditional Cache. So kam es, dass ich mich mit der Frage zur Cachedichte in deutschen Großstädten beschäftigt habe.

Wenn man von Cachedichte spricht, können meist zwei Dinge gemeint sein: Anzahl der Caches pro 1000 Einwohner und Anzahl der Caches pro Quadratkilometer. Ein bisschen Recherche im Internet führte mich zu einem etwas älteren Artikel aus dem Jahre 2011: http://www.geocaching-ms.de/2011/10/cachedichte-in-deutschen-grossstaedten/. Dies hat mir allerdings nicht ausgereicht, denn wie sich viele denken können, hat die Anzahl der Caches seit 2011 extrem zugenommen. Außerdem wurden in diesem Artikel die Werte ermittelt, indem ein großer Kreis um die Stadt gezogen wurde und die Caches innerhalb dieses Kreises betrachtet wurden.

Vorbereitung

Ich wollte es nun genauer wissen: Wie viele Caches besitzt denn nun jede deutsche Großstadt? Als Großstadt definiert man eine Stadt, dessen Einwohnerzahl größer als 100.000 ist. Die Internetseite http://project-gc.com konnte mir hier an dieser Stelle weiterhelfen. Auf dieser Seite findet man in der Statistikrubrik die Option „Meiste Caches pro Gebiet“. Das funktioniert aber nur, wenn es sich um eine kreisfreie Stadt handelt, da Project GC dabei nur die deutschen Landkreise berücksichtigt. Für die nicht-kreisfreien Städte musste ich mir also etwas anderes einfallen lassen. Lösung: Das Makro „GetLocations“ für GSAK. Ich habe mir also ein hinreichend großes Gebiet pro Stadt gewählt, in dem alle Caches der Stadt garantiert drin sind und anschließend dieses Makro ausgeführt, welches jedem Cache einen Ort zuordnet. Anschließend konnte ich nach diesem Ort filtern und erhielt alle Caches dieser Stadt. Bei momenten 76 deutschen Großstädten betraf dies 10 Städte.

Welche Stadt hat die meisten Caches?

Absolut gesehen ist sicherlich klar, dass Städte mit viel Fläche und vielen Einwohnern auch die meisten Caches haben. Da ist Berlin mit 4205 Caches an erster Stelle. Hamburg schafft es mit 2796 Caches auf Platz 2, gefolgt von Dresden auf Platz 3 mit 1631 Caches.

Viel interessanter ist jedoch: Wo ist es am „vollsten“? Dafür ist wohl die Anzahl der Caches pro Quadratkilometer eine aussagekräftige Kennzahl. Ganz oben auf der Liste steht dabei Kassel mit 6,13 Caches pro Quadratkilometer, knapp gefolgt von Offenbach am Main und Bochum. Hier wird es für Owner also besonders schwierig sein, neue Orte für schöne Caches zu finden. Schlusslichter in dieser Statistik sind Erfurt, Ludwigshafen am Rhein und Hamm.

Stadt Einwohner Fläche Caches pro 1000 Einw. pro km^2
Kassel 194.087 106,80 655 3,3748 6,1330
Offenbach am Main 119.203 44,90 244 2,0469 5,4343
Bochum 361.734 145,66 775 2,1425 5,3206
Hannover 518.386 204,14 1.074 2,0718 5,2611
Herne 154.417 51,42 269 1,7420 5,2314
Bonn 311.287 141,06 730 2,3451 5,1751
Stuttgart 604.297 207,36 1.042 1,7243 5,0251
Ingolstadt 129.136 133,37 276 2,1373 2,0694
Erfurt 204.880 269,17 451 2,2013 1,6755
Ludwigsh. am Rhein 161.518 77,68 127 0,7863 1,6349
Hamm 176.048 226,43 348 1,9767 1,5369

Wenn man die Caches pro 1000 Einwohner betrachtet, sieht die Statistik ein wenig anders aus. Viele Cacher können auch viele Caches legen. Vielleicht gibt es aber auch Orte, bei denen Owner besonders viele Caches legen oder aber umgekehrt. Viele Caches pro 1000 Einwohner findet man in Wolfsburg. Da kommt man auf 4,5 Caches pro 1000 Einwohner, in Saarbrücken sind es gerundet auch 4,5 Caches, erreicht damit also Platz 2. In Lübeck kommen auch noch knapp 4 Caches auf 1000 Einwohner. Schlusslichter sind hier die Städte Gelsenkirchen, München und Ludwigshafen am Rhein, wobei in letzteren beiden Städten nichtmal 1 Cache auf 1000 Einwohner kommt.

Stadt Einwohner Fläche Caches pro 1000 Einw. pro km^2
Wolfsburg 122.457 204,02 552 4,5077 2,7056
Saarbrücken 177.201 167,07 793 4,4751 4,7465
Lübeck 212.958 214,14 860 4,0384 4,0161
Magdeburg 231.021 201,84 869 3,7616 4,3054
Hagen 185.996 160,35 683 3,6721 4,2594
Jena 107.679 114,29 380 3,5290 3,3249
Gelsenk. 257.850 104,94 307 1,1906 2,9255
München 1.407.836 310,74 1.339 0,9511 4,3091
Ludwigsh. am Rhein 161.518 77,68 127 0,7863 1,6349

Was genau man nun aus solch einer Statistik herausliest, sei nun jedem selbst überlassen. Jede Stadt hat andere Eigenarten. Manchmal gibt es auch Gebiete, die gar nicht bedost werden dürfen und trotzdem zum Stadtgebiet zählen. Dies drückt die Cachedichte natürlich nach unten.

Alle Daten zu dieser Untersuchung können in folgender PDF nachgesehen werden: cachedichte.pdf.  Städte wie Cottbus, Siegen oder Hildesheim haben es leider nicht mehr in die Untersuchung geschafft, da diese mittlerweile unter die Einwohnerzahl von 100.000 gefallen sind.

Winter-Spendenaktion 2014 – Übergabe in Dresden

Gestern war es nun endlich so weit. Nachdem die ersten Schecks schon in Bad Oldesloe und Neuwied übergeben wurden, kam gestern Andre Schröter, einer der beiden Hauptorganisatoren der Winter-Spendenaktion, nach Dresden. Gemeinsam mit ihm und meinem Freund haben wir dem Verein Sonnenstrahl e.V. einen Besuch abgestattet. Wir wurden gegen 17.00 Uhr sehr freundlich von Frau Loose in der sogenannten „Elternvilla“ empfangen. Dieses Gebäude dient dazu, Eltern von erkrankten Kindern kurzfristig, häufig auch langfristig, eine Unterkunft zu bieten. Dies ist notwendig, wenn die Kinder im Uniklinikum sind, die Familie sonst aber weit außerhalb von Dresden wohnt. Daher ist es auch gut, dass das Haus fußläufig von der Uniklinik aus erreichbar ist. Das Haus selbst ist mit der Sanierung noch nicht ganz fertig. Die untere Etage ist bereits gemacht worden, da dies auch die wichtigere ist, denn in dieser wohnen die Eltern, deren Kinder zu dem Zeitpunkt in der Klinik sind. In der oberen Etage befindet sich die Verwaltung des Vereins, da muss noch renoviert werden. Es werden dort auch momentan zwei weitere Wohnungen ausgebaut.
In dem Gebäude befinden sich aber nicht nur die Elternwohnungen. Es gibt diverse Gemeinschaftsräume, die dazu da sind, dass die Familien miteinander kommunizieren können, die Kinder etwas spielen, die Eltern gemeinsam kochen oder gebastelt werden kann. Auch einen hauseigenen Sportraum gibt es, in dem auch einige Sporttherapien direkt durchgeführt werden.
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Der Sonnenstrahl e.V. veranstaltet aber auch außerhalb des Elternhauses viele Aktionen. So gibt es regelmäßig Camps, in denen sowohl die krebskranken Kinder, als auch deren Geschwister Zeit verbringen können, teils getrennt, teils gemeinsam. Weiterhin werden spezielle Therapien gefördert, wie z.B. eine Reit- oder Schwimmtherapie. Auch in der Klinik selbst ist der Sonnenstrahl e.V. sehr aktiv. Es gibt Musiktherapeuten, die die Kinder auf der Station besuchen. Bei den Untersuchungen selbst werden auch sogenannte Mutperlen verteilt, die den Kindern dabei helfen sollen, mehr Mut für die Eingriffe zu geben (siehe älterer Beitrag hier im Blog).

Auf den Sonnenstrahl e.V. bin ich zunächst durch die Presse, später auch durch Nachfragen unter Dresdner Geocachern aufmerksam geworden. Viele Cacher hatten das Treiben des Vereins in Dresden mitbekommen und dies alles für gut befunden und somit diesen Verein vorgeschlagen. Die Arbeit des Vereins ist extrem wichtig, denn er ist dazu da, den Eltern und Geschwistern die Sorgen abzunehmen, die zusätzlich noch zu der Erkrankung des Kindes kommen. Da wird sowohl finanziell als auch psychologisch unterstützt. Auch Eltern, deren Schicksal schon Jahre zurückliegt, kommen noch zu dem Verein und nehme psychologische Hilfe an. Ganz besonders berührt haben mich natürlich auch die Herzenswünsche. Wenn klar ist, dass das Schicksal eines Kindes nicht ganz so gut aussieht, versucht der Verein, dem Kind noch einen letzten tollen Wunsch zu erfüllen.

Bei der Winter-Spendenaktion wurden über 15.000 Euro gesammelt. Diese wurden durch sechs geteilt und an verschiedene Vereine in ganz Deutschland gespendet. Der Sonnenstrahl e.V. hat von uns 2550 Euro erhalten. Der Verein wird ausnahmslos durch Spenden finanziert und so freuen wir uns, dass wir ihn dabei unterstützen können, die Tätigkeiten weiter durchzuführen.

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Neues Coin-Projekt gestartet

Nachdem MuggleMayfarth schon 2 Coinprojekte hinter sich hat (Dynamo Dresden-Geocoin und Faschingscoin), kommt nun ein Projekt zum Dresden-Coin.
Der Entwurf ist nun fertig, aber da die finanziellen Mittel fehlen, erfolgt nunmehr eine verbindliche Vorbestellung. Nur wenn genug Interessenten zusammen kommen, wird dieses Projekt auch in die Realität umgesetzt.

 
Hier gibt es die Infos und Bilder zum beworbenen Projekt:
http://wiki.ssoca.eu/Dresden
Auflage:  2*100 (antik gold/antik silber)
Preis: 13,50 EUR + Versand
Maße: 12*4cm
Sofern ihr Interesse an einer oder mehrerer dieser Coins habt, dann wird um eine verbindliche Vorbestellung gebeten. Dabei solltet ihr euren GC-Namen, Vornamen, Nachnamen, die Anschrift und die Anzahl angeben.
Kontakt: jbm15@web.de oder PN auf www.facebook.de/mugglemayfarth

Über den Dächern von Dresden

Am vergangenen Sonntag gab es für mich eine kleine Premiere: Ich war das erste Mal auf der Aussichtsplattform der Frauenkirche. So ganz ohne Grund gehe ich natürlich nicht einfach mal da hoch, schließlich kostet dies auch Eintritt. Die Motivation kam mal wieder durch ein Geocaching-Event. Am Sonntag war Towel-Day, und bereits zum zweiten Mal organisierte ludiwawa zu diesem Anlass ein Flashmob-Event (http://coord.info/GC54PMR). Da meine Schulter noch etwas angeschlagen ist und es nicht unbedingt einfach ist, ein Handtuch in die Höhe zu halten, habe ich mich dafür entschlossen, das Ganze von oben aufzunehmen. Dabei unterstützte mich Dr. Wu und wir konnten uns in die Aufgaben reinteilen. Er filmte das Event und ich schoss schöne Fotos von Dresden. Das Video seht ihr hier:

Von oben gesehen ist so ein Flashmob auch mal sehr interessant. Vor allem gab es sehr internationales Publikum auf der Kuppel der Frauenkirche: Südamerikaner, Israeli, …
Ein paar fotografische Eindrücke von Dresden und dem Event möchte ich euch nicht vorenthalten.

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…dann klappt's auch mit der Presse.

Am vergangenen Wochenende war nun das offizielle Cito-Wochenende von Groundspeak (ich hatte dies bereits angekündigt). Ich selbst hatte auch einen Cito organisiert. Aus der geplanten Baum-Pflanz-Aktion wurde nichts, stattdessen hatten sich nach und nach immer mehr Anlaufstellen bei mir zurückgemeldet. Da nicht alles an einem Tag bewerkstelligt werden konnte, wurde ein Cito bereits auf zwei Wochen vorher ausgelagert (http://coord.info/GC4XNME). Dann hatte ich noch zwei mögliche Aktionen offen: das Pappelwäldchen von Unrat befreien (vor allem den Fußweg freischneiden) und den Stallberg aufräumen. Da dies beides ungefähr im selben Stadtteil von Dresden liegt, habe ich mir gedacht, dass dies zu einem Cito am 27.04.2014 verbunden wird (http://coord.info/GC51Y7H). Dies bedeutete ein klein wenig Stress für mich, da ich die Augen auf beide Lokalitäten gerichtet haben musste, aber es funktionierte schon irgendwie. Materielle Unterstützung in Form von Handschuhen, Müllsäcken, Greifern etc. erhielt ich dabei vom Ortsamt Loschwitz. Um 09.00 Uhr wurde sich am Pappelwäldchen getroffen. Die Cacher legten eifrig los und dort waren alle Aufgaben bereits nach zwei Stunden erledigt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Dr. Wu, der als Gruppenverantwortlicher vor Ort alles gut koordiniert hat. Am Stallberg hingegen war deutlich mehr zu tun. Wir begannen um 09.30 Uhr. Zunächst sah es so aus, dass dies auch schnell erledigt sei, aber falsch gedacht. Je weiter man ins Tal kam, desto mehr Müll kam auf. Am Stallberg war wohl zu DDR-Zeiten eine illegale Müllkippe und es wurde viel Metallschrott gefunden, der einfach nicht verrottet. Die beiden Haufen des Stallbergs seht ihr in folgenden Bildern:

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Eine Anwohnerin war von unserer Aktion so begeistert und machte uns direkt Schnittchen, Tee und stellte Obst sowie Gemüse aus eigenem Anbau zur Verfügung. Dies war eine herrliche Verpflegung. Die Frau war wohl so dankbar, sodass sie gleich am nächsten Tag einen Anruf bei der Presse getätigt hatte, welche dann mich wiederum anrief. Ich gab kurz Auskunft und heute dann war also ein kleiner Bericht über die Dresdner Geocacher in der Sächsischen Zeitung.

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Am Stallberg haben wir bis 14.00 Uhr gearbeitet. Dann war einfach keine Kraft mehr vorhanden. Hier gäbe es noch einiges mehr zu tun, aber nun ist erstmal die obere Schicht gereinigt, bis dann wieder einmal Wildschweine durch das Gelände huschen.

Ein paar Eindrücke des Events möchte ich euch nicht vorenthalten.

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Das Dresdner Tradi-Alphabet

Wenn man in Dresden als Cacher zu Besuch ist, wird man erst einmal abgeschreckt. Eine blaue Wolke lächelt einen auf der Karte an. Dresden gehört zu den Städten mit dem größten Mystery-Anteil (siehe hier). Um dem entgegenzuwirken, hatte WattwurmJana vor ca. 2 Jahren die Idee eines Tradi-Alphabets in Dresden. Diese Serie führt Touristen und Einheimische an sehenswerte Stellen Dresdens und das alles ohne vorheriges Rätsel. Wie WattwurmJana auf die Idee gekommen ist und was die eigentliche Intention dessen war schreibt sie hier:

Angefangen hat alles mit unserem Besuch in Vaasa (Finnland) im August 2011. Neben dem Wandern in schöner Natur haben wir auch ein paar Caches gesucht. Darunter dieser hier „B = Baptistikirkko Vaasa – Vaasan seudun Alphabet“ (http://coord.info/GC2ZPCC). Beim Studium des Listings entdeckten wir eine interessante Geschichte, die mich auf die Idee brachte, dies auch in Dresden zu versuchen. Der Erstfinder hatte hier die Aufgabe den nächsten Buchstaben im Alphabet als Cache zu verstecken. Das wollte ich auch in Dresden probieren. Gesagt, getan! Schnell war eine schöne Ecke in Dresden gefunden – die Augustusbrücke sollte der erste Buchstabe im Dresdner Alphabet werden. Beim 2. Heidenauer Spätsommernachtsevent kaufte ich mir dann meinen ersten PETling mit Logbuch und Bleistift, sodass es losgehen konnte! Leider hatte ich mir nicht alle Guidelines von Groundspeak durchgelesen, sodass mich OnkelFedja darauf aufmerksam machte, dass man keinen Cache legen darf, in dem andere Cacher dazu aufgefordert werden, auch einen Cache zu verstecken. Ich war etwas enttäuscht, wollte aber dennoch meinen ersten PETling nicht wieder einsammeln, sodass ich das Listing den Guidelines anpasste und am 26. Oktober 2011 der erste Buchstabe des Dresdner Tradi Alphabets veröffentlicht wurde. Es folgten am 15. November 2011 „X wie Xmas – Dresdner Striezelmarkt“ und am 21. November 2011 „B wie Bogenschütze“. Das X passend zur bevorstehenden Weihnachtszeit noch vor dem B, denn hier musste ich meine anfängliche Idee „B wie Brühlsche Terrasse“ aufgrund einiger Abstandsprobleme umdisponieren und so bekam der Bogenschütze ein Döschen! Mittlerweile unterstützen auch andere Cacher das Dresdner Tradi-Alphabet. Das ist schön! Wer sich also daran beteiligen will, nur zu – ein paar Buchstaben sind noch frei. Einzige Bedingung: es muss ein Tradi sein, damit neben den vielen interessanten Mystery- und Multi-Caches vor allem Touristen-Cacher ein paar unkompliziertere Dosen suchen können, während sie unsere schöne Stadt besichtigen.“

Wie könnt ihr nun dieses Tradi-Alphabet finden? Ganz einfach: Bergfex2000 hat dazu eine Bookmarkliste erstellt: Dresdner Tradi-Alphabet. Wie ihr sehen könnt, ist die Serie noch nicht ganz vollständig. Dieser Beitrag richtet sich also sowohl an Dresdner als auch an Nichtdresdner. Für Nichtdresdner soll diese Serie eine Empfehlung sein, um bei einem kurzen Dresdenbesuch möglichst viel zu sehen. An die Dresdner geht der zaghafte Aufruf: Traut euch und macht mit beim Tradi-Alphabet, damit dieses bald vollständig ist. Am besten sprecht ihr dies zuvor mit WattwurmJana und Bergfex2000 ab. Dann kann besser geplant und dieses in der Bookmarkliste übernommen werden.