Buchvorstellung: Die Schnitzel-Jagd

Ich hatte erneut die Möglichkeit, ein Buch der Geocacherin Carine Bernard zu lesen: Die Schnitzel-Jagd (Ein Wien-Krimi).

Der Verlag schreibt zu dem Inhalt folgendes:

„Der neue Kriminalfall von Carine Bernards EU-Ermittlerin Molly Preston in Wien!
Auf Bitten eines Freundes reist Molly diesmal nach Wien, um den Unfalltod eines jungen Mannes aufzuklären. Schnell stößt sie bei ihren Recherchen auf ein Rätsel, das sie auf die Spur eines raffinierten Betrügers führt. Gemeinsam mit Markus Wilhelm rekonstruiert sie die letzten Tage seines Schützlings, der tiefer in die Sache verwickelt ist, als es zunächst den Anschein hat. Molly und Markus erleben eine virtuelle Schnitzeljagd, die nicht nur ihre Geocaching-Kenntnisse herausfordert. Die Verbindung zwischen dem geheimnisvollen »Stifter« und dem Toten ist ebenso ungewiss wie der Ausgang der Jagd …“

Ich habe bereits das Buch „Das Schaf-Komplott“ in diesem Blog vorgestellt und ich muss sagen, dass Carine Bernard ihrer Linie treu bleibt. Auch in „Die Schnitzel-Jagd“ werden viele Dinge wieder sehr genau beschrieben, insbesondere das Thema Essen steht bei den Beschreibungen sehr im Mittelpunkt und lässt daher den eigentlichen Fall manchmal in den Hintergrund rücken. Die Protagonistin bedient sich der Erfahrung aus einigen Geocaching-Rätseln, um einen Kriminalfall zu lösen. Diesmal spielt auch Geocaching eine etwas größere Rolle als bei „Das Schaf-Komplott“. Für mich als Mystery-erfahrene Geocacherin war leider nichts neues dabei, aber für nicht so erfahrene Mystery-Freunde kann man durch das Buch sicherlich noch etwas neues lernen.

Der Titel des Buches „Die Schnitzel-Jagd“ hat in Bezug auf Wien natürlich eine Doppeldeutigkeit. Wie bereits erwähnt, spielt das Essen in dem Buch eine große Rolle und so darf auch das klassische Wiener Schnitzel in den Beschreibungen nicht fehlen. Die Art, wie der Kriminalfall gelöst wird, erinnert dabei auch an eine klassische Schnitzeljagd und hat dabei eben nur indirekt etwas mit Geocaching zu tun.

Die Geschichte ist sehr linear aufgebaut. Es gibt nur einen Handlungsstrang und man weiß schon immer ungefähr, was als nächstes geschieht. Daher ordne ich auch dieses Buch der leichten Literatur zu.

Das Buch kann man als E-Book und als Taschenbuch bei z.B. Amazon erwerben.

Eine ausführliche Rezension kann im Blog vom Saarfuchs nachgelesen werden.

Buchvorstellung: Das Schaf-Komplott

„Molly Preston ist hochintelligent, bildhübsch und gebildet. Sie kann alles, weiß viel und hat einen spannenden Job als Ermittlerin in einer sehr geheimen Abteilung der EU.
Molly wollte eigentlich nur ein paar Tage in den Yorkshire Dales verbringen. Wirklich erholsam wird der Urlaub nicht, denn gleich am ersten Tag stolpert sie auf einer Schafweide über einen Toten. Haben die Schafdiebe etwas damit zu tun, die in dem idyllischen Tal ihr Unwesen treiben? Molly geht der Sache auf den Grund und findet in Cliff Harrison einen willkommenen Verbündeten. Aber auch er hat ein dunkles Geheimnis, das er vor ihr verbirgt. Zuletzt begibt sich Molly selbst in Gefahr, um die Verbrecher zu überführen. Wird Cliff sie retten, oder verfolgt er seine eigenen Ziele?“

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So lautet der Pressetext des neuen Romans von Carine Bernard. In diesem Text kommt das Wort Geocaching gar nicht vor, jedoch hatte ich in anderen Blogs und Foren von diesem Roman als „Geocaching-Krimi“ gelesen. Also bat ich um ein Rezensionsexemplar, um mir das Buch einmal genauer anzuschauen.

Ich erhielt ein Exemplar in Form eines E-Books. Da ich selbst kein Kindle besitze, habe ich mir das Buch also mit der Kindle-App auf meinem Smartphone durchgelesen. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber okay. So ist mir gleich eine besondere Sache dabei aufgefallen: Es gibt bunte Bilder, die man sich sogar vergrößern und genauer anschauen kann.

Doch kommen wir zum Inhalt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Ermittlerin Molly Preston, die eigentlich etwas Urlaub in Yorkshire verbringen wollte. Doch dazu kommt es nicht. Von ihrer Gastgeberin wird sie darum gebeten, nach deren Ehemann zu schauen, da dieser seit längerer Zeit verschwunden ist. Sie erhält dabei die zusätzliche Information, dass sich der Mann womöglich auf dem Weg zu einem Geocache befunden hat. Molly löst das Rätsel geschwind, fährt in die Richtung der Koordinaten und findet dabei die Leiche des Mannes. Zufällig liegt die Leiche auch noch auf einer Schafweide und der Schäfer stellt fest, dass mehrere seiner Schafe gestohlen wurden. Molly möchte hier also nicht nur den Mord, sondern auch den Diebstahl aufklären.

Das Thema Geocaching kommt in diesem Roman tatsächlich nur am Rande vor. Wer sich also einen Geocaching-Krimi gewünscht hat, ist hier fehl am Platz. Die Orte im Buch werden sehr genau beschrieben und sogar durch Fotos unterstützt. Auch das Prozedere des Dartspiels oder der Schafwettkämpfe werden sehr lang erzählt. Mir persönlich wirklich zu lang. Weniger ist manchmal mehr. Die Schäferwettkämpfe haben mich dabei persönlich an den Film „Ein Schweinchen namens Babe“ erinnert, nur, dass es im Buch wirklich nur Hunde waren, die die Schafe an ihre Plätze geführt haben.

Bei dem Buch handelt es sich meiner Meinung nach um leichte Literatur. Die Geschichte ist relativ leicht zu durchschauen. Wer aber auf tolle Beschreibungen der Umgebung und der Gebräuche in Yorkshire steht (incl. Shepherd’s Pie-Rezept), der wird viel Freude an diesem Buch haben.

Das Buch gibt es als E-Book und als Taschenbuch bei Amazon.

Eine weitere Rezension kann im Blog vom Saarfuchs nachgelesen werden.