Mein Besuch im Vogtland

Vergangenes Wochenende fand das Event Auf einen Sprung ins Vogtland … statt. Gemeinsam mit dem Kleinzschachwitzer, predator1337 und capsai haben wir den Besuch im Vogtland als Tagesausflug geplant. So ging es bei uns früh um 7.00 Uhr in Dresden los. Um ca. 9.00 Uhr waren wir in Plauen, der Kreisstadt des Vogtlandkreises, und absolvierten dort bereits unseren ersten virtuellen Cache. Um 10.00 Uhr mussten wir dann in Klingenthal sein, denn dort begann nicht nur das Mega-Event, wir hatten auch einen Termin bei dem mobilen Escape-Bus der AdventureRooms Dresden reserviert. So begann für uns das Event eher ungewöhnlich. Wir haben uns also zuerst in einen Bus sperren lassen und nach ca. 25 Minuten kamen wir wieder frei und konnten das Eventgelände unsicher machen.

Escape-Bus von AdventureRooms Dresden

Danach konnten wir uns dann endlich die Vogtlandarena anschauen. Der Bus befand sich direkt neben der Händlermeile und so wurden erstmal die altbekannten Geocachingshops abgelaufen. Anschließend ging es näher zur Schanze und da bemerkten wir, dass die Geocacher an diesem Tag nicht allein sind. Parallel fand der Vogtlandlauf statt, weshalb auch regelmäßig Durchsagen zu den Läufern aus den Lautsprechern schallten. Dies fand ich etwas schade, da man sich dabei nicht voll und ganz auf die Geocachingcommunity konzentrieren konnte. Man war ja nicht “unter sich” wie sonst.

Schon bald sah ich jedoch die ersten bekannten Gesichter und auch Signal ließ sich dieses Event nicht entgehen.

Signal, der Frosch

Im Mittelpunkt dieses Events stand natürlich die Skisprung-Schanze in der Vogtlandarena. Diese ist von überall gut sichtbar. Passend zum Motto Ski handelte es sich beim Logbuch um ein Paar Skier, welches extra für dieses Event gebastelt wurde.

Die Schanze

Das Event-Logbuch

Natürlich konnte man sich die Schanze auch aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Für 6 Euro fuhr die Erlebnisbahn hoch und wieder runter. Mit einem Fahrstuhl kam man sogar bis zum Schanzentisch. Allerdings wollte dies quasi jeder machen und so mussten wir erst einmal eine Weile anstehen, um die Erlebnisbahn zu nutzen.

Warteschlange an der Erlebnisbahn

Auf dem Weg nach oben

Oben angekommen erwartete uns dann ein herrlicher Blick über das Vogtland und das Eventgelände. Ich muss erwähnen, dass das Wetter wirklich richtig super war. Die Sonne schien kräftig und so konnte man wirklich weit über die Wälder hinaus schauen.

Blick vom Schanzentisch

Aussicht über das Vogtland

Ein verunglückter Skispringer

Blick auf das Eventgelände

Natürlich habe ich auch geschaut, was man sonst noch so auf dem Event-Gelände erleben kann. Es gab, wie auch schon von anderen Mega-Events bekannt, wieder kleine Petling-Spiele. Diesmal gab es die Disziplinen Leiter-Petling, Petling-Zielwurf, Petling-Eierlauf, Petling-Stapeln und Petling-Wasserspritzen. Dabei wäre eigentlich auch genug Platz für Petling-Weitwurf gewesen, worin einige Cacher mittlerweile echt Profis geworden sind. Weiterhin konnte man Mega-Jenga und horizontales Kistenstapeln spielen. Moderiert wurde das Event von professionellen Radiosprechern.

Ein weiteres Highlight war das Entenrennen. Gegen einen kleinen Obolus konnte man sich eine Ente kaufen und diese zum Rennen antreten lassen. Leider konnte mir keiner sagen, was es zu gewinnen gab, aber ich habe trotzdem mitgemacht. (Zur Siegerehrung war ich nicht mehr dabei.)

Rennenten

Ich verfolgte gespannt den Zieleinlauf der Enten, der leider nicht so spannend wie erhofft war. Fünfzehn Minuten nach der angekündigten Zeit kam die erste Ente, die sich auch noch kurz vorm Ziel wirklich viel Zeit ließ und eine Weile lang zehn Zentimeter vor der Ziellinie schwamm. Die zweite Ente kam ungefähr fünf Minuten danach und weitere Enten brauchten auch ihre Zeit. Nach fünf Enten war bestimmt eine halbe Stunde vergangen und wir beschlossen, das Event-Gelände zu verlassen.

Wir haben dann noch ein paar Caches in der Umgebung gesucht, allerdings nicht die von vielen empfohlene, extra für das Event ausgelegte Tradi-Runde. Dazu hat uns einfach die Zeit gefehlt. Wären wir mehrere Tage im Vogtland gewesen, hätten wir diese sicherlich absolviert und so kann ich diese Runde nur indirekt empfehlen, da ich schon sehr viele schöne Fotos davon in den sozialen Netzwerken gesehen habe.

Für mich war dies der erste richtige Besuch im Vogtland. Sonst bin ich immer nur mal durchgefahren. Die Schanze war wirklich schön und ein guter Aussichtspunkt. Das Mega-Event war gut organisiert und das Wetter echt ideal. Einzig die parallele Laufveranstaltung trübte ein wenig die Stimmung.

2 Kommentare zu “Mein Besuch im Vogtland

  1. smirima

    Schöner Bericht! Ich fand es nicht störend, dass die Läufer parallel unterwegs waren. Die Tradirunde ist unglaublich toll, falls du die Gelegenheit hast, solltest du sie unbedingt noch machen. 4-5 Stunden sollte man einplanen. Zum Escape Bus: Würdest du diese kurze Spielvariante weiterempfehlen?

    1. kati1988 Autor des Beitrags

      Ich habe nun wirklich schon viele Escape-Rooms gemacht und kann sagen, dass auch die kurze Variante absolut lohnenswert ist. Natürlich verging die Zeit viel zu schnell, aber das ist auch bei sonst 60 Minuten der Fall. Dafür hat es aber auch nur 10 Euro gekostet. Die Rätsel waren ideal auf den Bus angepasst.

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