Der Sieben-Berge-Rundweg in Burg Stargard

Vor ein paar Wochen waren plusLars und ich für ein paar Tage in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei haben wir auf dem Burggelände der Höhenburg im Ort Burg Stargard übernachtet. Natürlich haben wir einige Paddelausflüge in die Mecklenburgische Seenplatte unternommen, wir konnten aber auch einen schönen Wanderweg für uns entdecken: Den Sieben-Berge-Rundweg. Die Strecke ist nicht allzu lang: lediglich knapp 6 Kilometer beträgt dieser Rundweg.

Der Sieben-Berge-Rundweg (Quelle)

Er ist in beide Richtungen begehbar und man kann an jeder Stelle einsteigen. Außerdem ist dieser Weg überall an der Strecke sehr gut ausgeschildert. Empfehlenswert ist es, den Rundweg mit einem Besuch der Höhenburg zu verbinden. Dort gibt es auch Parkplätze, sodass man den Burgberg als Startpunkt dieses Rundweges wählen kann.

Burggelände der Höhenburg in Burg Stargard

Es ist schon etwas ironisch, die Erhebungen von maximal 87 Metern als Berge zu bezeichnen. Aber im Vergleich zu dem ansonsten flachen Land in Mecklenburg-Vorpommern fallen diese Berge schon auf. Dabei hat sogar jeder Berg seinen eigenen Namen: Klüschenberg, Galgenberg, Töpferberg, Scheunsberg, Denkmalsberg, Windmüllerberg und Burgberg.

Natürlich gibt es dazu, wer hätte es gedacht, auch eine kleine Cacherunde, die gelegt wurde. Dabei handelt es sich um fünf Traditionals, einen Multi und einen Unknown Cache. Ich habe leider nicht alle dieser Caches gefunden, aber diese motivieren noch einmal extra zu dieser kleinen Wanderung. Hätte es die Caches nicht gegeben, wäre mir der Rundweg auch gar nicht erst aufgefallen. Eine Bookmarkliste zu den Caches findet ihr hier.

Die Caches des Sieben-Berge-Rundwegs in Burg Stargard

Die Strecke ist insgesamt sehr abwechslungsreich. Hauptattraktion ist hierbei das Burggelände. Es gibt ein Museum und man kann den Bergfried besteigen, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Landschaft hat.

Auf dem Bergfried

Aussicht vom Bergfried

Im Bergfried

Geht man von hier aus den Rundweg weiter, durchschreitet man eine Streuobstwiese, bei der Mundraub sogar ausdrücklich erlaubt ist. Man hat einen weiten Blick über die Felder.

An der Streuobstwiese

Blick über die Felder

Mirabellen

Kommt man am Klüschenberg an, so wandelt sich die Natur und man läuft durch ein kleines Waldgebiet. Dort gibt es auch eine Gaststätte, in die man einkehren kann.

Waldweg

Die weitere Strecke führt durch ein paar Kleingärten. Aber auch diese liegen, wie der Name bereits sagt, auf Bergen, sodass man immer wieder einen interessanten Blick auf die Kleinstadt hat. Hier hatten wir sogar Glück und konnten Störche in ihren Nestern beobachten.

Störche

Hat man die Kleingärten hinter sich gebracht, erreicht man den Denkmalsberg. Dort gibt es Denkmäler zu drei verschiedenen Kriegen.

Auf dem Denkmalsberg

Der Windmüllerberg bietet anschließend noch einmal eine andere Aussicht auf Burg Stargard, bevor man wieder an der Höhenburg angekommen ist.

Wir haben auf dieser Wanderung keine anderen Menschen getroffen, man kann also in Ruhe die Cacheverstecke suchen und die Landschaft genießen. Da dieser Rundweg auch nicht so lange dauert (wir haben 3 Stunden incl. Gaststättenbesuch gebraucht), muss man keinen ganzen Tag dafür einplanen, sondern kann diesen spontan angehen, wenn man gerade in der Nähe ist.

Ein Kommentar zu “Der Sieben-Berge-Rundweg in Burg Stargard

  1. Compubaer

    Hallo kati1988,

    dein Bericht und die ergänzenden Fotos haben uns sehr gut gefallen und reizen, die Gegend um Burg Stargard auch mal wieder zu besuchen.

    Herzlich grüßt Team Compubaer

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