Im Test: UV-Taschenlampen vom Geo-Versand

Der Geocachingshop Geo-Versand hat seit Neuestem eigene UV-Taschenlampen im Angebot. Ich hatte schon im Vorfeld die Gelegenheit, diese Lampen zu testen. Dabei handelt es sich um eine 9 LED-Taschenlampe, eine 12 LED-Taschenlampe und eine Cree LED-Taschenlampe.  Die drei Taschenlampen sind von CacheEquip, eine Marke des Geo-Versands selbst.

Die 9 LED-Taschenlampe ist mit 7,00 Euro die günstigste Lampe davon. Sie wird mit drei AAA-Batterien betrieben und hat ein kleines Bändchen, womit man sich die Lampe irgendwo festmachen kann.

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9 LED-UV-Taschenlampe

9 LED-UV-Taschenlampe

Die 12 LED-Taschenlampe ist ähnlich, hat aber eben 12 anstatt 9 LEDs und kostet 9,99 Euro.

12 LED-UV-Taschenlampe

12 LED-UV-Taschenlampe

12 LED-UV-Taschenlampe

Die Cree-LED-UV-Lampe wird mit einem 18650 Batterie betrieben und besitzt einen praktischen Gürtelclip. Sie kostet momentan 18,99 Euro.

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Cree-LED-UV-Taschenlampe

Cree-LED-UV-Taschenlampe

Eines vorweg: Den Praxistest haben alle drei bestanden. Ich war in den letzten Wochen mit den Lampen unterwegs und immer, wo ein UV-Hinweis zu suchen war, habe ich alle drei Lampen einmal ausprobiert. Auch sind alle drei Lampen sehr robust und können auch mal herunterfallen, ohne dass etwas passiert. Zum Cachen sind die Lampen also definitiv geeignet. Doch nun geht es ans Eingemachte. Wie gut sind die UV-Lampen? Als ersten Test habe ich mir dabei meinen Führerschein vorgenommen. Als Vergleichsbild dazu zunächst ein Bild, das ich mit einer 366nm-Geldprüf-UV-Lampe gemacht habe:

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Führerschein unter 366nm-Licht

Man erkennt deutlich die kleinen gelben Schnipsel, aber auch rote Verkehrszeichen. Die drei zu testenden Lampen haben allesamt lediglich nur die gelben Schnipsel angezeigt. Anscheinend wird bei den Lampen also nur eine bestimmte Wellenlänge im ultravioletten Bereich emittiert, die Verkehrszeichen werden nicht sichtbar.

Führerschein mit 9LED-Lampe bestrahlt

Führerschein mit 9LED-Lampe bestrahlt

Führerschein mit 12LED-Lampe bestrahlt

Führerschein mit 12LED-Lampe bestrahlt

Führerschein mit Cree-LED-Lampe bestrahlt

Führerschein mit Cree-LED-Lampe bestrahlt

Nun habe ich natürlich auch geschaut, wie gut man Geocaching-Hinweise erkennt. Dafür habe ich ein Stück Pappe mit einem UV-Edding beschriftet und diese Pappe zunächst aus 1 Meter Entfernung, danach aus 4 Meter Entfernung bestrahlt.

9LED-Lampe aus 1 Meter Entfernung

9LED-Lampe aus 1 Meter Entfernung

12LED-Lampe aus 1 Meter Entfernung

12LED-Lampe aus 1 Meter Entfernung

Cree-LED-Lampe aus 1 Meter Entfernung

Cree-LED-Lampe aus 1 Meter Entfernung

9LED-Lampe aus 4 Meter Entfernung

9LED-Lampe aus 4 Meter Entfernung

12LED-Lampe aus 4 Meter Entfernung

12LED-Lampe aus 4 Meter Entfernung

Cree-LED-Lampe aus 4 Meter Entfernung

Cree-LED-Lampe aus 4 Meter Entfernung

Auch wenn auf den Fotos nicht immer was zu erkennen ist: Man konnte bei beiden Entfernungen immer etwas sehen. Am hellsten strahlt dabei die 12LED-Lampe. Diese bestrahlt dabei auch die ganze Umgebung. Bei der Cree-LED-Lampe ist aufgefallen, dass diese sehr fokussiert strahlt. Sobald man etwas neben das Ziel leuchtet, sieht man nichts mehr. Wenn eine Lampe heller strahlt, bedeutet das ja nicht unbedingt, dass diese auch die bessere UV-Lampe ist. Denn das helle Licht ist dabei nur der sichtbare Bereich, UV-Lampen sollen hingegen den unsichtbaren Bereich sichtbar machen. Daher hatte ich eigentlich große Hoffnung in die nicht so hell leuchtende Cree-LED-Lampe gelegt. Beim Führerschein konnte diese jedoch nicht überzeugen.

Bei einer Kaufentscheidung sollte man auch die Akkus beachten. Es gibt Cacher, die mögen lieber AAA-Batterien, da man sie schnell nachkaufen kann. Es gibt aber auch Verfechter für die 18650-Batterien, da diese wesentlich länger halten.

Falls nun jemand überlegt, sich eine UV-Lampe zum Cachen anzuschaffen, so würde ich von diesen drei Lampen die 12LED-Lampe empfehlen. Diese kostet nur 3 Euro mehr als die 9LED-Lampe und hat mich in diesem Test am meisten überzeugt. Wer professioneller mit UV arbeiten muss und Lampen braucht, die auch andere Wellenlängen abdecken, sollte zu teureren Modellen greifen.

Reisebericht: Cachen am Gardasee

Vor zwei Wochen war ich mit meiner Freundin Sarah am Gardasee. Wir hatten für 6 Nächte ein Hotel in Torbole gebucht, also im Norden des Gardasees. Ich hatte mir vorher keine speziellen Caches rausgesucht, sondern wollte mich einfach überraschen lassen, was mich in dieser Gegend so erwartet.

Mit den Füßen im Gardasee

Mit den Füßen im Gardasee

Am ersten Tag des Urlaubs sind wir also einfach mal losgelaufen und ließen uns von den Caches führen. Am Ufer liefen wir Richtung Westen zum Ort Riva del Garda. Es fiel dort bereits auf, dass es am Gardasee sehr viele Traditional Caches gibt, teilweise gehören diese sogar zu einer Cacheserie rund um den Gardasee. Andere Cachetypen findet man eher selten. Die Dosen sind dabei nichts Besonderes. Meist eine Filmdose oder ein Petling mit einem nicht gewarteten Logbuch. Im Urlaub kann ich darüber aber besser hinwegsehen, denn da dient das Geocaching eher dazu, die Umgebung zu erkunden und neue Orte zu entdecken.

Von Riva del Garda aus starten mehrere Fähren (von Torbole aus wäre auch schon eine gestartet). Es reicht dabei völlig aus, eine normale Fähre vom Linienverkehr zu nutzen. Damit kommt man genauso von A nach B und sieht auch dasselbe. Wir haben uns dazu entschlossen, mit der Fähre die bekannten Orte Limone und Malcesine anzufahren.

Riva del Garda

Riva del Garda

Limone

Limone

Malcesine

Malcesine

Generell gibt es in den Orten nicht viele Caches. Limone hat zwei Traditional Caches, welche wir auch gemacht haben. Einer davon war ein von Urlaubern platzierter Cache, der in einem miserablen Zustand ist. Die Plastedose ist leider kaputt. In Malcesine befinden sich zwei Caches direkt an der Burg. Ein Traditional und ein Earthcache. Wir haben uns dabei nur für den ersten entschieden, da der angegebene Wegpunkt im Earthcache nicht so leicht zu erreichen schien.

Geocaching in Malcesine

Geocaching in Malcesine

Obwohl es nicht so viele Caches in den Orten Riva, Limone und Malcesine gibt, ist trotzdem etwas für die Statistikfreunde dabei: Mit diesem kleinen Fährenausflug haben wir in drei Bundesländern Italiens Caches gefunden.

Am nächsten Tag haben wir mit dem Auto einen Tagesausflug nach Verona unternommen. Die Stadt wimmelt nur so vor Touristen und ich war froh, dass uns der ein oder andere Cache doch mal in eine ruhige Seitengasse geführt hat. Es gibt mehrere Multis, die sicherlich gute Stadtführungen bieten, allerdings dauern diese auch immer so drei Stunden. Daher haben wir uns dagegen entschieden und uns einen Cache der selteneren Art ausgesucht: einen Wherigo. Der Cache La fuga di Dante/Dante’s escape from hell führt ebenfalls an interessanten Sehenswürdigkeiten vorbei, wozu auch der berühmte Balkon von Julia (aus Shakespeares Romeo und Julia) zählt. Dieser Ort ist meines Erachtens völlig überbewertet. Ganz viele Touristen quetschen sich in einen kleinen Innenhof, um einen noch kleineren Balkon zu sehen. Dabei habe ich gelesen, dass zu der Zeit, als Shakespeare das Stück geschrieben hat, gar kein Balkon vorhanden war. Wir folgten jedenfalls weiter den Spuren von Dante und konnten die Dose leider nicht finden. Der Cache ist nun auch deaktiviert. Wir haben aber trotzdem Spaß bei dieser anderen Art der Stadtführung gehabt.

Vor der Arena in Verona

Vor der Arena in Verona

Auch ein weiterer Cache, den wir nicht finden konnten, führte uns an einen schönen Ort: Re Teodorico. Von hier aus hat man wirklich einen fabelhaften Blick über Verona und die vielen Touristen bleiben entfernt. Vielleicht auch, weil man erstmal ein paar Stufen überwinden muss, um dort hinzukommen.

Verona

Verona

Die darauffolgenden Tage haben wir uns wieder die Umgebung rund um Torbole genauer angeschaut. Bis jetzt hatten wir viele Mikro-Caches gefunden. Dabei hatte ich extra viele TBs aus Deutschland mitgenommen. Eines unserer Ziele war daher das TB-Hotel Travelbug & Geocoin Hotel – Surfer’s Paradise auf dem Monte Brione. Auf dem Weg dorthin kommt man auch am Forte Garda vorbei, einer alten Bunkeranlage auf dem Berg. Darüber hat Saarfuchs bereits in seinem Blog berichtet. Wir standen aber leider vor einer verschlossenen Tür und konnten das Objekt nicht von innen besichtigen. Interessant war es aber trotzdem.

Forte Garda

Forte Garda

Um diesen Cache zu erreichen, mussten wir ein paar Höhenmeter überwinden. So war es auch bei den Caches an den darauffolgenden Tagen. Unser nächstes Ziel war dabei die Stadt Arco. Diese Stadt ist ein wahres Paradies für Kletterfreunde. In der Alstadt befindet sich ein Outdoorgeschäft neben dem nächsten und in den nahegelegenen Bergen wurden Klettersteige errichtet. So entdeckt man auf der Geocaching-Karte auch ein paar T5er, das Klettern überließen wir jedoch anderen Cachern. Arco besitzt zum Glück auch eine tolle Burg und natürlich liegt dort auch ein Cache. Hier hatten wir wieder einen fabelhaften Blick.

Arco

Arco

Generell gibt es in der Umgebung viele Burgen. Auch auf unserer letzten Tour nach Nago (zu Fuß), kamen wir an einer alten Burg vorbei. Dazu gibt es passenderweise den Cache Castel Penede-C&C. Der Weg dorthin ist einfach traumhaft. Zwar ist der Anstieg etwas anstrengend, aber man ist teilweise noch schneller als die dort fahrenden Mountainbiker und man kommt an vielen schönen Weinfeldern vorbei.

Beim Cachen zwischen Torbole und Nago

Beim Cachen zwischen Torbole und Nago

Wein bei Nago

Wein bei Nago

Fazit: Die Caches am Gardasee sind qualitativ alle nicht überwältigend. Die Landschaft und die Architektur hingegen sind einfach fabelhaft und das Geocaching schafft es, zu diesen schönen Orten zu führen. Für einen reinen Geocachingurlaub würde ich den Gardasee nicht empfehlen. Ein zweites Hobby wäre da noch hilfreich. So kann man z.B. windsurfen, stand-up-paddeln, klettern, mountainbiken, wandern oder einfach mal entspannend am See liegen und sich bräunen (das haben wir auch mal gemacht).

Buchvorstellung: Das Schaf-Komplott

„Molly Preston ist hochintelligent, bildhübsch und gebildet. Sie kann alles, weiß viel und hat einen spannenden Job als Ermittlerin in einer sehr geheimen Abteilung der EU.
Molly wollte eigentlich nur ein paar Tage in den Yorkshire Dales verbringen. Wirklich erholsam wird der Urlaub nicht, denn gleich am ersten Tag stolpert sie auf einer Schafweide über einen Toten. Haben die Schafdiebe etwas damit zu tun, die in dem idyllischen Tal ihr Unwesen treiben? Molly geht der Sache auf den Grund und findet in Cliff Harrison einen willkommenen Verbündeten. Aber auch er hat ein dunkles Geheimnis, das er vor ihr verbirgt. Zuletzt begibt sich Molly selbst in Gefahr, um die Verbrecher zu überführen. Wird Cliff sie retten, oder verfolgt er seine eigenen Ziele?“

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So lautet der Pressetext des neuen Romans von Carine Bernard. In diesem Text kommt das Wort Geocaching gar nicht vor, jedoch hatte ich in anderen Blogs und Foren von diesem Roman als „Geocaching-Krimi“ gelesen. Also bat ich um ein Rezensionsexemplar, um mir das Buch einmal genauer anzuschauen.

Ich erhielt ein Exemplar in Form eines E-Books. Da ich selbst kein Kindle besitze, habe ich mir das Buch also mit der Kindle-App auf meinem Smartphone durchgelesen. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber okay. So ist mir gleich eine besondere Sache dabei aufgefallen: Es gibt bunte Bilder, die man sich sogar vergrößern und genauer anschauen kann.

Doch kommen wir zum Inhalt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Ermittlerin Molly Preston, die eigentlich etwas Urlaub in Yorkshire verbringen wollte. Doch dazu kommt es nicht. Von ihrer Gastgeberin wird sie darum gebeten, nach deren Ehemann zu schauen, da dieser seit längerer Zeit verschwunden ist. Sie erhält dabei die zusätzliche Information, dass sich der Mann womöglich auf dem Weg zu einem Geocache befunden hat. Molly löst das Rätsel geschwind, fährt in die Richtung der Koordinaten und findet dabei die Leiche des Mannes. Zufällig liegt die Leiche auch noch auf einer Schafweide und der Schäfer stellt fest, dass mehrere seiner Schafe gestohlen wurden. Molly möchte hier also nicht nur den Mord, sondern auch den Diebstahl aufklären.

Das Thema Geocaching kommt in diesem Roman tatsächlich nur am Rande vor. Wer sich also einen Geocaching-Krimi gewünscht hat, ist hier fehl am Platz. Die Orte im Buch werden sehr genau beschrieben und sogar durch Fotos unterstützt. Auch das Prozedere des Dartspiels oder der Schafwettkämpfe werden sehr lang erzählt. Mir persönlich wirklich zu lang. Weniger ist manchmal mehr. Die Schäferwettkämpfe haben mich dabei persönlich an den Film „Ein Schweinchen namens Babe“ erinnert, nur, dass es im Buch wirklich nur Hunde waren, die die Schafe an ihre Plätze geführt haben.

Bei dem Buch handelt es sich meiner Meinung nach um leichte Literatur. Die Geschichte ist relativ leicht zu durchschauen. Wer aber auf tolle Beschreibungen der Umgebung und der Gebräuche in Yorkshire steht (incl. Shepherd’s Pie-Rezept), der wird viel Freude an diesem Buch haben.

Das Buch gibt es als E-Book und als Taschenbuch bei Amazon.

Eine weitere Rezension kann im Blog vom Saarfuchs nachgelesen werden.

Berlin, du bist so wunderbär

Am vergangenen Samstag habe ich mein erstes eigenes Event in Berlin veranstaltet, quasi als kleiner Einstand: Berlin, du bist so wunderbär. Im Mittelpunkt stand dabei das Dekorieren von Spardosen in Form eines kleinen Bären. Da ich der Owner des Events war, kann ich hier diesmal natürlich nicht meine Meinung wiedergeben, wie das Event ankam und ob es Spaß gemacht hat. Also muss ich es wohl eher aus einer anderen Sicht schildern, die des Veranstalters.

Das Event begann um 14.00 Uhr, aber bereits gegen 13.15 Uhr kamen schon die ersten Cacher. Diese wurden dann eben noch in den Aufbau mit eingebunden. Es wurde ein Kuchenbuffet aufgestellt (mit gebackenem Kuchen von Janine vom Lost Place Shop), ein Orgastand und ein Tisch, auf dem später die bemalten Bärchen hingestellt werden sollten, damit sie neutral beurteilt werden können. Des Weiteren hat plusLars sieben goldene Berliner Bären im Ruhwaldpark verteilt, die auf jemanden Bestimmten hinwiesen.

Dann konnte es auch schon losgehen. Die Cacher platzierten sich auf den Decken und malten drauf los. Dabei habe ich persönlich ein bisschen die Kinder vermisst, war doch vieles auf den Cachernachwuchs ausgelegt. Selbst Bastelhefte von Radio Teddy konnte ich organisieren. Die Bären wurden alle sehr abwechslungsreich gestaltet und die Bilder dazu möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Während einige Cacher noch malten, hatten DeJuCo und TeamDR49a im nahegelegenen Baum ein Seil eingeworfen, um einen zwar schon archivierten, aber noch auffindbaren T5er Cache loggen zu können. So wurde auch den anderen Eventbesuchern zusätzliche Unterhaltung geboten. Die Auswertung der schönsten Bärchen und des Gewinnspiels mit den goldenen Bären hatte ich eigentlich auf 17.00 Uhr angesetzt, leider machte mir dabei das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Gegen 16.30 Uhr fiel jede Menge Regen über uns her. Die fertigen Bären mussten in Sicherheit gebracht werden und auch die Cacher suchten etwas zum Unterstellen. So wurde die Preisverleihung kurzerhand nach vorn gezogen.

Gemeinsam mit plusLars hatte ich schnell die Zettel ausgewertet. Die ersten beiden Bären hatten gleich viele Punkte, dabei handelte es sich um die Bären mit der Nummer 2 und 7. Platz drei ging an den Bären mit der Nummer 14. Um die ersten beiden Plätze festzusetzen, habe ich noch einmal das Los entscheiden lassen und es ergab sich am Ende folgende Wertung:

  1. Platz: basone (Bär Nr. 7)
  2. Platz: Ute22 (Bär Nr. 2)
  3. Platz: virtuelleBerta (Bär Nr. 14)

Weiterhin wurde noch ein Gewinner für die Hinweisbären ermittelt. Gewonnen hatte dabei minebine. Wer noch einmal alle sieben Hinweise lesen möchte, hier sind sie:

  • Mein Papa hieß Lars.
  • Meine Mama war im DDR-Staatszirkus aktiv.
  • Ich bin in Berlin geboren.
  • Von mir existiert eine Briefmarke.
  • Die ersten 44 Tage meines Lebens verbrachte ich in einem Brutkasten.
  • Meine Wohnung hatte ich mir zeitweise mit einer Dame namens Giovanna geteilt.
  • Mein Bruder kam am selben Tag wie ich auf die Welt.

Vielen hatte dabei wohl schon ein Hinweis gereicht, um die Lösung zu finden.

 

Aufgrund des Wetters am Ende des Events haben wohl auch einige Bären ihre Sachen wieder verloren. Wer nochmal etwas nachbessern will, kommt am besten diesen Donnerstag zum Stammtisch im Lost Place Shop in Wedding. Dort bringe ich noch einmal alle Stifte mit. Wenn man diese dann anschließend unter 160°C 30 Minuten lang im Backofen lässt, kann ihnen auch der schlimmste Regen nichts mehr antun.

Verlosung einer Lost Skull Geocoin, Edition Sata-NICK

Am 16.07.2016 war auf dem Megaphone der offizielle Verkaufsstart für die drei neuen Editionen der Lost Skull Geocoin von den Lost Places for the Kingz. Diese sind folgende:

  • Mecha-NICK, Black Nickel, LE155, grau-orange
  • Land-MARK, Antik Kupfer, LE145, grün-blau-rot
  • Sata-NICK, Black Nickel, LE135, rot-weiß-glow

Diese werden auch am Verkaufsstand der Kingz in Koblenz zum Event Dat is Kowelenz zu erwerben sein. Wer nicht in Koblenz ist und auch nicht auf dem Megaphone war, hat hier noch die geringe Chance, eine Lost Skull Geocoin, Edition Sata-NICK zu erwerben.

13767243_1060786037290618_2302824796726062152_oSchreibt dazu bis Mittwoch, den 27.07.2016, 20.00 Uhr, einen Kommentar unter diesen Beitrag. Der Gewinner wird dann per Zufall ausgewählt.

Megaphone V – ein Bericht

Schon zum fünften Mal in Folge fand vergangenes Wochenende das Megaphone in Angern bei Magdeburg statt. Auch für mich war es bereits das fünfte Mal, ich wusste also, was mich erwartet: das gemütlichste Megaevent Deutschlands. Leider war es dieses Jahr etwas zu gemütlich, soll heißen: es fehlten irgendwie die Cacher. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren waren wesentlich weniger Leute auf dem Platz und sogar am Samstag waren am Nordsee noch freie Zeltplätze zu finden. Ein Grund dafür könnte die Preiserhöhung gewesen sein. Viele Cacher haben diese als Kritik angebracht. Mir persönlich war diese gar nicht so bewusst.

Der Preis wurde angehoben, das Event blieb gleich: Freitagabend eine Band, diesmal die Lennocks (besser als die Bands der Vorjahre), Samstagabend die Tombola und ansonsten ein bisschen Nebenbei-Programm: Klettern, Tauchen, Rutschen.

Die Band Lennocks

Die Band Lennocks

Die Zuhörer am Freitag

Die Zuhörer am Freitag

Am Samstag waren gewisse Tauschtreffen angesetzt: Wood Coins, Coins und Token. Beim ersten Treffen waren wir fünf Leute, beim Tokentausch war ich dann leider die einzige. Wo waren nur die ganzen Cacher hin?

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Die Teilnehmer des Tokentauschtreffens

Am Samstagnachmittag kamen dann auch endlich die Labcaches heraus. Auch hier wurde nicht übertrieben: es gab 3 Labcaches, was jedoch nicht schlimm war. Man konnte diese schnell mit einem kleinen Spaziergang vom Camp zur Bühne verbinden.

Auf der Suche nach einem Labcache

Auf der Suche nach einem Labcache

Das einzig Neue dieses Jahr: die Gestalt des Logbuchs. Es wurde Sand in ein großes V geschüttet und man sollte seinen Namen mit Kieselsteinen in den Sand drücken. Ich glaube, so gut ist mir das nicht gelungen.

Mein Logeintrag

Mein Logeintrag

Ich persönlich hätte mir gern zum Megaphone V noch irgendetwas Besonderes gewünscht. Immerhin fand es schon das fünfte Mal statt. In der Vergangenheit gab es u.a. schonmal Panzerfahrten. So war dieses Wochenende „einfach nur“ ein gemütliches Zelten mit Freunden, was aber auch mal sein muss.

An der Organisation selbst gibt es nichts zu meckern. Es gab immer etwas zu essen und zu trinken, die Toiletten waren schön sauber und die Anmeldung verlief flott. Vielen Dank dafür.

 

Zeugen gesucht!

Leider wurden auch dieses Jahr einige Sachen gestohlen. Nicht nur bei den Shops kamen Wertgegenstände weg, auch wurde dem Cacher bowler1010 das Portemonnaie geklaut, während dieser in der Dusche war. Falls ihr irgendetwas gesehen habt, nehmt doch bitte Kontakt zu ihm oder mir auf. Vielleicht hilft ihm das etwas weiter.

Buchvorstellung: Finde mich! – Glück in kleinen Dosen

„Finde mich! – Glück in kleinen Dosen“- so heißt das zweite Buch der Neuautorin Susanne Fletemeyer. Mit diesem Buch wurde endlich einmal ein Geocachingroman geschaffen, in dem keine abgeschnittenen Körperteile in Tupperdosen liegen. Es handelt sich dabei eher um eine Art Liebesroman. Der Pressetext lautet dabei folgendermaßen:

Auch mit fast dreißig hofft Jaromir noch immer auf seinen Durchbruch als Comiczeichner und dümpelt von einem schlecht bezahlten Grafikjob zum nächsten. Kein Wunder also, dass seine Freundin sich für eine männliche Alternative mit besseren Perspektiven entschieden und ihn mit seinem dreibeinigen Kater in der winzigen Dachwohnung zurückgelassen hat. Damit nicht genug, droht ihm sein Vermieter auch noch mit der Zwangsräumung. Zum Glück hat Jaromir jedoch aufmunternde Freunde. Mit ihnen teilt er eine Leidenschaft, die dabei hilft, den Kopf frei zu bekommen: das Geocaching. Bei der GPS-gestützten Suche nach Caches in gut versteckten kleinen Dosen findet er weit mehr, als er wollte. Sein Plan, den Frauen vorerst abzuschwören, gerät dabei gehörig ins Wanken …

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Die Geschichte handelt also von dem Comiczeichner Jaromir, dessen Leben alles andere als wünschenswert für ihn verläuft. Am Anfang des Buches war mir Jaromir etwas unsympathisch und ich konnte mich nicht so recht mit ihm identifizieren. Vor allem die Gedanken, die er hatte, als er eine hübsche Frau gesehen hat, wirkten doch sehr abartig. Dies änderte sich jedoch im Verlauf des Buches. Ich konnte mich nach und nach in die Hauptperson einfühlen und habe gehofft, dass die Geschichte genau so ausgeht, wie ich es mir vorgestellt habe. Das tat sie zum Glück auch. Es handelt sich dabei also eher um seichte, unterhaltende Literatur, was jedoch keineswegs abwertend klingen soll. Die Erlebnisse von Jaromir werden sehr gut beschrieben, sodass ich, wenn es um das gewisse Gefühl hinter der Brust geht, gut nachempfinden konnte und beim Lesen ebenfalls dieses Gefühl verspürte.

Sehr viel mehr kann ich zu diesem Buch leider nicht schreiben, da man sonst zu viel von der Geschichte verrät. Das Lesen möchte ich euch dann doch lieber selbst überlassen. Ich verweise jedoch gern auf die Rezension vom saarzwerg im Blog vom Saarfuchs. Dort wird das Thema, welche Rolle Geocaching im Buch einnimmt, noch mehr beleuchtet.

Weiterhin habe ich die Gelegenheit genutzt und der Autorin ein paar Fragen zu ihrem Buch gestellt.

K: Hallo Susanne. Mit „Finde mich“ hast du ein Geocaching-Buch geschrieben, das mal kein Krimi ist. Wie kamst du zu dieser Idee?
S: Die Idee zum Buch ist während eines einjährigen Online-Autorenkurses entstanden, in dem jeder Teilnehmer seine persönliche Roman-Idee entwickelt hat. Zur Übung sollten wir eine besonders spannende Szene schreiben, und da habe ich ein paar Leute auf einen Nachtcache geschickt. Weil mir das Schreiben dieser Szene so viel Spaß gemacht hat und sie auch in der Diskussionsrunde gut angekommen ist, kam mir die Idee, das Thema in den Roman einzubauen. Und weil es ein eher humorvoller Liebesroman werden sollte, fielen mir dann auch gleich interessante Verwicklungen ein, die sich über das Geocaching ergeben könnten.
K: In dem Buch spielt die Comicszene eine recht zentrale Rolle. Bist du selbst in dieser Szene aktiv?
S: Ich mag zwar Comics, und sehe auch super gerne Cosplayern zu, aktiv in der Szene bin ich aber nicht. Auch wenn ich selbst schon immer gerne gezeichnet habe. Dass meine Hauptfigur Jaro Comiczeichner ist, hat er sich wohl irgendwie selbst ausgesucht. 😉
K: Das Cover des Buches ist auch sehr schön gestaltet. Hast du dies selbst entworfen?
S: Mir gefällt das Cover auch sehr und ich bin wirklich glücklich darüber, dass der Verlag mir bei der Gestaltung ein Mitspracherecht eingeräumt hat. Ich durfte mich zum Beispiel darüber äußern, was ich auf keinen Fall haben möchte (Bitte, bitte kein Rosa und auf keinen Fall küssende Liebespaare …), und daran haben sie sich dann auch gehalten. Die Gestaltung hat ein Cover-Designer übernommen und sogar noch das „richtige“ Bein des dreibeinigen Katers entfernt, nachdem ich angemerkt hatte, dass er das falsche „abgeschnitten“ hatte.
K: Hat die Geschichte hinter dem Travelbug Rodriguez einen persönlichen Hintergrund oder entspringt dies deinem Autorenhirn?
S: Rodriguez ist irgendwann beim Schreiben aufgetaucht und dann fand ich es einfach interessant, diese Reise, die ja auch zu dem nicht so heiteren Teil der Geschichte gehört, einzuflechten. Einen persönlichen Hintergrund gab es dafür nicht (außer vielleicht den Wunsch, dass endlich mal ein TB seine Bestimmung erreichen könnte und nicht gleich wieder verloren geht …
K: Gibt es sonst reale Personen, die als Vorlage für die Romanfiguren dienten?
S: Meine Lieblingsfigur (und auch die vieler Leser, wie ich feststellen konnte) ist der Afrikaner Said. Dieser ist mir vielleicht deshalb so lebensecht gelungen, weil es eine reale Person gibt, die ein Stückweit als Vorlage gedient hat. Allerdings nur teilweise – auch wenn er tatsächlich mal einen Kühlschrank auf dem Kopf in den dritten Stock getragen hat … Übrigens war Said erst gar nicht geplant, ist plötzlich in einer Szene aufgetaucht und hat sich dann immer mehr Raum erobert. Es gibt eben Romanfiguren, die erschaffen sich irgendwie selbst – und dann muss sie eben gewähren lassen.
K: Wird es weitere Romane zum Thema Geocaching von dir geben?
S: Das kann ich zur Zeit noch nicht genau sagen. Vielleicht wird in einem neuen Roman Geocaching vorkommen, aber dann wahrscheinlich eher am Rande.
K: Ich bedanke mich sehr bei dir für das Beantworten der Fragen und wünsche dir noch viel Erfolg auf deinem weiteren Autorenweg.

 

Das Buch kann bei Amazon unter folgendem Link bestellt werden:


Flagstack – die Meinung eines Gastautors

Wer in Essen war, hat sicherlich auch den Stand des neuen Spiels Flagstack mitbekommen. Der Dresdner Cacher capsai hat dieses Spiel nun einmal getestet und seine Meinung für euch niedergeschrieben. Viel Spaß beim Lesen.

Anmerkung im Vorfeld: Der Autor dieses Artikels ist in keinster Weise mit der Flagfactory Germany UG mit Sitz in Kisdorf, der Firma hinter Flagstack, verbunden. Der Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und spiegelt die subjektive Meinung des Autors wieder.

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Viele von euch werden sicher auf dem Giga in Essen den Flagstack-Stand gesehen haben und fragen sich, was das wohl ist. Auch mein Interesse hat es geweckt, deshalb habe ich dieses neue standortbasierende Spiel angetestet.

Wobei geht es bei Flagstack?

Kurz gesagt, es ist eine Art virtuelles Geocaching mit Flaggen, die auf einer Karte eingesammelt werden können. Jetzt werdet ihr sicher eine Art CTF (Capture-The-Flag) erwarten, wie beim guten alten Q3A oder UT. So etwas ist es im Groben, nur verbleiben bei Flagstack aufgenommene Flaggen am Ort für den nächsten Finder.

Flagstack wird über die gleichnamige, kostenlose App gespielt, die es für Android und iOS gibt, Windows-Phone-Nutzer schauen also, wie so oft, in die Röhre. Es gibt keine Offline-Funktion, es wird also stets eine Internetverbindung sowie aktiviertes GPS benötigt.

Die Registrierung erfolgt entweder über die Webseite (https://www.flagstack.net/) oder die App und es werden nur sehr wenige Daten benötigt: Nickname, Vor- und Nachname, Mailadresse und Passwort sowie das Geburtsdatum und das Land. Im Profil kann später noch Geschlecht und Homezone eingetragen werden.

Flagstack gibt es seit dem 01.07.2015 und wird durch die Flagfactory Germany UG mit Sitz in Kisdorf verantwortet. Aktuell gibt es über 775.000 Flaggen.

Die App

Die App ist übersichtlich aufgebaut. Es gibt zwei Menüseiten, eine mit den spielrelevanten Optionen und die zweite mit Statistiken, Auszeichnungen oder dem Shop.

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Die Hauptfunktionen der App

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Im ersten Menü (oberer Screenshot) werden bei der Schaltfläche oben links die Flaggen in einer Liste angezeigt, die Flaggenschaltfläche führt zur Karte mit den Flaggen. Der Rucksack zeigt das Inventar mit den selbst ausgelegten und noch auslegbaren Flaggen an.

Die Liste zeigt alle Flaggen in der Nähe an, außerdem gibt es mit der Sprechblase einen Chat und noch die Möglichkeit, Data-Matrix-Codes zu scannen.

Das zweite Menü gibt im Uhrzeigersinn Zugriff auf die Teams, Filter, Erfolge und Rangliste. Über die mittlere Schaltfläche gelangt man zum Shop.

 Das Spiel

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Auf der Karte werden verschiedene Flaggen angezeigt.

Es gibt verschiedene Typen, die auch verschiedene Punktwerte haben. Die Punkte werden benötigt, um ins nächste Level zu kommen, dabei steigt die Menge der benötigten Punkte für das nächste Level stetig an. Für das Auslegen von Flaggen gibt es auch Punkte.

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Die verschiedenen Flaggentypen

Rote Flaggen wurden bereits aufgenommen. Grüne Flaggen sind einfache Flaggen, die acht Punkte bringen. Des Weiteren gibt es u. a. gelbe, weiße, blaue und lilane und schwarze Flaggen, welche bis zu 248 Punkte bringen (hier die Adventure Flag). Die schwarzen Flaggen sind Night Flags, die nur nachts aufgenommen werden können. Außerdem gibt es auch Eventflaggen.

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Ausschnitt der Flagstackkarte der Region Leipzig – man beachte die Powertrails entlang der Autobahnen

Wird ein Flagstackkonto angelegt, bekommt der Spieler einen Monat Premium gratis, sowie 50 grüne Flaggen. Pro zehn aufgenommene Flaggen gibt es eine grüne gratis ins Inventar.

Wie schon beim Geocaching, gibt es auch bei Flagstack einen Mindestabstand, der je nach Flaggentyp bis zu 99m betragen kann. Deshalb kann es vorkommen, dass eine selbst ausgelegte Flagge nicht ganz an der gewünschten Position liegt, aber ein verschieben in einem gewissen Rahmen ist nachträglich noch möglich, die Flagge darf aber noch nicht von anderen aufgenommen worden sein.

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Eigenschaften einer Flagge

Der (i)-Button bietet Informationen zu der Flagge wie Eigentümer, Beschreibung, Anzahl der Aufnahmen usw. Name und Beschreibung der Flagge sind frei wählbar.

In Sachen Community bietet Flagstack Teams, denen man beitreten kann und auch eigene grünen kann und eine Chatfunktion innerhalb der App.

Wie nehme ich eine Flagge auf?

Um eine Flagge aufzunehmen, wird die gewünschte auf der Karte ausgewählt (siehe Screenshot oben). Der rote Kreis um die Flagge hat einen Radius von 50m. Die Flagge kann nur aufgenommen werden, wenn der blaue Punkt (der Spieler) im roten Kreis ist. Dann wird der Zielbutton unten rot und ein Fingertipp auf diesen nimmt die Flagge auf und die erhaltenen Punkte werden angezeigt.

Ist der GPS-Empfang schlecht oder wird z. B. durch hohe Gebäude abgelenkt, kann es sein, dass man Flaggen aufnehmen kann, obwohl man physisch nicht innerhalb der 50m ist.

Filter wie die Ausblendung eigener oder bereits aufgenommener Flaggen halten die Karte übersichtlich (nur für Premium-Mitglieder).

Beim Flaggentyp „Treasure Flag“ muss zusätzlich ein Data-Matrix-Code gescannt werden.

Gibt es auch Statistiken und Souvenirs?

Dem Statistik- und Souvenirfreak wird natürlich genüge getan. Es gibt Statistiken, wie viele Flaggen am Tag bzw. Monat aufgenommen oder ausgelegt wurden, wie gefüllt das Inventar ist.

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Die Erfolge

Souvenire heißen bei Flagstack Erfolge, es sind also keine Souvenire im klassischen Sinne, sondern der Begriff Achievement ist passender. Neben Klassikern wie „Level xy erreicht“ oder „xte Flagge aufgenommen“, gibt es Bundesländerfolge wie z. B. das ausgelegte Sachsenwappen in der Dresdner Innenstadt aufnehmen, aber auch Erfolge zum Glück auf Giga-Event, bei dem man eine gewisse Anzahl spezieller Giga-Event-Flaggen auf dem Eventgelände einsammeln musste.

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Eine Rangliste für Einzelspieler und Teams komplettiert diesen Inhaltspunkt.

Womit verdient die Firma Geld?

Mit Werbung in der App, die als Premium Mitglied abgeschaltet werden kann. Außerdem können Flaggen gekauft werden. Es gibt zwar aller zehn Aufnahmen eine grüne Flagge gratis, aber alle andere Flaggentypen müssen gekauft werden. 25 grüne Flaggen kosten z. B. 5,99 €, während eine hellblaue Flagge 3,99 € kostet. Auch hier gibt es teilweise Limits in der Art von „maximal x Flaggen pro Monat und Benutzer“.

Außerdem gibt es für 29,99 € die Premium-Mitgliedschaft für ein Jahr, welche bestimmte exklusive Funktionen bietet.

 Datenschutz

Da die Flagfactory Germany UG ein deutsches Unternehmen ist, gilt das deutsche Datenschutzrecht. Jeder potenzielle Nutzer kann sich die Datenschutzbestimmungen und auch die AGBs auf der Webseite durchlesen und für sich selbst entscheiden, ob er damit einverstanden ist und den Dienst in Anspruch nehmen möchte.

Mein persönliches, subjektives Fazit

Um ehrlich zu sein dachte ich bisher, sinnfreier als diese Munzees geht es nicht, bis Flagstack kam. Auf eine Karte virtuelle Objekte zum Einsammeln platzieren, da suche ich persönlich lieber einen physischen Geocache mit Logbuch. Aber ich möchte nicht ausschließen, dass andere Leute Freude an diesem Spiel haben. Die steigende Anzahl an Flaggen spricht dafür, dass es Interesse an diesem Spiel gibt.