Polen – eine Reise in die Vergangenheit

Vergangene Woche waren plusLars und ich gemeinsam für 4 Tage in Polen, ein Kurzurlaub sozusagen. Da das Geocaching im Urlaub am meisten Spaß macht, haben wir das natürlich genutzt und versucht, wo wir auch waren, Dosen zu finden. Da gibt es aber schonmal das erste Problem: Wenn man auf die geocaching.com-Karte schaut, bemerkt man, dass im Vergleich zu Deutschland, sehr wenige Caches in Polen verzeichnet sind. Dies liegt jedoch daran, dass in Polen das System opencaching.pl viel dominanter als das von geocaching.com ist. Wie bleiben bei dem uns bekannten System und haben uns an den Caches von geocaching.com orientiert.

Wir hatten uns ein Hotel in Zbąszyń genommen, also mittendrin im Land. Von Berlin aus ist es über die Autobahn schnell zu erreichen. Wer meint, man könne in Polen nur an der Ostsee einen schönen Urlaub verbringen, dem kann ich mit diesem Beitrag hoffentlich auch mal andere interessante Orte in Polen zeigen.

Tag 1: Auf dem Weg nach Zbąszyń fährt man durch ein für Lost-Place-Fans sehr interessantes Gebiet: die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen, volkstümlich auch Ostwall genannt. Ab Mitter der 1930er Jahre hat das Deutsche Reich dort eine stark befestigte Verteidigungslinie aufgebaut. Natürlich haben sich in dem Gebiet nun auch einige Caches angesammelt, meist mit hoher T-Wertung. Es erschließt sich ein riesiges Tunnelsystem unter der Erde. Selbst unterirdische Bahnhöfe wurden gebaut. Auf die unterirdischen Expeditionen haben wir zu dieser Jahreszeit verzichtet, da wir uns in der Fledermausschutzzeit befinden. Einige Eindrücke, wie es da unten aussieht, findet man in den Videos von Nathus, siehe hier. Wir haben uns mit dem zufrieden gegeben, was man über der Erde entdeckt, und so wenig ist das auch nicht. Man findet immer irgendein Panzerwerk in der Nähe und auch die passenden Caches dazu (z.B. diesen). Außerdem wurde in Pniewo eine Art Freiluftmuseum eingerichtet. Man kann Panzer, Raketen und die Höckerlinie am Panzerwerk 717 betrachten. Bei unserem Besuch war alles sehr neblig, was aber irgendwie zu der Stimmung an diesem Ort passte.

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img_20161116_152654Tag 2: Am zweiten Tag des Urlaub entschieden wir uns für einen Ausflug nach Posen, polnisch Poznań. Dort ist die Cachedichte schon wesentlich höher, allerdings sticht kein Cache so wirklich heraus. Der Cache mit den meisten Favoritenpunkten hat gerade einmal 22 davon. Wir nutzten das Geocaching, um uns von einem interessanten Ort zum nächsten führen zu lassen. Die Altstadt von Posen ist wirklich sehenswert. Die Häuser sind schön bunt und jedes für sich einzigartig. Außerdem ist Pflichtprogramm für jeden Touristen, um Punkt 12.00 Uhr am Marktplatz zu stehen und zu beobachten, wie zwei Ziegen aus dem Kirchturm kommen und sich die Köpfe einschlagen. Darauf scheinen die Posener sehr stolz zu sien, denn an jedem Verkaufsstand gibt es irgendetwas, wo diese zwei Ziegen drauf abgebildet sind. Weiterhin gibt es eine Dominsel, auf der sogar ein Earthcache zu finden ist (siehe hier).

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Tag 3: Etwas näher am Hotel lag der Ort Nowy Tomyśl, welcher uns wegen der Vorhandenheit eines Zoos angelockt hatte (Posen hat auch einen Zoo, aber eben auch viele andere Sehenswürdigkeiten). Hier gibt es neben mehreren Caches vor allem eins: Korbwaren. Hier wird wirklich alles Mögliche aus Korb gefertigt. Es gibt ein Korbmuseum und den weltweit größten Korb. Sogar einen Trabant aus Korb gibt es, in dessen Auspuff sich ein Traditional Cache verstecken sollte. Dieser war aber leider nicht vor Ort. Hier war trotz mangelnder Sprachkenntnisse sogar mal das Loggen eines Multis möglich (siehe hier). An einem Traditional Cache wurden wir von einem Anwohner ermahnt oder so. Da wir kein Polnisch können, wissen wir leider (oder auch gut so) nicht, was er uns mitteilen wollte.

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Tag 4: Am letzten Tag hatten wir uns etwas Besonderes vorgenommen. Wir besuchten den Geburtsort meines Großvaters väterlicherseits: Palzig. Heute heißt dieser Ort Pałck. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen kleinen Abstecher nach Schwiebus, polnisch Świebodzin, gemacht, welcher in der letzten Zeit vor allem durch die 36m hohe Jesusstatue Bekanntheit erlangt hat. Dort liegt auch der einzige Cache des Ortes, welchen wir leider nicht gefunden haben. Palzig selbst hat gar keine Caches. Die Häuser dort wurden in den 20er bis 30er Jahren gebaut und stehen teilweise heute noch genau so da. Ganz in der Nähe befindet sich eine sogenannte Kipprollbrücke. Sie markiert den südlichsten Punkt des Ostwalls. Als die Deutschen damals am Ende des Krieges das Gebiet verlassen musste, floh u.a. auch mein Opa zu Fuß über diese Brücke. Heute liegt dort ein Multicache, siehe hier. Die Brücke wurde so gebaut, dass sie im Notfall einfach in der Straße versenkt werden kann und somit niemand mehr über die Brücke kommt. Man kommt heute noch unter die Brücke und kann sich die alte Mechanik anschauen.

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Fazit: Polen hat nicht sehr viele Caches, die auf geocaching.com gelistet sind, auch sind diese keine so besonders herausragenden. Aber die Orte sind alle wirklich sehenswert, vor allem den Besuch des Ostwalls lege ich jedem Lost-Place-Fan ans Herz. Allerdings erst wieder im Frühjahr, wenn die Fledermausschutzzeit vorbei ist. Besonders erfolgreich waren wir bei der Cachesuche auch nicht. Wir hatten 17 Funde und 12 Nichtfunde. Aber den Zweck, zu interessanten Orten zu kommen, haben auch die Caches, wo wir keinen Fund verzeichnen konnten, erfüllt.

Besondere Regelungen beim Veröffentlichen von neuen Caches in Berlin

Viele Berliner Cacher werden es vor einigen Monaten mitbekommen haben: eine ganze Menge Caches aus dem Tiergarten wurden durch die Berliner Reviewer archiviert. Es gingen Gerüchte um, dass nun gar keine Caches mehr im Tiergarten erlaubt sind. Der Berliner Reviewer Scherrlock war gemeinsam mit dem Grünflächenamt im Tiergarten unterwegs und hat sich die Beschädigungen in Nähe von Bestandscaches angeschaut. Das Grünflächenamt wünscht aufgrund zahlreicher Schäden keinerlei Geocaching-Aktivitäten mehr in der Nähe von Denkmälern und Bepflanzungen. Außerdem werden Klettereien nicht geduldet. Unter gewissen Einschränkungen werden trotzdem noch neue Caches im Tiergarten veröffentlicht. Diese lauten:

  1. Der Cache muss vom Weg aus erreichbar sein
  2. Die Pflanzfläche (Stauden, Langgraswiese, Baumbestand, Wechselbepflanzung) darf dazu nicht betreten werden
  3. Das Überklettern von Zäunen ist zu unterlassen
  4. Das Besteigen von Bäumen ist zu unterlassen

Auf dem Schöneberger Südgelände hingegen werden gar keine Geocaches geduldet und somit auch keine neuen veröffentlicht.

Seit diesem Monat gibt es eine weitere Sonderregelung im Berliner Raum. Dies betrifft Caches im Grunewald. Aufgrund der hohen Cachedichte im Forst Grunewald wird bei neuen Caches ab Oktober 2016 um Vorlage einer für den Cache geltenden Genehmigung des Grundeigentümers per Reviewer Note gebeten.

Im Test: UV-Taschenlampen vom Taschenlampenpapst

Nachdem ich vor einem Monat einen Beitrag über die neuen UV-Lampen vom Geo-Versand geschrieben habe, wollte auch der Taschenlampenpapst, dass ich einige seiner Lampen teste. Mir wurden vier Lampen zugeschickt: eine 12 LED-Lampe und eine 21 LED-Lampe direkt vom Taschenlampenpapst sowie eine Tank007 Zoom 1W 395nm und eine Tank007 TK-566 3W.

Die 12 LED-Lampe besitzt, wie der Name schon sagt, 12 LEDs und wird mit 3 AAA-Batterien betrieben. Im Shop kostet diese 9,00 Euro. Im Vergleich zu der 12 LED-Lampe aus dem Geo-Versand sieht diese fast baugleich aus, sie leuchtet aber ein wenig anders. Die 12 LED-Lampe vom Taschenlampenpapst leuchtet eher blau, die vom Geo-Versand eher lila. Daher sind diese anscheinend nicht baugleich. In der Benutzung fällt jedoch kein Unterschied auf.

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12 LED UV-Lampe vom Taschenlampenpapst

Die 21 LED-Lampe wird ebenfalls mit 3 AAA-Batterien betrieben. Sie wirkt etwas klobiger als die 12 LED-Lampe und ist für 14,00 Euro im Shop erhältlich.

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21 LED-UV-Taschenlampe vom Taschenlampenpapst

Mit den Tank007-Lampen ist man gleich in einer anderen Preisklasse. Die Tank007-Zoom wird mit einer AA-Batterie betrieben und ist für 24,90 Euro erhältlich. Das Besondere an ihr: sie ist fokussierbar. Das ist bei UV-Lampen eher selten der Fall.

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Tank007 Zoom 1W 395nm UV LED

Die Tank007 TK-566 kann sowohl mit einer als auch mit zwei AA-Batterien betrieben werden. Wenn man eher auf eine kleine Lampe steht, so ist der 1-Batterie-Modus empfehlenswert. Man kann aber auch ein Zwischenstück in die Lampe einbauen und somit noch eine Batterie mehr unterbringen.  Dadurch erreicht diese laut der Homepage vom Taschenlampenpapst ihre maximale Leistung. Sie kostet dort 38,90 Euro.

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Tank007 TK-566 3W UV LED

Natürlich habe ich mit diesen Lampen dieselben Tests wie mit den Lampen vom Geo-Versand durchgeführt. Beim letzten Beitrag fiel auf, dass die Kamera die UV-Strahlen sehr schlecht aufnehmen konnte. Ich vermute einen internen UV-Filter in der Spiegelreflexkamera. Meine Handykamera konnte dies nun besser abbilden und ich habe auch die Bilder im vorherigen Beitrag nun aktualisiert.

Vom Führerscheintest habe ich diesmal keine zusätzlichen Bilder gemacht. Die Lampen verhalten sich nicht anders als die Lampen vom Geo-Versand. Die gelben Schnipsel kann man erkennen, die roten Zeichen jedoch nicht. Auch hier haben die Lampen nur einen speziellen Wellenlängenbereich, der abgedeckt wird. Eben gerade der, der von Geocachern benötigt wird.

Als erstes wurden die Lampen wieder auf 1m Abstand auf eine mit UV-Edding beschrifteter Pappe gehalten.

12-LED-Lampe aus 1m Entfernung

12-LED-Lampe aus 1m Entfernung

21-LED-Lampe aus 1m Entfernung

21-LED-Lampe aus 1m Entfernung

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Tank007 Zoom aus 1m Entfernung

Tank007 Zoom aus 1m Entfernung

Tank007 Zoom aus 1m Entfernung – breiter Kegel

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Tank007 Zoom aus 1m Entfernung – schmaler Kegel

Tank007 TK-566 aus 1m Entfernung

Tank007 TK-566 aus 1m Entfernung

Alle vier Lampen können den UV-Test deutlich darstellen. Die Fokussierung bei der Tank007 Zoom ist bei dieser Nähe wohl etwas zu stark gewählt. Ein breiter Kegel reicht da natürlich völlig aus. Die Tank007 TK-566 zeigt hier bereits, dass sie wesentlich mehr Leistung als die anderen Lampen hat und bestrahlt den ganzen Raum. Sie überstrahlt aber nicht, sodass der Text noch sehr gut zu erkennen ist.

Anschließend wurden die Lampen auf 4m Entfernung getestet.

12-LED-Lampe aus 4m Entfernung

12-LED-Lampe aus 4m Entfernung

21-LED-Lampe aus 4m Entfernung

21-LED-Lampe aus 4m Entfernung

Tank007 Zoom aus 4m Entfernung

Tank007 Zoom aus 4m Entfernung

Tank007 Zoom aus 4m Entfernung, breiter Kegel

Tank007 Zoom aus 4m Entfernung, breiter Kegel

Tank007 Zoom aus 4m Entfernung, schmaler Kegel

Tank007 Zoom aus 4m Entfernung, schmaler Kegel

Tank007 TK-566 aus 4m Entfernung

Tank007 TK-566 aus 4m Entfernung

Auf 4m Entfernung hat mir die 12-LED-Lampe besser als die 21-LED-Lampe gefallen. Mehr ist also wohl nicht immer gleich besser. Auch fällt der Fokus bei dieser Entfernung nun mehr ins Gewicht. Bei breitem Fokus wird vielleicht mehr ausgeleuchtet, aber die Schrift ist bei der Tank007 Zoom nicht mehr so gut zu erkennen. Im schmalen Kegel jedoch kann die Schrift sehr gut erkannt werden. Die Tank007 ZK-566 ist dabei noch besser. Diese kann nicht fokussiert werden, hat sie aber auch gar nicht nötig. Denn auch hier wird wieder der ganze Raum ausgeleuchtet und die Schrift ist trotzdem noch sehr gut erkennbar. Da macht sich der Preisunterschied also auch wirklich bemerkbar.

Fazit: Bei diesem Test zeigt sich mal wieder, dass der Preis den Unterschied macht. Wenn man eine Lampe der höheren Preisklasse erwirbt, erhält man hier tatsächlich auch eine mit besserer Leistung. Wie sehr diese beim Geocaching benötigt, muss jeder für sich entscheiden. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man meist nur an Zwischenstationen mal einen Zettel von hinten beleuchtet oder an einem Schild Buchstaben speziell markiert sind. Dafür reichen die 12-LED-Lampen auch aus. Anders ist es vielleicht in einem Lost Place, wenn der Owner an eine 3m entfernte Wand, an die man nicht rankommt, Hinweise geschrieben hat. Da ist eine bessere Lampe von Vorteil.

Probleme mit E-Mail-Benachrichtigung im Blog

Liebe E-Mail-Follower,

ich habe mitbekommen, dass ihr in letzter Zeit keine E-Mail-Benachrichtigungen mehr zu neuen Beiträgen erhalten habt. Ich hoffe, das Problem gefunden und gelöst zu haben. Dieser Beitrag dient also auch gleichzeit als Test, ob ihr wieder E-Mail-Benachrichtigungen empfangt. Schaut euch doch meine neuesten Beiträge an:

Buchvorstellung und Verlosung: Der offizielle Geocaching-Guide

Im Test: UV-Taschenlampen vom Geo-Versand

Reisebericht: Cachen am Gardasee

Buchvorstellung und Verlosung: Der offizielle Geocaching-Guide

Seit ungefähr einem Monat gibt es nun den offiziellen Geocaching-Guide zu kaufen. Unter den Autoren ist u.a. Bernhard Hoëcker, der damit nun schon an drei Geocachingbüchern beteiligt war.

Auf der Rückseite des Buches steht dazu folgendes:

„Geocaching ist in aller Munde. Hunderttausende in Deutschland, Österreich und der Schweiz betreiben das Outdoor-Spiel regelmäßig, lassen sich davon raus in die Natur locken, entdecken ihre eigene Heimat neu, erkunden fremde Städte und beeindruckende Sehenswürdigkeiten oder lassen sich zu besonderen, verborgenen Orten abseits ausgetretener Pfade führen, an denen sie Schätze bergen und Rätsel lösen. Nahezu drei Millionen Geocaches sind heute in (fast) allen Ländern der Welt versteckt, auch unmittelbar in Eurer Nähe.

Dieses Buch ist der erste offizielle Guide, der auf amüsante Art mit animierenden Texten, aussagekräftigen Fotos und wertvollen Tipps sowohl Einsteigern eine willkommene Starthilfe gibt, als auch mit Beiträgen des Geocaching Hauptquartiers und detaillierten Zusatzinformationen selbst erfahrenen Premium Cachern einen tieferen Einblick in diese faszinierende Welt bietet.

Bernhard Hoёcker, Tobias Zimmermann, Benjamin Gorentschitz und Jens Freyler sind seit vielen Jahren Geocacher. Bei Events, auf Reisen, beim abendlichen Stadtrundgang oder dem Sonntagsausflug mit Kind und Kegel haben sie Smartphone, GPS-Gerät (und dieses Buch) immer dabei, als Reisebegleiter für das Abenteuer, das an jeder Ecke lauert …“

Der offizielle Geocaching-Guide

Der offizielle Geocaching-Guide

Geocaching-Guides gibt es ja mittlerweile viele und jeder dieser Guides geht auf seine eigene Art an die Sache heran, Nichtcachern das Hobby Geocaching näher zu bringen. Diesmal fällt jedoch noch ein zusätzliches Wort auf: offiziell. Was macht ein Buch zu einem offiziellen Buch? Dies ist das erste Geocachingbuch in Deutschland, das in Zusammenarbeit mit dem Headquarter von Groundspeak in Seattle entstanden ist, das „offiziell“ bezieht sich dabei also auf die Firma Groundspeak. Dies fällt auch auf den mehr als 200 Seiten des Buches auf. Als Geocaching-App wird wirklich nur DIE eine App von Groundspeak betrachtet, Alternativen werden dabei nicht einmal erwähnt (nur GPS-Geräte). Auch werden immer mal wieder die Vorteile einer Premium-Mitgliedschaft erörtert, es gibt aber auch eine extra Werbeseite für die Premium-Mitgliedschaft. A propos Werbung: Auch diese ist mir in dem Buch aufgefallen. Auf vereinzelten Seiten sind kleine Banner platziert, die für spezielle Geocachingshops werben. Für ein Buch finde ich das eher ungewöhnlich, mir war das bisher nur aus Printmagazinen bekannt.

Ansonsten werden natürlich schon die Grundlagen des Geocachings verständlich und etwas humorvoll erklärt. Dabei wird in der ich-Form geschrieben und mir war leider nicht immer klar, welcher von den vier Autoren nun gerade diesen Abschnitt geschrieben hat. Im Buch verstecken sich immer mal ein paar QR-Codes, die einem das Lesen durch z.B. nette Videos versüßen. Es gibt außerdem viele Bilder, die thematisch zum Kapitel ausgewählt wurden. Diese sind nicht immer von bester Qualität. Es wurden gelegentlich ein paar Handyschnappschüsse genommen, die es ins Buch geschafft haben. Bei einigen Bildern hätte auch die Bildunterschrift ausführlicher sein können.

Als Besonderheit in diesem Buch sehe ich die sogenannten „Home Stories“ an. In diesen haben sich Mitarbeiter von Groundspeak vorgestellt und man lernt z.B. wie Moun10Bike die erste Geocoin ins Leben gerufen hat.

Das Buch hat sich aus meiner Sicht etwas intensiver mit dem Thema „Klettern“ beschäftigt. Man könnte als Nichtcacher annehmen, dass das Klettern eine zentrale Rolle beim Geocaching einnimmt. Für viele mag das sicherlich der Fall sein, ich persönlich betreibe das Hobby ganz ohne das Erklimmen eines meterhohen Baumes.

Für die Hoëcker-Fans gibt es noch eine Bonus-Geschichte von ihm, die man entdeckt, wenn man sich das Buch aufmerksam anschaut.

Fazit: Der offizielle Geocaching-Guide ist ein weiteres Buch, das einem Nichtcacher das Hobby Geocaching erklärt. Es werden sehr viele Dinge ausführlich erklärt, jedoch wird das Hobby sehr einseitig aus der Groundspeak-Sicht geschildert. Wenigstens eine Erwähnung anderer Apps oder anderer Geocachingplattformen wäre wünschenswert.

Das Buch kann man für 12,80 Euro z.B. bei Amazon erwerben:


Neben dem Rezensionsexemplar hat mir der Verlag traveldiary auch ein Verlosungsexemplar zur Verfügung gestellt. Unter allen Kommentaren zu diesem Beitrag, die bis zum 09.10.2016 um 20.00 Uhr eingehen, wird dieses verlost.

Im Test: UV-Taschenlampen vom Geo-Versand

Der Geocachingshop Geo-Versand hat seit Neuestem eigene UV-Taschenlampen im Angebot. Ich hatte schon im Vorfeld die Gelegenheit, diese Lampen zu testen. Dabei handelt es sich um eine 9 LED-Taschenlampe, eine 12 LED-Taschenlampe und eine Cree LED-Taschenlampe.  Die drei Taschenlampen sind von CacheEquip, eine Marke des Geo-Versands selbst.

Die 9 LED-Taschenlampe ist mit 7,00 Euro die günstigste Lampe davon. Sie wird mit drei AAA-Batterien betrieben und hat ein kleines Bändchen, womit man sich die Lampe irgendwo festmachen kann.

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9 LED-UV-Taschenlampe

9 LED-UV-Taschenlampe

Die 12 LED-Taschenlampe ist ähnlich, hat aber eben 12 anstatt 9 LEDs und kostet 9,99 Euro.

12 LED-UV-Taschenlampe

12 LED-UV-Taschenlampe

12 LED-UV-Taschenlampe

Die Cree-LED-UV-Lampe wird mit einem 18650 Batterie betrieben und besitzt einen praktischen Gürtelclip. Sie kostet momentan 18,99 Euro.

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Cree-LED-UV-Taschenlampe

Cree-LED-UV-Taschenlampe

Eines vorweg: Den Praxistest haben alle drei bestanden. Ich war in den letzten Wochen mit den Lampen unterwegs und immer, wo ein UV-Hinweis zu suchen war, habe ich alle drei Lampen einmal ausprobiert. Auch sind alle drei Lampen sehr robust und können auch mal herunterfallen, ohne dass etwas passiert. Zum Cachen sind die Lampen also definitiv geeignet. Doch nun geht es ans Eingemachte. Wie gut sind die UV-Lampen? Als ersten Test habe ich mir dabei meinen Führerschein vorgenommen. Als Vergleichsbild dazu zunächst ein Bild, das ich mit einer 366nm-Geldprüf-UV-Lampe gemacht habe:

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Führerschein unter 366nm-Licht

Man erkennt deutlich die kleinen gelben Schnipsel, aber auch rote Verkehrszeichen. Die drei zu testenden Lampen haben allesamt lediglich nur die gelben Schnipsel angezeigt. Anscheinend wird bei den Lampen also nur eine bestimmte Wellenlänge im ultravioletten Bereich emittiert, die Verkehrszeichen werden nicht sichtbar.

Führerschein mit 9LED-Lampe bestrahlt

Führerschein mit 9LED-Lampe bestrahlt

Führerschein mit 12LED-Lampe bestrahlt

Führerschein mit 12LED-Lampe bestrahlt

Führerschein mit Cree-LED-Lampe bestrahlt

Führerschein mit Cree-LED-Lampe bestrahlt

Nun habe ich natürlich auch geschaut, wie gut man Geocaching-Hinweise erkennt. Dafür habe ich ein Stück Pappe mit einem UV-Edding beschriftet und diese Pappe zunächst aus 1 Meter Entfernung, danach aus 4 Meter Entfernung bestrahlt.

9LED-Lampe aus 1 Meter Entfernung

12LED-Lampe aus 1 Meter Entfernung

Cree-LED-Lampe aus 1 Meter Entfernung

9LED-Lampe aus 4 Meter Entfernung

12LED-Lampe aus 4 Meter Entfernung

Cree-LED-Lampe aus 4 Meter Entfernung

Man konnte bei beiden Entfernungen immer etwas sehen. Am hellsten strahlt dabei die 12LED-Lampe. Diese bestrahlt dabei auch die ganze Umgebung. Bei der Cree-LED-Lampe ist aufgefallen, dass diese sehr fokussiert strahlt. Sobald man etwas neben das Ziel leuchtet, sieht man nichts mehr. Wenn eine Lampe heller strahlt, bedeutet das ja nicht unbedingt, dass diese auch die bessere UV-Lampe ist. Denn das helle Licht ist dabei nur der sichtbare Bereich, UV-Lampen sollen hingegen den unsichtbaren Bereich sichtbar machen. Daher hatte ich eigentlich große Hoffnung in die nicht so hell leuchtende Cree-LED-Lampe gelegt. Beim Führerschein konnte diese jedoch nicht überzeugen.

Bei einer Kaufentscheidung sollte man auch die Akkus beachten. Es gibt Cacher, die mögen lieber AAA-Batterien, da man sie schnell nachkaufen kann. Es gibt aber auch Verfechter für die 18650-Batterien, da diese wesentlich länger halten.

Falls nun jemand überlegt, sich eine UV-Lampe zum Cachen anzuschaffen, so würde ich von diesen drei Lampen die 12LED-Lampe empfehlen. Diese kostet nur 3 Euro mehr als die 9LED-Lampe und hat mich in diesem Test am meisten überzeugt. Wer professioneller mit UV arbeiten muss und Lampen braucht, die auch andere Wellenlängen abdecken, sollte zu teureren Modellen greifen.

Reisebericht: Cachen am Gardasee

Vor zwei Wochen war ich mit meiner Freundin Sarah am Gardasee. Wir hatten für 6 Nächte ein Hotel in Torbole gebucht, also im Norden des Gardasees. Ich hatte mir vorher keine speziellen Caches rausgesucht, sondern wollte mich einfach überraschen lassen, was mich in dieser Gegend so erwartet.

Mit den Füßen im Gardasee

Mit den Füßen im Gardasee

Am ersten Tag des Urlaubs sind wir also einfach mal losgelaufen und ließen uns von den Caches führen. Am Ufer liefen wir Richtung Westen zum Ort Riva del Garda. Es fiel dort bereits auf, dass es am Gardasee sehr viele Traditional Caches gibt, teilweise gehören diese sogar zu einer Cacheserie rund um den Gardasee. Andere Cachetypen findet man eher selten. Die Dosen sind dabei nichts Besonderes. Meist eine Filmdose oder ein Petling mit einem nicht gewarteten Logbuch. Im Urlaub kann ich darüber aber besser hinwegsehen, denn da dient das Geocaching eher dazu, die Umgebung zu erkunden und neue Orte zu entdecken.

Von Riva del Garda aus starten mehrere Fähren (von Torbole aus wäre auch schon eine gestartet). Es reicht dabei völlig aus, eine normale Fähre vom Linienverkehr zu nutzen. Damit kommt man genauso von A nach B und sieht auch dasselbe. Wir haben uns dazu entschlossen, mit der Fähre die bekannten Orte Limone und Malcesine anzufahren.

Riva del Garda

Riva del Garda

Limone

Limone

Malcesine

Malcesine

Generell gibt es in den Orten nicht viele Caches. Limone hat zwei Traditional Caches, welche wir auch gemacht haben. Einer davon war ein von Urlaubern platzierter Cache, der in einem miserablen Zustand ist. Die Plastedose ist leider kaputt. In Malcesine befinden sich zwei Caches direkt an der Burg. Ein Traditional und ein Earthcache. Wir haben uns dabei nur für den ersten entschieden, da der angegebene Wegpunkt im Earthcache nicht so leicht zu erreichen schien.

Geocaching in Malcesine

Geocaching in Malcesine

Obwohl es nicht so viele Caches in den Orten Riva, Limone und Malcesine gibt, ist trotzdem etwas für die Statistikfreunde dabei: Mit diesem kleinen Fährenausflug haben wir in drei Bundesländern Italiens Caches gefunden.

Am nächsten Tag haben wir mit dem Auto einen Tagesausflug nach Verona unternommen. Die Stadt wimmelt nur so vor Touristen und ich war froh, dass uns der ein oder andere Cache doch mal in eine ruhige Seitengasse geführt hat. Es gibt mehrere Multis, die sicherlich gute Stadtführungen bieten, allerdings dauern diese auch immer so drei Stunden. Daher haben wir uns dagegen entschieden und uns einen Cache der selteneren Art ausgesucht: einen Wherigo. Der Cache La fuga di Dante/Dante’s escape from hell führt ebenfalls an interessanten Sehenswürdigkeiten vorbei, wozu auch der berühmte Balkon von Julia (aus Shakespeares Romeo und Julia) zählt. Dieser Ort ist meines Erachtens völlig überbewertet. Ganz viele Touristen quetschen sich in einen kleinen Innenhof, um einen noch kleineren Balkon zu sehen. Dabei habe ich gelesen, dass zu der Zeit, als Shakespeare das Stück geschrieben hat, gar kein Balkon vorhanden war. Wir folgten jedenfalls weiter den Spuren von Dante und konnten die Dose leider nicht finden. Der Cache ist nun auch deaktiviert. Wir haben aber trotzdem Spaß bei dieser anderen Art der Stadtführung gehabt.

Vor der Arena in Verona

Vor der Arena in Verona

Auch ein weiterer Cache, den wir nicht finden konnten, führte uns an einen schönen Ort: Re Teodorico. Von hier aus hat man wirklich einen fabelhaften Blick über Verona und die vielen Touristen bleiben entfernt. Vielleicht auch, weil man erstmal ein paar Stufen überwinden muss, um dort hinzukommen.

Verona

Verona

Die darauffolgenden Tage haben wir uns wieder die Umgebung rund um Torbole genauer angeschaut. Bis jetzt hatten wir viele Mikro-Caches gefunden. Dabei hatte ich extra viele TBs aus Deutschland mitgenommen. Eines unserer Ziele war daher das TB-Hotel Travelbug & Geocoin Hotel – Surfer’s Paradise auf dem Monte Brione. Auf dem Weg dorthin kommt man auch am Forte Garda vorbei, einer alten Bunkeranlage auf dem Berg. Darüber hat Saarfuchs bereits in seinem Blog berichtet. Wir standen aber leider vor einer verschlossenen Tür und konnten das Objekt nicht von innen besichtigen. Interessant war es aber trotzdem.

Forte Garda

Forte Garda

Um diesen Cache zu erreichen, mussten wir ein paar Höhenmeter überwinden. So war es auch bei den Caches an den darauffolgenden Tagen. Unser nächstes Ziel war dabei die Stadt Arco. Diese Stadt ist ein wahres Paradies für Kletterfreunde. In der Alstadt befindet sich ein Outdoorgeschäft neben dem nächsten und in den nahegelegenen Bergen wurden Klettersteige errichtet. So entdeckt man auf der Geocaching-Karte auch ein paar T5er, das Klettern überließen wir jedoch anderen Cachern. Arco besitzt zum Glück auch eine tolle Burg und natürlich liegt dort auch ein Cache. Hier hatten wir wieder einen fabelhaften Blick.

Arco

Arco

Generell gibt es in der Umgebung viele Burgen. Auch auf unserer letzten Tour nach Nago (zu Fuß), kamen wir an einer alten Burg vorbei. Dazu gibt es passenderweise den Cache Castel Penede-C&C. Der Weg dorthin ist einfach traumhaft. Zwar ist der Anstieg etwas anstrengend, aber man ist teilweise noch schneller als die dort fahrenden Mountainbiker und man kommt an vielen schönen Weinfeldern vorbei.

Beim Cachen zwischen Torbole und Nago

Beim Cachen zwischen Torbole und Nago

Wein bei Nago

Wein bei Nago

Fazit: Die Caches am Gardasee sind qualitativ alle nicht überwältigend. Die Landschaft und die Architektur hingegen sind einfach fabelhaft und das Geocaching schafft es, zu diesen schönen Orten zu führen. Für einen reinen Geocachingurlaub würde ich den Gardasee nicht empfehlen. Ein zweites Hobby wäre da noch hilfreich. So kann man z.B. windsurfen, stand-up-paddeln, klettern, mountainbiken, wandern oder einfach mal entspannend am See liegen und sich bräunen (das haben wir auch mal gemacht).

Buchvorstellung: Das Schaf-Komplott

„Molly Preston ist hochintelligent, bildhübsch und gebildet. Sie kann alles, weiß viel und hat einen spannenden Job als Ermittlerin in einer sehr geheimen Abteilung der EU.
Molly wollte eigentlich nur ein paar Tage in den Yorkshire Dales verbringen. Wirklich erholsam wird der Urlaub nicht, denn gleich am ersten Tag stolpert sie auf einer Schafweide über einen Toten. Haben die Schafdiebe etwas damit zu tun, die in dem idyllischen Tal ihr Unwesen treiben? Molly geht der Sache auf den Grund und findet in Cliff Harrison einen willkommenen Verbündeten. Aber auch er hat ein dunkles Geheimnis, das er vor ihr verbirgt. Zuletzt begibt sich Molly selbst in Gefahr, um die Verbrecher zu überführen. Wird Cliff sie retten, oder verfolgt er seine eigenen Ziele?“

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So lautet der Pressetext des neuen Romans von Carine Bernard. In diesem Text kommt das Wort Geocaching gar nicht vor, jedoch hatte ich in anderen Blogs und Foren von diesem Roman als „Geocaching-Krimi“ gelesen. Also bat ich um ein Rezensionsexemplar, um mir das Buch einmal genauer anzuschauen.

Ich erhielt ein Exemplar in Form eines E-Books. Da ich selbst kein Kindle besitze, habe ich mir das Buch also mit der Kindle-App auf meinem Smartphone durchgelesen. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber okay. So ist mir gleich eine besondere Sache dabei aufgefallen: Es gibt bunte Bilder, die man sich sogar vergrößern und genauer anschauen kann.

Doch kommen wir zum Inhalt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Ermittlerin Molly Preston, die eigentlich etwas Urlaub in Yorkshire verbringen wollte. Doch dazu kommt es nicht. Von ihrer Gastgeberin wird sie darum gebeten, nach deren Ehemann zu schauen, da dieser seit längerer Zeit verschwunden ist. Sie erhält dabei die zusätzliche Information, dass sich der Mann womöglich auf dem Weg zu einem Geocache befunden hat. Molly löst das Rätsel geschwind, fährt in die Richtung der Koordinaten und findet dabei die Leiche des Mannes. Zufällig liegt die Leiche auch noch auf einer Schafweide und der Schäfer stellt fest, dass mehrere seiner Schafe gestohlen wurden. Molly möchte hier also nicht nur den Mord, sondern auch den Diebstahl aufklären.

Das Thema Geocaching kommt in diesem Roman tatsächlich nur am Rande vor. Wer sich also einen Geocaching-Krimi gewünscht hat, ist hier fehl am Platz. Die Orte im Buch werden sehr genau beschrieben und sogar durch Fotos unterstützt. Auch das Prozedere des Dartspiels oder der Schafwettkämpfe werden sehr lang erzählt. Mir persönlich wirklich zu lang. Weniger ist manchmal mehr. Die Schäferwettkämpfe haben mich dabei persönlich an den Film „Ein Schweinchen namens Babe“ erinnert, nur, dass es im Buch wirklich nur Hunde waren, die die Schafe an ihre Plätze geführt haben.

Bei dem Buch handelt es sich meiner Meinung nach um leichte Literatur. Die Geschichte ist relativ leicht zu durchschauen. Wer aber auf tolle Beschreibungen der Umgebung und der Gebräuche in Yorkshire steht (incl. Shepherd’s Pie-Rezept), der wird viel Freude an diesem Buch haben.

Das Buch gibt es als E-Book und als Taschenbuch bei Amazon.

Eine weitere Rezension kann im Blog vom Saarfuchs nachgelesen werden.

Berlin, du bist so wunderbär

Am vergangenen Samstag habe ich mein erstes eigenes Event in Berlin veranstaltet, quasi als kleiner Einstand: Berlin, du bist so wunderbär. Im Mittelpunkt stand dabei das Dekorieren von Spardosen in Form eines kleinen Bären. Da ich der Owner des Events war, kann ich hier diesmal natürlich nicht meine Meinung wiedergeben, wie das Event ankam und ob es Spaß gemacht hat. Also muss ich es wohl eher aus einer anderen Sicht schildern, die des Veranstalters.

Das Event begann um 14.00 Uhr, aber bereits gegen 13.15 Uhr kamen schon die ersten Cacher. Diese wurden dann eben noch in den Aufbau mit eingebunden. Es wurde ein Kuchenbuffet aufgestellt (mit gebackenem Kuchen von Janine vom Lost Place Shop), ein Orgastand und ein Tisch, auf dem später die bemalten Bärchen hingestellt werden sollten, damit sie neutral beurteilt werden können. Des Weiteren hat plusLars sieben goldene Berliner Bären im Ruhwaldpark verteilt, die auf jemanden Bestimmten hinwiesen.

Dann konnte es auch schon losgehen. Die Cacher platzierten sich auf den Decken und malten drauf los. Dabei habe ich persönlich ein bisschen die Kinder vermisst, war doch vieles auf den Cachernachwuchs ausgelegt. Selbst Bastelhefte von Radio Teddy konnte ich organisieren. Die Bären wurden alle sehr abwechslungsreich gestaltet und die Bilder dazu möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Während einige Cacher noch malten, hatten DeJuCo und TeamDR49a im nahegelegenen Baum ein Seil eingeworfen, um einen zwar schon archivierten, aber noch auffindbaren T5er Cache loggen zu können. So wurde auch den anderen Eventbesuchern zusätzliche Unterhaltung geboten. Die Auswertung der schönsten Bärchen und des Gewinnspiels mit den goldenen Bären hatte ich eigentlich auf 17.00 Uhr angesetzt, leider machte mir dabei das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Gegen 16.30 Uhr fiel jede Menge Regen über uns her. Die fertigen Bären mussten in Sicherheit gebracht werden und auch die Cacher suchten etwas zum Unterstellen. So wurde die Preisverleihung kurzerhand nach vorn gezogen.

Gemeinsam mit plusLars hatte ich schnell die Zettel ausgewertet. Die ersten beiden Bären hatten gleich viele Punkte, dabei handelte es sich um die Bären mit der Nummer 2 und 7. Platz drei ging an den Bären mit der Nummer 14. Um die ersten beiden Plätze festzusetzen, habe ich noch einmal das Los entscheiden lassen und es ergab sich am Ende folgende Wertung:

  1. Platz: basone (Bär Nr. 7)
  2. Platz: Ute22 (Bär Nr. 2)
  3. Platz: virtuelleBerta (Bär Nr. 14)

Weiterhin wurde noch ein Gewinner für die Hinweisbären ermittelt. Gewonnen hatte dabei minebine. Wer noch einmal alle sieben Hinweise lesen möchte, hier sind sie:

  • Mein Papa hieß Lars.
  • Meine Mama war im DDR-Staatszirkus aktiv.
  • Ich bin in Berlin geboren.
  • Von mir existiert eine Briefmarke.
  • Die ersten 44 Tage meines Lebens verbrachte ich in einem Brutkasten.
  • Meine Wohnung hatte ich mir zeitweise mit einer Dame namens Giovanna geteilt.
  • Mein Bruder kam am selben Tag wie ich auf die Welt.

Vielen hatte dabei wohl schon ein Hinweis gereicht, um die Lösung zu finden.

 

Aufgrund des Wetters am Ende des Events haben wohl auch einige Bären ihre Sachen wieder verloren. Wer nochmal etwas nachbessern will, kommt am besten diesen Donnerstag zum Stammtisch im Lost Place Shop in Wedding. Dort bringe ich noch einmal alle Stifte mit. Wenn man diese dann anschließend unter 160°C 30 Minuten lang im Backofen lässt, kann ihnen auch der schlimmste Regen nichts mehr antun.