Jetzt kostenlosen Trackingcode sichern

In den letzten Wochen lief bei Groundspeak die Aktion „Mary Hyde“. Dabei gab es in jeder der vergangenen vier Wochen ein Souvenir, wenn man ein paar Punkte gesammelt hat. Wenn man regelmäßig geocachen ging, waren diese Punkte schnell zu erzielen und so werden es nicht wenige sein, die nun alle vier Landkartenstücke der Aktion beisammen haben.

Wenn man dazugehört, hat man von Groundspeak nun eine Mail erhalten, wo darauf hingewiesen wird, dass man noch einen Trackingcode erhalten kann. Dafür muss man ein verstecktes Wort in dieser Mail finden (oder auch in diesem in der Mail dargestellten Bild)

und dieses Wort sowie seine E-Mail-Adresse auf dieser Seite eingeben: https://www.geocaching.com/promotions/promo/maryhyde/

Anschließend erhält man eine Mail mit folgendem Inhalt:

„Hello,

Congratulations on finding the lost treasure of Mary Hyde! Your free trackable code will be emailed to you by August 24, 2017 with instructions on how to use it!

Happy geocaching,
Your friends at Geocaching HQ“

Man erhält also am 24. August einen gratis-Trackingcode. Diese Aktion gilt noch bis 20.08.2017. Also seid schnell, wenn ihr noch einen solchen Code erhalten möchtet.

Auswertung Gewinnspiel Megaphone und Auflösung

Liebe Leser,

diesmal gab es ja ein kleines Rätsel, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Dazu sollte man im Beitrag Alle Jahre wieder: Mein Bericht vom Mega-Phone VI einen TB-Code entdecken und diesen discovern. Viele haben es geschafft, andere wiederum nicht. Das habe ich an der Anzahl der Teilnehmer bemerkt. Immerhin haben doch knapp 40 Cacher an dem Gewinnspiel teilgenommen. Hat man den Code entdeckt, so wurde man zu folgendem Trackable geleitet: https://coord.info/TB8K4WW.

Nun die Lösung: Am Ende (fast) jedes Absatzes war ein Buchstabe weiß auf weiß eingefügt. Markiert man den gesamten Beitrag, so konnte man die „unsichtbaren“ Buchstaben entdecken. Setzt man diese Buchstaben zusammen, erhält man einen Code, mit dem man den Trackable discovern kann. (Wer es bis dahin nicht geschafft hat, darf ihn jetzt gern noch einmal entdecken und discovern, nimmt aber nicht mehr am Gewinnspiel teil.)

Die fünf Gewinner stehen nun fest. Jeweils einen Coin, einen Pin und einen Token erhalten:

FerrariGirlNr1

Windschattenwanderer

nicht_du

Kaddeldaddeldu

gehinz

Herzlichen Glückwunsch!

Die Gewinner werden von mir über das Geocachingportal benachrichtigt.

Alle Jahre wieder: Mein Bericht vom Mega-Phone VI (incl. Gewinnspiel)

Dieses Jahr hat das Mega-Phone bereits zum sechsten Mal stattgefunden, was bedeutet, dass ich nun auch schon sechs mal daran teilgenommen habe. Mittlerweile ist dies schon eine Art Tradition geworden und ich habe immer wieder davon berichtet, dass dies das gemütlichste Mega-Event Deutschlands ist. Letztes Jahr hatte ich das Gefühl, dass immer weniger Cacher an diesem Event teilnehmen, dieses Jahr jedoch war wieder mehr los. Vor allem habe ich auch viele Geocacher getroffen, die dieses Jahr das erste Mal ein Mega-Event besucht haben. Sicherlich ein guter Einstieg. G

Mega-Phone VI

Neben zahlreichen Konstanten auf den Mega-Phone-Events („Händlermeile“, Novi’s Imbiss, Verlosung, The Sky Stones) gab es auch wieder einmal etwas Neues zu erleben. So gab es Auszeichnungen für tolle Camp-Ideen. Dies führte natürlich dazu, dass es auch echt tolle Camps zu bewundern gab. Es gab z.B. eine Tiki-Bar, an der man für den Kauf von drei Losen einen Gratis-Schnaps erhielt. Es wurden aber auch Cocktails nach Wunsch gemixt. Außerdem gab es einen Saloon, den man durch eine hölzerne Schwingtür betreten musste, um die passend abgestimmte Dekoration (aufblasbare Kakteen, Kaktus-Aschenbecher, Cowboy-Hüte, Geweih an der Wand) bewundern zu können. T

Wegweiser vor der Tiki-Bar

Zu den Programmpunkten zählten dieses Jahr außerdem eine Zaubershow (durchgeführt vom Berliner Cacher Ralf vom Team Bonsai44) und diverse Mitmachspiele, u.a. eine Wasserbombenschlacht, an der ich auch teilnehmen „durfte“. Diese ist sogar auf YouTube einsehbar: W

Die Verlosung fand dieses Jahr bereits schon um 16.00 Uhr statt, was dazu führte, dass viele Cacher schon am frühen Samstagabend abgereist sind. Das war insbesonders für die Band „The Sky Stones“ schade, da diese vor leerem Publikum gespielt hat. T

The Sky Stones

Dieses Jahr war außerdem der Wherigo Nord- und Südsee auf dem Gelände des Mega-Phones neu. Man konnte einen Spaziergang über das Gelände ideal mit diesem Cache verbinden. Es gab aber auch 20 Lab-Caches, die unter folgenden Links zu finden sind:

https://labs.geocaching.com/goto/megaphone6a

https://labs.geocaching.com/goto/megaphone6b

Bis zum Samstag, den 30. Juli 2017, können diese Caches noch geloggt werden. 9

Ganz besonders hat mir auch die Begegnung mit dem Bloggerkollegen Schmelli gefallen (liebe Grüße an dieser Stelle), welcher sein Wohnmobil direkt neben dem belgischen Cacher Birre aufgestellt hat und ihn bei der Präsentation ausgefallener Dosen unterstützt hat. Dort bildete sich schnell eine Traube von Cachern, die verzweifelt versucht haben, technisch anspruchsvolle Dosen zu öffnen. J

Insgesamt hat mir das Mega-Phone dieses Jahr wieder sehr viel Spaß gemacht und es hat mir Zuversicht gegeben, dass es auch die nächsten Jahre mit diesem Event weitergehen kann. Letztes Jahr befürchtete ich noch einen Einbruch der Besucherzahlen, dieses Wochenende hat mich jedoch vom Gegenteil überzeugt. Es war wieder ein sehr gemütliches Event, bei dem man schnell mal mit den Zeltnachbarn ins Gespräch kommt und man abends schön zusammensitzen kann um nette Cachergespräche zu führen. Ich bedanke mich bei spamade und seinem Team für das Ausrichten des Events.

Aussicht von unserem Zelt

Gewinnspiel

Auch dieses Jahr darf ein Gewinnspiel zum Mega-Phone nicht fehlen. Spamade war so freundlich und hat mir fünf Mega-Phone-VI-Coins zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es Troublemaker-Pins der LostPlaces4TheKingz und Token gesponsert vom LostPlaceShop zu gewinnen. Es wird insgesamt fünf Gewinner geben. Diesmal muss man dafür jedoch nicht diesen Beitrag kommentieren (darüber freue ich mich aber auch sehr), sondern einen Mega-Phone-Token discovern, dessen Code ich hier in diesem Bericht versteckt habe. Es ist NICHT der Code, der sowieso immer auf dem Blog zu entdecken ist (wo „zu discovern“ steht). Ihr habt den richtigen Code, wenn auch in der TB-Beschreibung etwas von dem Gewinnspiel zum Mega-Phone steht. Das Gewinnspiel läuft bis zum 13. August 2017 um 22.00 Uhr. Viel Erfolg.

 

Ich bedanke mich bei den Sponsoren:

und natürlich spamade.

Ausflugstipp: Berliner Unterwelten

Geocaching hat den einen oder anderen Cacher sicher schonmal in einen sogenannten „Lost Place“ geführt. Für viele Cacher sind diese Orte besonders anziehend und die Popularität spiegelt sich auch in Namensgebungen wie dem „Lost Place Shop“ in Berlin oder den „LostPlaces4theKingz“ wieder. Häufig wird der Cache selbst dabei zur Nebensache und das Erkunden des Geländes viel spannender. Nicht selten gelangt man dabei in alte Bunkeranlagen, in Tunnel unter Gebäuden oder alte Abwassersysteme.

In Berlin gibt es die Möglichkeit, solche geheimen Orte unter der Oberfläche ganz offiziell zu besuchen. Hier gibt es den „Berliner Unterwelten e.V.“, welcher den Zweck verfolgt, den Berliner Untergrund zu erforschen und geschichtliche Zusammenhänge zu dokumentieren; und im Untergrund einer so geschichtsträchtigen Stadt gibt es so einiges zu entdecken. Wenn ich an Berlin denke, fallen mir da folgende Themen ein: Bunkeranlagen, Abwassersystem, U-Bahn-Netz und Fluchttunnel. Sicher gibt es da noch einiges mehr.

Der Berliner Unterwelten e.V. bietet im Rahmen seiner Vereinstätigkeiten Führungen an, welche mittlerweile sehr populär geworden sind. Diese sind aktuell:

Ich habe vor zwei Wochen die Tour M besucht. Für diese Tour ist es wichtig, rechtzeitig vor Ort zu sein, denn man kann nur am Tag der Führung Tickets besorgen und kann nicht vorreservieren. So haben wir nicht die erste Tour erhalten, sondern mussten die Tour drei Stunden später auswählen. Die Tour M dauerte zwei Stunden. Ein Referent und sein Begleiter führten uns von Berlin-Gesundbrunnen durch den Untergrund bis zur Station Bernauer Straße. Zwischendurch sind wir ein paar Stationen U-Bahn gefahren. Wir gingen durch alte Bunkeranlagen und bekamen interessante Informationen, und vor allem Anekdoten, zum Thema Ausbruch aus der DDR mit dem Fokus der Mauerdurchbrüche. So erfuhr ich, was es mit den Berliner „Geisterbahnhöfen“ auf sich hat und wie die Konsistenz des Bodens in Berlin ist.

Leider kann man während der Führungen keine Fotos machen. Man muss die Eindrücke also in seinem Kopf behalten und kann sich ganz in Ruhe auf die Erzählungen des Referenten konzentrieren.

Neben den Führungen gibt es auch zwei Dauerausstellungen: Mythos Germania und Altes Wasserwerk. Mythos Germania beleuchtet Architektur und Städtebau im Berlin der NS-Zeit und analysiert die ideologischen Zielsetzungen und verbrecherischen Konsequenzen. Die Architektur von Albert Speer ist noch heute im Berliner Stadtbild wahrnehmbar (siehe Olympiastadion Berlin). Früher gab es in Berlin dazu sogar eine eigene Cacheserie vom Cacher Ainadilion. Bei der zweiten Dauerausstellung im alten Wasserwerk werden auf mehr als 7.000 Quadratmetern die Geschichte der Wasserversorgung, der frühen Schmutzwasserbeseitigung und der späteren Abwasserbehandlung Berlins im Innen- sowie im Außenbereich erzählt (Quelle: Berliner Unterwelten).

Sowohl Führungen als auch ein Besuch der Ausstellungen eignen sich ideal für einen Ausflug an einem Schlecht-Wetter-Tag. Wer in Berlin ist, sollte wirklich versuchen, an einer der vielen Führungen teilzunehmen und so ein Berlin im Untergrund zu erleben, welches quasi noch fast im Originalzustand zu besichtigen ist. Man sollte beachten, dass sich die Führungen und Ausstellungen generell an ein erwachsenes Publikum richten und für Kinder unter 7 Jahren nicht zugänglich sind. Bei einigen Touren gilt sogar ein Mindestalter von 14 bzw. 18 Jahren.

Gewinnspiel

Der Berliner Unterwelten e.V. stellt mir jeweils zwei Karten für die beiden oben erwähnten Ausstellungen zur Verfügung. Unter allen Kommentaren, die bis zum 16.07.2017 um 22.00 Uhr eingehen, verlose ich daher

  • 2 Tickets zur Ausstellung Mythos Germania
  • 2 Tickets zur Ausstellung im Alten Wasserwerk.

Gastbeitrag: Internes Offline-Routing mit c:geo (Android)

Letztens hat mir die Geocacherin martl von der tollen Möglichkeit erzählt, dass man innerhalb von c:geo navigieren lassen kann. Bevor ich mich dort jedoch reinfinde, habe ich ihr vorgeschlagen, einen Artikel für diesen Blog zu verfassen. Gesagt, getan. Hier ist der Artikel von martl.

 

Die Geocaching-App c:geo (http://www.cgeo.org/) für Android hat viele schöne Features, hier möchte ich Euch ein besonders nützliches vorstellen:

Neben Offline-Maps von OpenStreetMap (OSM) und Download von Geocaches gibt es noch eine sehr praktische App, mit der man sich innerhalb von c:geo offline routen lassen kann.

Die App heißt BRouter Offline Navigation und kann kostenlos im Google App Store heruntergeladen werden: https://play.google.com/store/apps/details?id=btools.routingapp&hl=de

Einmal im WLAN installieren und öffnen, Speicherort wählen (vorzugsweise SD-Karte), Download Manager auswählen, Download-Warnung bestätigen, dann hat man eine Weltkugel-Ansicht und kann reinzoomen und sich den Teil der Welt auswählen, der einen interessiert.

Ich habe mir z.B. komplett Ostdeutschland und darüber hinaus ausgewählt, welche in der Anzeige mit einer gelben Markierung dargestellt wird:

Die Karten sind extrem klein und kompakt. Süddeutschland und darüber hinaus ist z.B. nur 113 MB groß. Danach rechts unten den Download starten, und die App nicht während des Downloads beenden!

Wenn der Download geklappt hat, kann man wieder wie gewohnt in sein c:geo wechseln, und hat nun ein neues Menü rechts oben bei den drei Punkten unter „Routing“:

Nun kann man hier statt der typischen Luftlinie zwischen drei weiteren Modi wählen:

  1. Gehen
  2. Fahrrad und
  3. Auto

Ich wähle meistens Gehen, da es sich kaum von Fahrrad unterscheidet. Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, für den lohnt sich natürlich auch auf Auto umzustellen, wobei hier der Entwickler selbst darauf hinweist, dass die Autonavigation sich noch im Beta-Status befindet und die App ursprünglich für Bike-Routing entwickelt wurde.

Im Hintergrund wird eine eigene OSM-Karte benutzt, die teilweise von der sichtbaren OSM-Karte leicht abweicht, aber trotzdem extrem genau und schnell arbeitet. Das Routing ändert sich auch automatisch ohne Zeitverzögerung, sollte man vom Routing abweichen. Die App berechnet sofort die nächste passende Strecke ohne zu meckern 😉

Mehr Infos über die App gibt es unter http://brouter.de/brouter/.

Paddeltour auf der Havel (in Berlin)

Ich habe in diesem Blog ja schon den ein oder anderen Reisebericht geliefert. Allerdings muss man gar nicht immer so weit weg fahren, um etwas Tolles und Schönes zu erleben. So habe ich dank der Cacherin fyrsel neulich das Paddeln in der Umgebung für mich entdeckt. Meine Wohnung in Berlin befindet sich im Stadtteil Westend und nicht einmal 15 Autominuten entfernt gibt es die Bootsvermietung Der Bootsladen. Von da aus kann man seine Cachetour auf dem Wasser starten. Der Bootsladen liegt im sogenannten „Klein-Venedig“ (Tiefwerder) und auch unabhängig vom Geocaching ist diese Gegend absolut empfehlenswert. Man paddelt direkt an vielen Wasservögeln vorbei und mit viel Glück kann man sogar Wasserbüffel sehen.

Wasserstraßen in Tiefwerder

Bisher habe ich zwei Paddeltouren unternommen, welche mich jeweils Richtung Spandau im Norden führten. Dort gibt es sowohl klassische Traditional Caches, siehe https://coord.info/GC5DN6R oder https://coord.info/GC2WJRA, als auch viele Mysterys, die unter anderem auch auf spezielle Inseln in dem Gebiet anspielen, siehe https://coord.info/GC6TB13. Vom Bootsladen aus benötigt man mit einem Kanadier ca. 1 bis 1.5 h zur Zitadelle Spandau. Man sollte für eine Cachetour, die am Bootsladen startet, also schon mindestens drei Stunden einplanen (oder gleich ein eigenes nehmen).

Natur in Tiefwerder

Wasserbüffel in Tiefwerder

Bevor man zur Zitadelle Spandau kommt, muss man leider durch eine durch Industrie geprägte Landschaft paddeln. Große Schiffe fahren ebenfalls auf der Havel, hier sollte man sicher im Steuern des Bootes sein. Hat man diesen Abschnitt überstanden und hat sich mit Hilfe der Slipanlage auf einen höheren Wasserspiegel transportiert, beginnt erneut eine sehr schöne Gegend.

Rathaus Spandau

Schleuse und Slipanlage nahe der Zitadelle Spandau

Insel bei Eiswerder

Nördlich der Zitadelle gibt es sehr viele weitere Bootscaches und um diese zu finden, sollte man dann doch schon eine Tagestour einplanen.

Bootscaches auf der Havel bei Spandau

In Berlin kann man also nicht nur urban cachen, sondern auch auf dem Wasser wunderschöne Natur genießen. Vielleicht probiert es der ein oder andere von euch ja aus. Denkt dann bitte daran, wasserdichte Behälter und Sonnencreme mitzunehmen.

Der Liebster-Award

Vor gut drei Monaten hat mich der Saarfuchs für den Liebster-Award nominiert. Vielen Dank dafür. Bis dahin war dieser mir völlig unbekannt. Es handelt sich dabei um eine Art moderner Kettenbrief, der dazu führt, dass sich Blogs gegenseitig nominieren und sich vorstellen. Prinzipiell habe ich etwas gegen Kettenbriefe, daher habe ich auch nicht sofort mitgemacht. Nun habe ich mich doch einmal näher mit dieser Aktion beschäftigt. So sinnfrei wie normale Kettenbriefe ist der Liebster Award dann doch nicht, denn man lernt die Blogger, die man nominiert, etwas näher kennen und die Leser werden durch Nominierungen auf andere Blogs aufmerksam.

Man findet im Internet viele Quellen über die Regeln zum Liebster Award. Diese unterscheiden sich auch immer ein wenig. Ich beschränke mich dabei auf die folgenden:

  • Danke der Person die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Artikel
  • Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger gestellt hat
  • Nominiere zwischen 5 und 11 weitere Blogger für den Liebster Award
  • Stelle den von Dir nominierten Bloggern Deine 11 Fragen
  • Schreibe diese Regeln in Deinen Artikel zum Liebster Award
  • Informiere die von Dir nominierten Blogger über Deinen Artikel und die Nominierung

Hier kommen nun meine Antworten:

Wann und warum hast Du mit dem Bloggen oder Podcasten angefangen?

Mit dem Bloggen an sich habe ich schon sehr früh angefangen, da war ich vielleicht 16 Jahre alt (das war so im Jahre 2004). Ich habe mich schon immer sehr für technische Dinge interessiert und auch dafür, was man mit dem Internet alles anstellen kann. Damals war ich über myblog.de angemeldet und habe eher von privaten Dingen geschrieben. Den Blog hatte ich irgendwann nicht mehr gepflegt und dieser ist in Vergessenheit geraten. Irgendwann habe ich mich aber doch wieder daran erinnert und habe darüber nachgedacht, wieder mit dem Bloggen anzufangen. Die Seite myblog.de entsprach nun aber nicht mehr meinen Vorstellungen und ich habe einen Blog auf wordpress.com erstellt. Auch dieser war anfangs eher privat, das war im Jahre 2012. Dann habe ich gemerkt, dass ich immer mehr zum Thema Geocaching blogge und habe dies dann auch zum Thema des Blogs gemacht. Mittlerweile läuft der Blog nicht mehr über wordpress.com, sondern ich kann die Seite selbst gestalten und verwalten (auch wenn ich das noch über das WordPress-System tue, was aber mit wordpress.com nicht so viel zu tun hat.)

Was willst Du mit Deinem Blog/Podcast erreichen und wie willst Du das anstellen?

Was möchte man schon mit einem Blog erreichen? Viel kann man da glaube ich nicht erreichen. Man teilt seine Erfahrungen und freut sich, wenn diese auch andere Menschen lesen. Ich bleibe bei meinen Beiträgen immer ehrlich und teile meine persönliche Meinung mit. Dies führt manchmal zu einigen Diskussionen.

Wenn Du – mit wem auch immer Du willst – für Deinen Blog/Podcast ein Interview führen dürftest, wen würdest Du aussuchen und vor allem, warum?

Ich habe gar keine speziellen Personen, mit denen ich unbedingt ein Interview führen möchte. Manchmal finden Events statt, da interviewe ich gern die Organisatoren. Vielleicht passiert auch mal irgendetwas spannendes in der Community, für die eine bestimmte Person verantwortlich ist. Auch da könnte ich mir Interviews vorstellen. Sicherlich gibt es Promi-Geocacher, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese großartig anders cachen als „normale“ Geocacher. Da ist für mich jeder Geocacher gleichwertig.

Wann hast Du mit dem Geocaching angefangen und wie ist es dazu gekommen?

Ich habe im Mai 2010 mit dem Geocaching angefangen. Es begann mit einem Zufallsfund in der Sächsischen Schweiz. Hinter einem Schild mit einer Wanderkarte haben meine Mitwanderer und ich damals eine Dose entdeckt und ein Freund meinte nur, dass das sowas wie „Geocaching“ sei. Etwas später habe ich aus Langeweile mal nach dieser Aktivität gegooglet und habe es direkt vor der Haustür ausprobiert, mit den ersten Fehlschlägen. Gleich am ersten Tag bin ich zu einem Mystery-Symbol gerannt, welches mitten in einer Kleingartensiedlung lag. Natürlich wurde ich da nicht fündig. Als nächstes hatte ich einen Multi probiert und nicht gecheckt, dass (A)(B)(C) nur das Aneinanderreihen von Ziffern ist. Ich als damalige Mathestudentin habe die Zahlen miteinander multipliziert und landete dementsprechend völlig woanders. Irgendwie kam ich dann doch dazu, das Aneinanderreihen einfach mal auszuprobieren und so konnte ich doch noch meinen Namen ins Logbuch eintragen. Es handelte sich dabei um diesen Cache: https://coord.info/GCJF08

Wie denkst Du über die Entwicklung der Mega- und Gigaevents und deren Programmangebote und Preisentwicklung?

Damals war ein Mega-Event noch was richtig Cooles und Besonderes. Ich war damals im Jahre 2011 bei Lost in MV dabei und habe echt gute Erinnerungen daran. Es gab ein großes Angebot an Aktivitäten, man konnte Wasserpanzer fahren, es gab eine Panzershow, es gab eine Ausstellung, viele Geocaches in der Umgebung und Chirp-Aktivitäten incl. Gewinnspiele von Garmin. Das krasse Wetter mit den Überschwemmungen auf dem Zeltplatz machten das Event zu einem unvergesslichen Abenteuer. Vielleicht war das Event aber auch so besonders, weil es das erste Mega-Event war, das ich besucht habe. Mittlerweile habe ich viele Mega-Events besucht und kaum eines kommt an dieses Event heran. Prora war noch ganz cool und die Anfänge des Megaphones in Sachsen-Anhalt. Auch da hat das Aktivitätenangebot inzwischen stark nachgelassen.

Die nun angebotetenen Mega- und Giga-Events reißen mich nicht mehr so vom Hocker. Es gibt immer eine riesige Händlermeile und die Geocacher sollen ihr Geld loswerden. Die Motivation, Mega-Events zu besuchen, hat bei mir stark nachgelassen. Ich bevorzuge inzwischen wieder kleinere Events, auf denen man mit lokalen Geocachern ins Gespräch kommt.

Wie denkst Du über die Plattformen geocaching.com und opencaching.de?

Ich nutze hauptsächlich geocaching.com, aber einfach nur, weil sich diese Plattform international durchgesetzt hat und dort die meisten Geocaches gelistet sind. Einige meiner Caches habe ich auch auf Opencaching gelistet, damit auch die Opencacher, die nicht bei geocaching.com gemeldet sind, meine Caches finden können. Ich habe einige Cacher im Bekanntenkreis, die beide Plattformen nutzen. Mir ist das zu umständlich. Ich konzentriere mich gern auf eine Sache. Wenn meine Mitcacher aber Caches von opencaching.de suchen, suche ich auch mit, logge diese aber nicht.

Wo wirst Du Deinen nächsten (Geocaching-) Urlaub verbringen und warum hast Du Dir gerade dieses Ziel ausgesucht?

Ich habe noch gar kein nächstes Ziel. Ich suche meinen Urlaubsort auch nicht nach Geocaches heraus. Ich fahre in den Urlaub und schaue dann, welche Caches ich dort finden kann. Denn gerade im Urlaub ist Geocaching immer noch eine super Möglichkeit, interessante Orte fernab des Touristenstroms zu entdecken.

Was schätzt Du an der aktuellen Blogger/Podcaster-Szene und was nervt Dich dabei am meisten?

Ich bin recht neutral gegenüber der aktuellen Blogger/Podcaster-Szene. Mir wird es eher etwas zu unübersichtlich, aber dafür möchte ich niemanden verurteilen. Es kann bloggen, wer möchte. Ich selbst lese und höre dann vielleicht nur 2 bis 3 Blogs/Podcasts. Über Facebook erscheinen aber auch immer mal andere Beiträge in der Timeline, weil es ein Bekannter geteilt hat. Dabei fällt mir auf, dass gern mal das Gleiche in mehreren Blogs geschrieben wird. Wenn ich es schon einmal gelesen habe, schreibe ich meist keinen weiteren Beitrag mehr darüber, sondern teile das über meine Facebookseite, wenn es denn interessant ist.

Wie denkst Du über die aktuellen Geocaching Guidelines?

So genau bin ich gar nicht mehr im Bilde. Die Guidelines ändern sich ja immer mal wieder, aber einiges Grundsätzliches bleibt bestehen. So ist und bleibt die Abstandsregel vernünftig.

Was ich nicht mag, sind verschiedene Auslegungsmöglichkeiten gewisser Guidelines. Groundspeak selbst ist da manchmal nicht ganz konsequent, wenn es um das Veranstalten von Events geht und die Häufigkeit dieser. Auch gibt es immer mal wieder Dinge, die bei einem Cache funktioniert haben, bei einem anderen nicht, trotz gleicher Guidelines (keine Altlasten). Ich bin dafür, dass alle Cacher gleich behandelt werden und die Regeln auch gleich ausgelegt werden bzw. so beschrieben werden, dass alles eindeutig ist.

Wie wichtig ist Geocaching für Dich und wie viel Zeit verbringst Du mit diesem Hobby?

Geocaching ist für mich ein Hobby. Nicht mehr und nicht weniger. Es macht mir Spaß, aber ich bin nicht süchtig danach, jeden Tag eine Dose finden zu müssen. Neben der Arbeit bleibt auch gar nicht mehr so viel Zeit und ich freue mich, wenn ich am Wochenende mal die ein oder andere Dose finde. Auch habe ich noch andere Hobbies neben dem Geocaching.

Wenn Du genau eine Sache an der Geocaching-Community ändern könntest – was wäre das und wie sollte sie sich ändern?

Ich fänd es so schön, wenn die Statistik keine so große Rolle mehr in diesem Hobby spielen würde. Ich habe mich ja schon selbst danach gerichtet und eigentlich nervt es mich innerlich, dass ich nun schaue, in welchem Landkreis ich schon alles cachen war. Das Eigentliche geht dabei verloren. Durch diese Statistiken entstehen auch weniger hochwertige Dosen, die mal eben auf die Schnelle hinter die Regenrinne geklemmt werden. Ich bin für Qualitäts-Geocaching und das Schauen auf die Statistik ist dabei sehr hinderlich.

 

 

So, das waren meine Antworten. Ich nominiere für den Liebster-Award nun folgende Blogs:

http://jr849.de

http://cachoholic.de

http://gcaching-online.de

http://mietzecacher.de

http://geocaching-peitz.de

 

Das sind meine Fragen:

  1. Seit wann bloggst du und wie hat das ganze angefangen?
  2. Wie holst du dir Ideen für neue Beiträge?
  3. Kommt auch mal Kritik und wie gehst du damit um?
  4. Schreibst du alles allein oder gibt es ein Team hinter dem Blog?
  5. Gibt es einen Fokus auf ein spezielles Thema in deinem Blog (neben dem Geocaching natürlich)?
  6. Seit wann cachst du und wie bist du auf das Geocaching aufmerksam geworden?
  7. Wie oft gehst du cachen?
  8. Hast du eine bevorzugte Art von Geocaches?
  9. Was war das Verrückteste, das dir bisher beim Geocaching passiert ist?
  10. Was gefällt dir an unserem Hobby und was würdest du gern ändern?
  11. Hast du auch andere Hobbies neben dem Geocaching?

Spam über das Message Center auf geocaching.com

Nun hat es das Message Center also auch erreicht: Spam. Gerade eben erreichte mich folgende Nachricht:

„my name is Tiram, How are you doing i hope all is well with you i am contacting you for you to reply me back with this my email address as follows (—zensiert—) reply so that i will send you my picture and tell you more details about me . thank you for your understanding and i wait for your reply to my email“

Der Account des Cachers ist dabei eindeutig eine Sockenpuppe, die erst heute erstellt wurde und auch heute diese Nachricht verschickt hat. Ich nehme das mal nicht persönlich und habe die Befürchtung, dass sich ein Programm auf die Seite geschlichen hat, welches nun mehrere Cacher anschreibt und auffordert, sie per Mail zu kontaktieren. Davon rate ich ab. Bitte ignoriert diese Nachrichten. Ich hoffe, Groundspeak findet dafür schnellstmöglich eine Lösung.

Werbung in eigener Sache: Tag der verlorenen Socke 2017

Es gibt ja die verrücktesten „Feiertage“ und so habe ich einmal geschaut, was als nächstes ansteht und womit man ein Event verwirklichen kann. Ich stieß auf den „Tag der verlorenen Socke“, welcher jedes Jahr am 9. Mai begangen wird. Jeder kennt sicherlich das Phänomen, dass man von einem Sockenpaar plötzlich nur noch eine einzelne Socke übrig hat. Die andere ist irgendwie verloren gegangen.

Die übrig gebliebenen Socken haben dann meist keine Funktion mehr. Um das zu ändern, veranstalte ich dieses Jahr in Berlin ein Event passend zu dem Tag. Dort werden die Socken dann dazu benötigt, um das Event zu loggen. Außerdem werden passend zu dem Hobby Geocaching „Sockenpuppen“ gebastelt.

Das Event findet am 9. Mai 2017 um 16.30 Uhr auf dem Branitzer Platz in Berlin-Westend statt. Weitere Informationen zu diesem Event findet ihr hier.

Tag der verlorenen Socke 2017